Hauptbahnhof: Austausch der Zugangstüren

Umsetzung in zwei Etappen – Provisorischer Durchgang

Beginn der Arbeiten Mitte Mai

Wie bereits berichtet werden die Zugangstüren an der Nordseite des Hauptbahnhofs ausgetauscht: Mitte Mai 2026 starten die Arbeiten, die in zwei Etappen durchgeführt werden. Bis voraussichtlich Mitte Oktober 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt die Nordseite des Bahnhofs über einen provisorischen Durchgang erreichbar.

Für Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht ist dies ein weiterer wichtiger Baustein für die Attraktivitätssteigerung des Hauptbahnhofs: „Mit der Erneuerung der Zugangstüren und weiteren kosmetischen Maßnahmen werten wir den nördlichen Eingangsbereich des Hauptbahnhofs künftig deutlich auf und schaffen so eine einladende Atmosphäre für Besucherinnen und Besucher, die von den Gleisen in Richtung ZOB strömen und umgekehrt. Aber nicht nur die Optik ist entscheidend. Denn der Bahnhof dient als Knotenpunkt für verschiedenste Mobilitätsangebote, die sich im Laufe der letzten Jahre verändert haben. Auch diesen wollen wir mit den Verbesserungen Rechnung tragen.“

Warum werden die Zugangstüren erneuert?

Die Schließtechnik funktioniert nicht mehr, Ersatzteile sind nicht mehr erhältlich. Um Rettungs- und Fluchtwegen Rechnung zu tragen, sind deshalb die Zugangstüren seit Dezember 2025 dauerhaft geöffnet. 

Was ändert sich mit dem Neubau?

Mit dem Neubau der Türen werden die Öffnungen verbreitert und die Durchgänge auch in der Höhe vergrößert. Neben der funktionalen Verbesserung bekommt das Bahnhofsgebäude Nord damit auch optisch einen großzügigeren Eingangsbereich.

Wann starten die Maßnahmen?

Der Austausch der Zugangstüren erfolgt in zwei Etappen. Los geht es nun Mitte Mai mit der ersten Eingangstür. Im Herbst folgt dann der zweite Eingang, so dass voraussichtlich im Spätherbst 2026 der Umbau der Türen fertiggestellt ist.

Welche Arbeiten werden durchgeführt?

Gestartet wird mit der Demontage der Heizkörper und der Türanlage auf der Seite der VWG. Diese Aussparung in der Fassade wird dann als provisorischer Durchgang genutzt. Unter dem ZOB-Dach wird die Baustelle so eingerichtet, dass der Briefkasten weiter zugänglich bleibt und die Wegeführung um die Baustelle herum führt. 

Anfang Juli 2026 wird dann als erstes die Tür B auf der Seite des Bäckers umgebaut. Die Arbeiten sind bis Mitte August eingeplant und beinhalten den Abbruch von Estrich und Fliesen, das Umlegen der Heizungsleitung, die Errichtung des Portalrahmens, die Elektroinstallationen, den Abbruch der Fliesen im Foyer, die Pflasterarbeiten im Außenbereich, Estricharbeiten und die Verlegung neuer Fliesen sowie final die Endmontage der Tür und deren Inbetriebnahme. Im direkten Anschluss ist die Tür A auf der Seite der VWG an der Reihe.

Welche Maßnahmen werden parallel umgesetzt?

Die Arbeiten werden genutzt, um parallel weitere Maßnahmen umzusetzen. So steht unter anderem die Sanierung und Überarbeitung des Backshops im Bahnhofsgebäude Nord an. Die Treppe in das Obergeschoss wird entfernt. Zudem wird der Schriftzug „Sternpassage“ weichen und mit den klassischen blauweißen Bahnhofsschildern ersetzt. Auch die Fahrradstation Nord erhält eine Auffrischungskur: Hier wird die Fassade gereinigt und die Beschriftung und Farbgebung angepasst. 

Zuletzt geändert am 5. Mai 2026