Deutscher Fahrradpreis 2026
Top 5 in der Kategorie Infrastruktur
Auszeichnung für den Quellenweg
Der Quellenweg in Oldenburg gehört zu den Top 5 des Deutschen Fahrradpreises 2026 in der Kategorie Infrastruktur. Aus insgesamt 123 eingereichten Projekten hat die Fachjury das Oldenburger Vorhaben Anfang 2026 in mehreren Auswahlrunden in die Spitzengruppe gewählt.
„Wir freuen uns sehr über diese bundesweite Anerkennung“, sagt Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht. „Der Quellenweg zeigt beispielhaft, wie wir mit durchdachten Maßnahmen die Sicherheit und den Komfort für Radfahrende deutlich verbessern und gleichzeitig ökologische Qualitäten stärken können.“
Über die Fahrradstraße Quellenweg
Mit einem Investitionsvolumen von rund 220.000 Euro wurde der Quellenweg schrittweise zwischen 2022 und 2025 zu einer modernen Fahrradstraße umgestaltet. Die wichtige Verbindung zwischen Innenstadt, Universität und westlichem Umland erfüllt damit heute eine zentrale Funktion im Oldenburger Radverkehrsnetz.
Zu den wesentlichen Maßnahmen zählen neue, gut sichtbare Markierungen, die klare Bevorrechtigung des Radverkehrs sowie angepasste Vorfahrtsregelungen ». Ergänzend wurden Kreuzungen mit modernen Signalanlagen ausgestattet, die insbesondere bei schlechtem Wetter einen flüssigen und komfortablen Verkehrsablauf ermöglichen – hier wurde die erste „Regenampel“ Deutschlands » installiert, die dem Radverkehr bei Regen schneller Grün gibt. Auch die Verkehrssicherheit wurde deutlich erhöht: Parken auf der Fahrbahn wurde entfernt und teilweise in den Seitenraum verlagert. Gleichzeitig sorgen neue Grünflächen, Staudenbeete und optimierte Entwässerungsgräben für eine ökologische Aufwertung des Straßenraums ». Diese Maßnahmen stärken die sogenannte blau-grüne Infrastruktur und leisten einen Beitrag zur Klimaanpassung.
Blick in die Zukunft des Oldenburger Radverkehrs
Die Umgestaltung des Quellenwegs ist Teil der strategischen Umsetzung des Mobilitätsplans Oldenburg 2030 » sowie des Masterplans Stadtgrün ». Ziel ist es, den Radverkehr weiter zu fördern, CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig zu verbessern.
„Die Platzierung unter den Top 5 ist für uns Ansporn und Bestätigung zugleich“, so Schacht. „Oldenburg wird den Ausbau einer sicheren und attraktiven Radverkehrsinfrastruktur konsequent weiter vorantreiben.“
Die Auszeichnung ist nicht mit einem Preisgeld verbunden, unterstreicht jedoch die hohe Qualität und bundesweite Bedeutung des Projekts. Die Stadt Oldenburg darf sich ab sofort mit der Top-5-Plakette des Deutschen Fahrradpreises schmücken.
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Zuletzt geändert am 1. April 2026

