Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zieht Bilanz für 2015

Neue Akzente gesetzt und Herausforderungen gemeistert

Im Jahr 2015 konnten viele neue Akzente gesetzt werden. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann schiebt die Gründung der Fachkräfte-Initiative Oldenburg an. Die Entwicklung eines neuen Stadtteils auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts wird von einer intensiven Bürgerbeteiligung begleitet. Der Herbst des Jahres stand ganz im Zeichen der Flüchtlingskrise. Die Stadt Oldenburg meisterte die Herausforderung, Hunderte von Zugewanderten unterzubringen.

Fachkräfte-Initiative Oldenburg (FIO)

Die im Jahr 2015 offiziell gegründete Fachkräfte-Initiative Oldenburg (kurz: FIO) befasst sich mit dem facettenreichen Thema Fachkräftesicherung, das eine immer größere Rolle für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber spielt. Ziel der von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann angeschobenen Initiative ist es, Nachwuchs-, Fach- und Führungskräfte neu zu gewinnen und zu halten. In der Fachkräfte-Initiative Oldenburg sind Oldenburger Unternehmen, die Kammern, die Universität und weitere Akteurinnen und Akteure vertreten.

Flüchtlingshilfe

Ab dem Spätsommer 2015 suchen Hunderttausende Flüchtlinge Zuflucht in Deutschland. Die Kanzlerin Angela Merkel entscheidet, die Menschen ins Land zu lassen. Das bedeutet für die Länder und die Kommunen schnell Lösungen zu finden, um die Geflüchteten möglichst gerecht zu verteilen und vor allem menschenwürdig unterzubringen. In Oldenburg gelingt die Aufnahme der Flüchtlinge gut, wenn es auch hier zwischenzeitlich zu Engpässen bei der Unterbringung kommt.

Dennoch es schafft die Stadtverwaltung, genügend Lösungen zu finden, ohne auf Turnhallen zurückgreifen zu müssen. Die Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in vielen verschiedenen Projekten und Bereichen, um den Geflüchteten das Ankommen in der neuen Heimat zu erleichtern. Die Bereitschaft in der Bevölkerung zu unterstützen ist beispielhaft.

Erste Schritte für neuen Stadtteil Fliegerhorst

Im Jahr 2015 ist Oldenburg bei der Stadtentwicklung neue Wege gegangen. Bevor Pläne für den neuen Stadtteil auf dem ehemaligen Gelände des Fliegerhorstes erstellt wurden, gab es einen intensiven Prozess der Bürgerbeteiligung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich in Workshops mit Ideen, Wünschen und Vorstellungen für das zukünftige Gesicht des neuen Wohngebietes einbringen, das einmal etwa 1.000 Wohnungen bieten soll. Hauptaugenmerk ist dabei, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Aus diesem Beteiligungsprozess ist der Masterplan Fliegerhorst entstanden, der als Grundlage der weiteren städtebaulichen Planungen dient. Das Interesse der Oldenburgerinnen und Oldenburger an dem 193 Hektar umfassenden Gelände ist riesig, insbesondere das Angebot an Fahrradtouren über das frühere Bundeswehr Gelände trifft auf sehr große Resonanz.

1. Panzerdivision kommt nach Oldenburg

Im Jahr 2015 verlegte die Divisionsführung der 1. Panzerdivision der Bundeswehr nach nahezu 60 Jahren ihren Standort von Hannover nach Oldenburg in die Henning-von-Tresckow-Kaserne im Stadtteil Bümmerstede. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der Division wurde die Patenschaft der Stadt Oldenburg mit der 1. Panzerdivision offiziell besiegelt. Seitdem gibt es einen regelmäßigen und lebendigen Austausch mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Gesellschaft und der Wirtschaft und Angehörigen der Division sowie ehemaligen Soldatinnen und Soldaten früherer Verbände am Standort.