Haushalt 2026: Ministerium gibt grünes Licht

Genehmigung erteilt – Entwurf sieht Rekordinvestitionen vor

Grünes Licht für den Haushalt 2026: Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat den vom Rat der Stadt Oldenburg in der Sitzung am 9. Februar 2026 verabschiedeten Haushaltsplan geprüft und mit Schreiben vom 9. April 2026 ohne Auflagen genehmigt. Trotz der insgesamt herausfordernden Finanzlage können auf der Basis der Haushaltsplanung in diesem Jahr 127,4 Millionen Euro investiert werden – diese Summe stellt für die Stadt Oldenburg einen neuen Höchstwert dar.

Überschussrücklage gleicht Defizit aus

In ihrem Genehmigungsschreiben setzt sich die Aufsichtsbehörde ausführlich mit der Haushaltssituation der Stadt Oldenburg auseinander. Der beschlossene Haushaltsentwurf für 2026 weist zwar ein planerisches Defizit in Höhe von rund 69 Millionen Euro aus, kann jedoch vollständig aus der mit rund 195 Millionen Euro gefüllten Rücklage ausgeglichen werden. Als erfreulich hebt die Kommunalaufsicht in diesem Zusammenhang hervor, dass sich das ursprünglich für 2025 geplante Defizit in Höhe von 91,5 Millionen Euro deutlich reduzieren wird. Tatsächlich schließt das Jahr 2025 mit einem Minus von 24,8 Millionen Euro ab. 

Wirtschaftspläne teilweise noch in Prüfung

Die Genehmigung des Innenministeriums bezieht sich auf den Kernhaushalt der Stadtverwaltung. Die Wirtschaftspläne des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft und Hochbau sowie des Bäderbetriebs befinden sich derzeit noch in der Prüfung. 

Haushaltssatzung tritt am 29. April in Kraft

Die Haushaltssatzung der Kernverwaltung wird voraussichtlich am Freitag, 17. April 2026, im Amtsblatt der Stadt Oldenburg veröffentlicht und dann zum Mittwoch, 29. April 2026, wirksam werden.

Zuletzt geändert am 13. April 2026