Vitrinen in der Stadt erzählen Oldenburgs Geschichte

Oldenburg bietet „Geschichte unter den Füßen“. Anlässlich der 900-Jahr-Feier wurde eine neue Dauerausstellung der besonderen Art eingeweiht: Eingelassen in 19 Bodenvitrinen werden historische Fundstücke präsentiert.

Die Schaukästen, die an 13 Standorten in der Innenstadt in den Boden eingelassen wurden, erzählen die Oldenburger Stadtgeschichte des 8. bis 19. Jahrhunderts anhand von archäologischen Fundstücken. Die Exponate kehren dabei an den Ort ihres Fundes zurück: An der Lambertikirche werden unter anderem Keramikgefäße, ein kleiner Lederschuh, eine Spardose aus Ton, Hufeisen, Messerklinge und Kochlöffel aus Holz zu sehen sein. All diese Stücke wurden bei Umbaumaßnahmen zur Umgestaltung des Marktplatzes in den Jahren 1978/79 gefunden.

Die Nachbildungen der original Fundstücke werden in kleinen in den Boden eingelassenen und beleuchteten Edelstahlkästen ausgestellt. Zugedeckt werden diese mit bruch- und rutschfestem Sicherheitsglas, in das mit einem Laser eine kurze Erklärung und Beschriftung der Exponate eingraviert ist.

An folgenden Standorten sind die Vitrinen zu finden:

  • Marktplatz, St. Lambertikirche (Vitrinen 1 bis 4)
  • Markt und Pistolenstraße/Baumgartenstraße (Vitrinen 5 bis 7)
  • Ritterstraße (Vitrine 8)
  • Achternstraße und Ritterstraße (Vitrinen 9 und 10)
  • Mühlenstraße (Vitrine 11)
  • Schlossplatz (Vitrine 12)
  • Schlosswache (Vitrine 13)
  • Staustraße/Achternstraße (Vitrine 14)
  • Stauline (Vitrine 15)
  • Achternstraße (Vitrine 16)
  • Kleine Kirchenstraße (Vitrine 17)
  • Bergstraße (Vitrine 18)
  • Burgstraße (Vitrine 19)

Die genauen Standorte der Vitrinen, deren Inhalte sowie weitere Informationen zur Ausstellung „Geschichte unter den Füßen“ finden Sie hier » (PDF)