Startschuss für grüne Ideen

Aktion „UWE macht Schule“ der Umweltstiftung Weser-Ems – Stadt unterstützt Initiative

Förderung für Projekte an Oldenburger Grundschulen

Die Stadt Oldenburg unterstützt die Initiative „UWE macht Schule“: Mit dem Programm fördert die Umweltstiftung Weser-Ems im Jahr 2026 gezielt Oldenburger Grundschulen, die Projektideen rund um realitätsnahe Umweltbildung und praktischen Naturschutz entwickeln und umsetzen. Für die überzeugendsten Ideen gibt es vorab ein Startkapital und am Ende eine Zukunftsprämie.

Die Umweltstiftung Weser-Ems legt ihr Förderprogramm „UWE macht Schule“ neu auf – mit starkem Rückenwind der Stadt Oldenburg. Unter dem Leitmotiv „Erleben statt Belehren“ richtet sich die Initiative der Stiftung Jahr 2026 zunächst gezielt an die 28 Grundschulen im Stadtgebiet. Ziel ist es, realitätsnahe Umweltbildung und praktischen Naturschutz direkt auf die Schulhöfe und in die Klassenräume zu bringen und dabei die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) » in den Fokus zu rücken.

Um Qualität und Nachhaltigkeit gezielt zu fördern, entwickelt sich die Stiftung von einer klassischen Förderinstitution hin zu einer aktiv gestaltenden, operativ tätigen Partnerin. Bei diesem Wettbewerb setzt die Stiftung auf ein zweistufiges Fördermodell. In der ersten Stufe erhalten rund zehn ausgewählte Schulen ein Startkapital von jeweils 500 Euro für die direkte Umsetzung ihrer Ideen. Im Dezember werden aus diesen Vorreitern die drei überzeugendsten Projekte ausgewählt und mit einer Zukunftsprämie von rund 3.000 Euro belohnt.

Stimmen zur Aktion

Holger Denckmann, Stadtrat des Dezernats für Schule, Sport, Kultur und Gebäudewirtschaft, ist begeistert von der Idee: „Umwelt- und Klimaschutz fängt im Kleinen an. Dass die Grundschülerinnen und Grundschüler hier in Oldenburg selbst zu Expertinnen und Experten für ihre Umwelt werden, ist ein großartiger Ansatz. Die Stadt Oldenburg unterstützt dieses Engagement der Umweltstiftung aus voller Überzeugung, denn praxisnahe Projekte wie diese machen unsere Stadt nachhaltig fit für die Zukunft.“

Christiane Huxdorff, Geschäftsführerin, und Fritjof Hufeland, Vorstandsvorsitzender der Umweltstiftung Weser-Ems, erklären den Ansatz: „Wir möchten die Selbstwirksamkeit der Kinder in den Mittelpunkt stellen. Sie sollen Umweltbildung nicht nur im Lehrbuch finden, sondern aktiv mitplanen und gestalten. Mit unserem neuen Modell belohnen wir genau dieses Engagement. Wir geben den Schulen das Vertrauen und die finanziellen Mittel, um aus einer ersten Idee einen echten Dauerbrenner an ihrer Schule zu machen.“

So können sich Oldenburger Grundschulen bewerben

Die Bewerbungshürden sind bewusst niedrig gehalten: Interessierte Oldenburger Grundschulen können bis zum 31. Mai 2026 eine kurze Projektskizze einreichen. Gefragt sind Projekte zum Anfassen – vom Wasser-Explorer bis zum Insektenhotel. Im Juni 2026 wählt eine Jury dann bis zu zehn Schulen aus, die eine Finanzspritze zur Umsetzung erhalten. An den Projekten selbst kann dann von August bis Oktober 2026 gearbeitet werden, so dass Ende November 2026 die kreativen Abschlussberichte vorliegen – und im Dezember 2026 schließlich die drei überzeugendsten Projekte prämiert werden.

Über die Umweltstiftung Weser-Ems

Die Umweltstiftung Weser-Ems ist eine private und unabhängige Stiftung für den Schutz von Natur und Umwelt im Raum Weser-Ems. Sie geht zurück auf die Initiative von Gertrud und Werner Brunken im Jahr 1989. Sie fördert den Arten- und Biotopschutz, Wissenschaft und Forschung sowie besonders die Umweltbildung junger Menschen in der Region Weser-Ems.

Die Geschäftsführerin der Umweltstiftung Weser-Ems, Christiane Huxdorff, erreichen Sie unter der Anschrift Kiebitzweg 6a in 26209 Hatten-Sandkrug, Telefonnummer 0172 8489762. Weiterhin ist sie unter der E-Mail-Adresse christiane.huxdorff[at]uwe-stiftung.de und bei Linkedin » (nur mit Anmeldung möglich) erreichbar. Weitere Informationen über die Umweltstiftung Weser-Ems finden Sie auf der offiziellen Website der Umweltstiftung ».

Zuletzt geändert am 19. März 2026