Aktuelles

Projekt „StoP“ lädt anlässlich des Internationalen Frauentages ein – Anmeldung erwünscht

Frauenfrühstück im Stadtteiltreff Dietrichsfeld

Anlässlich des Internationalen Frauentages lädt das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld am Sonntag, 8. März 2026, zu einem kostenlosen Frauenfrühstück ein. Beginn ist um 11 Uhr im Stadtteiltreff, Alexanderstraße 331. Neben dem gemeinsamen Essen stehen kleine Aktionen und Informationen rund um den Internationalen Frauentag auf dem Programm. Für Kaffee und Tee ist gesorgt, Brötchen werden von der Bäckerei Müller & Egerer gespendet. Die Teilnehmerinnen sind herzlich aufgefordert, darüber hinaus einen eigenen Beitrag zum Buffet mitzubringen. 

Anmeldung erwünscht

Für die bessere Planung bittet das Team bis Mittwoch, 4. März, um eine Anmeldung – entweder telefonisch unter 0441 235-8383 oder per E-Mail an stopoldenburg[at]stadt-oldenburg.de

Löten, schrauben und nähen jeden dritten Montag – Nächster Termin am 16. März

Repair Café Dietrichsfeld lädt ein: Gemeinsam reparieren statt wegwerfen

Wer kennt es nicht: Der Toaster streikt, das Fahrrad klappert oder der Lieblingspullover hat ein Loch. Bevor diese Alltagsgegenstände im Müll landen, lohnt sich der Weg ins Repair Café im Stadtteiltreff Dietrichsfeld in der Alexanderstraße 331. Hier werden die defekten Schätze wieder in Stand gesetzt – und beim gemütlichen Plausch praktische Tipps ausgetauscht. So kann voneinander gelernt und eine nachhaltige Lebensweise erlebt werden. Und das kostenlos und ohne Anmeldung. Der nächste Termin ist am Montag, 16. März 2026. Dann stehen wieder von 14.30 bis 16.30 Uhr erfahrene ehrenamtliche Helferinnen und Helfer bereit, um bei der Reparatur von Elektrogeräten, Fahrrädern und Kleidung zu unterstützen. Nach Absprache steht sogar ein 3D-Drucker zur Verfügung, mit dem passende Ersatzteile direkt vor Ort erstellt werden können. Und nicht traurig sein, wenn der Termin nicht passen sollte: Das Repair Café findet regelmäßig jeden dritten Montag im Monat zur selben Uhrzeit statt.

Warum mitmachen?

Repair Cafés helfen, Ressourcen zu schonen, Abfall zu vermeiden und das handwerkliche Wissen in der Nachbarschaft zu fördern. Ganz nebenbei entsteht ein Ort der Begegnung und des Austauschs.

Mit dem StoP-Projekt unterwegs in Dietrichsfeld und Bürgerfelde

„Haben Sie in der Nachbarschaft schon einmal Gewalt mitbekommen?“

„Wie lange leben Sie in Dietrichsfeld, achten die Menschen hier aufeinander?“ oder „Haben Sie in der Nachbarschaft schon einmal Gewalt mitbekommen?“ – dies sind nur einige der Fragen, die Isabel Rein und Meike Plewa, die Koordinatorinnen des Projekts „Stadtteile ohne Partnergewalt“ (StoP), mit engagierten Ehrenamtlichen bei einer aktivierenden Befragung stellen.

Die beiden kündigen sich im Voraus mit einem kurzen Schreiben und einem Foto von sich an, damit die Bewohnerinnen und Bewohner der besuchten Straßen wissen, wer an ihrer Tür klingelt. „Die Reaktionen sind sehr unterschiedlich“, so Meike Plewa. „Nicht alle Menschen sind bereit an der Befragung teilzunehmen, doch ein Großteil gibt Auskunft.“ Isabel Rein ergänzt: „Wir treffen auch auf Betroffene, die erst zögerlich von ihren Erfahrungen berichten und dann erleichtert sind, ein offenes Ohr gefunden zu haben.“

Ziele der Befragung

Mithilfe der Befragung will das Projekt StoP die Nachbarschaft besser kennenlernen, herausfinden, was diese über Partnergewalt denkt, Hemmungen abbauen über das Thema zu sprechen und den Bekanntheitsgrad des Projekts erhöhen. „Nachbarinnen und Nachbarn kommt im Falle von Partnergewalt eine besonders wichtige Rolle zu: sie bekommen meist am frühsten etwas mit und sind schnell vor Ort“, so Isabel Rein.

Dabei soll durch die Befragung hauptsächlich ein allgemeines Meinungsbild ermittelt werden, wobei noch offen ist, in welcher Form die Ergebnisse präsentiert werden. „Haupterkenntnisse bisher sind vor allem, wie wichtig es ist, überhaupt über das Thema Partnergewalt zu sprechen, es zu enttabuisieren und so auch die Hemmschwelle für Betroffene zu verringern“, sagt Meike Plewa.

Die Befragung wird auch in nächster Zeit noch weiterlaufen, da möglichst viele Menschen in Dietrichsfeld und Bürgerfelde erreicht werden sollen.

StoP in Dietrichsfeld

Regelmäßige Treffen von Engagierten im StoP-Projekt finden alle zwei Wochen mittwochs von 19 bis 20.30 Uhr im Stadtteiltreff statt. 

Alles Weitere zum StoP-Projekt des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld und zu den weiteren Projekten und Aktionen gibt es auf den Seiten der GWA Dietrichsfeld »

Über StoP

Das Projekt StoP, Stadtteile ohne Partnergewalt, wurde von Prof. Dr. Sabine Stövesand an der HAW Hamburg entwickelt und ist mittlerweile bereits an 30 Standorten in Deutschland und Österreich etabliert. Das Projekt versucht, auf das Thema Partnergewalt aufmerksam zu machen und die Nachbarschaft dafür zu sensibilisieren und zu schulen. Hier finden Sie weitere allgemeine Informationen zum Projekt »

Aktualisierte Neuauflage

Broschüre „111 erste Fragen – 111 erste Antworten“

In einer Neuauflage mit elf Fragen speziell für Ukraine-Flüchtlinge gibt es seit Mitte Juni 2022 die Broschüre „111 erste Fragen – 111 erste Antworten“. Sie erleichtert Geflüchteten das Ankommen in Oldenburg. Erstellt wurde die Publikation vom Förderverein des Stadtteiltreffs Dietrichsfeld. Lesen Sie hier mehr über die Broschüre »

Mehrmals die Woche gibt es spannende Updates

Wir sind nun auf Instagram zu finden!

Seit Mai 2022 können Sie den Alltag der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Dietrichsfeld nun auch auf der Social Media Plattform Instagram verfolgen. Unter dem Namen @stadtteiltreff_dietrichsfeld » finden Sie wöchentlich neue Informationen zu bestehenden Angeboten und neuen Aktionen. Schauen Sie doch mal vorbei und hinterlassen einen Kommentar, wir freuen uns!

Zuletzt geändert am 4. März 2026