Schulveranstaltungen zu Karl Jaspers

Anlässlich des 50. Todestages des Oldenburger Philosophen Karl Jaspers am 26. Februar 2019 bieten die Karl Jaspers Gesellschaft e. V. und das städtische Kulturbüro Veranstaltungen für Oldenburger Oberstufenschülerinnen und Schüler der Philosophie an. Die etwa 2-stündigen Veranstaltungen werden im Karl Jaspers-Haus durchgeführt. Ziel ist es, der jungen Generation Leben und Denken des Philosophen näher zu bringen und über aktuelle Fragestellungen zu philosophieren.

 

Den Auftakt machten am 28.5.2019 Schülerinnen und Schüler des Alten Gymnasiums, das auch Karl Jaspers als Jugendlicher besucht hat.

Schulveranstaltung der Carl-von-Ossietzky-Preisträgerin 2018 mit Oldenburger Schülerinnen und Schülern

Filmvorführung und Gespräch

Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 waren am 4. Mai 2018, dem Tag der Preisverleihung, zur Vorführung des Films „Verleugnung“ mit anschließendem Gespräch in das Kulturzentrum PFL eingeladen. Unter Moderation der Jury-Sprecherin Prof. Dr. Sabine Doering diskutierten die knapp 100 Jugendlichen mit der Preisträgerin Prof. Dr. Deborah Lipstadt mit viel Sachkunde und großem Engagement über die Hintergründe der Entstehung des Films, den Prozessverlauf und die Filmrezeption. Dabei wurden auch grundsätzliche Fragen des Umgangs mit Holocaustleugnern, der Hard- und Softcore-Leugnung sowie über das Recht auf freie Meinungsäußerung intensiv debattiert.

 

Schulveranstaltung des Carl-von-Ossietzky-Preisträgers 2016 mit Oldenburger Schülerinnen und Schülern

Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 diskutierten am 4. Mai 2016 mit dem Preisträger Ahmad Mansour über sein Buch „Generation Allah – Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“. Unter Moderation der Jury-Sprecherin Prof. Dr. Sabine Doering entwickelte sich ein spannendes Gespräch mit den Jugendlichen, die unterschiedliche Schulformen in Oldenburg besuchen. Anhand der persönlichen Erfahrungen des Preisträgers wurden mögliche Ursachen von Radikalisierung ausgelotet. Dabei standen unter anderem unterschiedliche Islamverständnisse, Verschwörungstheorien, das Internet und insbesondere YouTube als Informationsquellen gleichermaßen im Mittelpunkt wie das individuelle Bedürfnis nach Regeln, Halt und Orientierung, Sexualität, Angstpädagogik und das Verhältnis zu den Eltern als mögliche Katalysatoren von Abwertung und Ungleichbehandlung. Gesprächsgegenstand des etwa anderthalbstündigen Zusammentreffens war darüber hinaus auch der Umgang mit bereits radikalisierten Jugendlichen anhand von aufgeführten Fallbeispielen in Mansours Buch.

Weitere Informationen zu den inzwischen bereits Tradition gewordenen Schulveranstaltungen finden Sie unter den jeweiligen Carl-von-Ossietzky-Preisverleihungen hier »