Evaluation der für den Förderpreis eingereichten Projekte

Von den 2012 fristgerecht eingereichten Projekten konnten bis auf ein Projekt allesamt erfolgreich durchgeführt werden.
In drei Fällen hat ein intaktes und gutarbeitendes Team besonders zu dem Erfolg beigetragen. Das Engagement der Beteiligten wurde in den Rückmeldungen hervorgehoben und lobend erwähnt, doch manchmal war auch die hohe Eigeninitiative von Einzelpersonen für den erfolgreichen Verlauf der Projekte unabdingbar. So verzichtete ein Dozent sogar auf einen Teil seines Dozentenhonorares, um eine erfolgreiche Durchführung des Projektes zu ermöglichen. Bei einem Musik-Projekt wurden die Rahmenbedingungen ausschließlich positiv bewertet.
In einem Fall kam es hingegen nicht zur Durchführung. Das Scheitern eines ästhetischen Sprach-Projektes hatte der Rückmeldung nach „keinen tieferen Grund“. Es wurde „im Alltag einfach nicht weiterverfolgt“, was die beiden potenziellen Partner bedauern. Die Idee wird aber von Seiten der Schule, die das Projekt durchführen wollte, weiterhin als sinnvoll eingeschätzt.
In zwei Fällen wurde die Realisierung des Projektes erst durch die Förderung der Stadt Oldenburg möglich. Allerdings war die Arbeit der Beteiligten bei dem Projekt „Sprachferien in der Villa im Wieselweg“ ehrenamtlich und schnitt demnach in die Freizeit jedes Beteiligten. Zudem brauchte es zu der letztendlichen Durchführung neben dem Gewinn des Förderpreises der Stadt Oldenburg noch zwei weitere Sponsoren. Auch bei dem lobend erwähnten Projekt „Interkulturelles Sprachencafé“ musste ein Dozent, wie bereits oben erwähnt, auf einen Teil seines Dozentenhonorares verzichten, damit die Realisierung erst möglich wurde.
 

Positive Auswirkungen auf den Schulalltag

Die Auswirkungen auf den Schulalltag waren bei allen durchgeführten Projekten durchweg erfreulich. Es wurden neue Kontakte geknüpft, Freundschaften geschlossen und die Projekte seien grundsätzlich eine Bereicherung für den Schulalltag gewesen.
Eine Abschlusspräsentation des Projektes gab es nur bei den „Sprachferien in der Villa im Wieselweg“. Diese fand in der Turnhalle des TuS Eversten e.V. statt.
Alle durchgeführten Projekte sollen, teilweise in etwas abgeänderter Form, fortgeführt werden und auch die Idee hinter der nicht zustande gekommenen Kooperation wird nach wie vor als sinnvoll eingeschätzt.
Bei den „Sprachferien in der Villa im Wieselweg“, dem „Interkulturelles Sprachencafé“ und dem genannten Musik-Projekt wird der Kontakt und die Zusammenarbeit aufgrund der überaus erfolgreichen und harmonischen Kooperation der Partner fortgesetzt. Neue Projektpartner, oder Sponsoren werden in zwei Fällen allerdings weiterhin gesucht. Eine Sprachschule wünscht sich darüber hinaus neue Anregungen und Projektideen, auch von Seiten der Stadt Oldenburg. Sicherheit bei der Frage nach der Unterkunft und unterstützende Sponsorengelder würden bei der Verstetigung von Projekten helfen.
Zu der Begleitung durch die Projektleitung der Kulturellen Bildung wurde sich zwei Mal positiv geäußert, drei Mal wurden keine Angaben gemacht.
Bei der Befragung der Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Absichtserklärungen gab es von acht versendeten Anfragen fünf Antworten.