Kreyenbrück-Nord

Haben Sie Beratungsbedarf zu den Themen der Sanierung? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Für eine Rücksprache bei der Sanierungsstelle sind unter Beachtung der geltenden Beschränkungen sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie die nachfolgenden Regelungen einzuhalten. Um Wartezeiten vor Ort aus Gründen des Infektionsschutzes (Corona Virus SARS-CoV-2) zu vermeiden wird dringend empfohlen, einen Termin telefonisch oder per mail mit den zuständigen Sachbearbeiter zu vereinbaren.

Das dient zum einen dazu, dass wir die aufgrund der aktuellen Situation empfohlenen Hygienevorsichtsmaßnahmen einhalten können. Zum anderen können Sie sich dann sicher sein, dass wir vor Ort und nicht in anderen Terminen sind und dass wir uns auf Ihr Anliegen vorbereitet und genügend Zeit für Sie eingeplant haben.

Verfahrensstand

Aufnahme in die Städtebauförderung, Gründung des Sanierungsbeirates und Rahmenplanung

Das Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord wurde mit dem Programmjahr 2009 in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ – heute „Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ - aufgenommen. Im Dezember 2009 wurde das Sanierungsgebiet förmlich festgelegt. Der Sanierungsbeirat wurde im Februar 2010 gewählt.

Im Sommer 2013 hat der Rat der Stadt Oldenburg die Rahmenplanung beschlossen, um den Grundstein für die weitere Entwicklung des Sanierungsgebietes zu legen.

Schon viel erreicht

Seit der Aufnahme in die Städtebauförderung ist im Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord viel passiert. Neben Maßnahmen, wie der Modernisierung und Instandsetzung mehrerer Gebäude, wurde auch die Aufwertung des öffentlichen/halböffentlichen Raums vorangetrieben. So wurden beispielsweise Spielplätze neu gebaut beziehungsweise erneuert und erweitert. Das Fuß- und Radwegenetz wurde durch die Verlängerung Münnichstraße ausgebaut und auch die Planung zur Gestaltung des Klingenbergplatzes ist abgeschlossen.

Ein kleiner Ausblick

Die Förderperiode für das Sanierungsgebiet wird voraussichtlich bis 2023 fortgeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen unter anderem folgende Projekte weiter vorangebracht werden:

Klingenbergplatz Ost:

Im unmittelbaren Umfeld des neuen Standortes der Gemeinwesenarbeit an der Klingenbergstraße wird derzeit der zweite Teil des Klingenbergplatzes gestaltet. Von einer Fertigstellung wird bis Ende des Jahres ausgegangen.

Neugestaltung Spielplatz Frankfurter Weg:

Die Neugestaltung des Spielplatzes am Frankfurter Weg ist als ein Ziel der Sanierung im Rahmenplan zum Sanierungsgebiet Kreyenbrück-Nord aufgenommen worden. Nach der bereits vor längerer Zeit erfolgten Kinder- und Jugendbeteiligung werden nunmehr die Vorschläge dieser Beteiligung von einem externen Planungsbüro in einem Entwurf konkretisiert. Die Gemeinnützige Siedlungsgesellschaft Oldenburg (GSG) als Eigentümerin der Spielplatzfläche wird die Umgestaltung der Spielfläche begleiten.

Bebauungsplan S-827 (östlich Cloppenburger Straße/nördlich Dr.-Schüßler-Straße):

Städtebauliches Ziel dieses Bebauungsplanes ist die Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzung für den Bau einer Verbindungsstraße. Mit dieser Lösung kann zur Entlastung der Straße An den Voßbergen beigetragen und eine direkte Anfahrbarkeit des Klinikums erreicht werden. Angrenzend werden Mischgebiete festgesetzt, um hier straßenbegleitend neue Nutzungen zu ermöglichen. In dem geplanten Straßenverlauf ist derzeit noch ein Einzelhandelsunternehmen ansässig. Durch die Neuaufstellung des Bebauungsplanes und entsprechenden Festsetzungen im Bebauungsplan kann ein Neubau eines Lebensmittelmarktes nördlich der Planstraße und Wohnen realisiert werden.

Ausgangslage

Im Rahmen der Erarbeitung der Vorbereitenden Untersuchungen war das zunehmende Auftreten von städtebaulichen Missständen in Form von Funktions- und/oder Substanzschwächen aufgefallen.

Dies betrifft insbesondere:

  • Modernisierungs- und Anpassungsbedarf bei den Wohnungen,
  • Defizite im baulichen/städtebaulichen Bereich,
  • teilweise hohes Maß an Segregation,
  • hoher Bedarf an sozialer Betreuung und Begleitung bei der Bevölkerung,
  • hohe Abhängigkeit der Bevölkerung von staatlichen Unterhaltszahlungen,
  • Konzentration von Bevölkerung mit Migrationshintergrund,
  • teilweise gestörte Nachbarschaften durch enges Nebeneinander sehr unterschiedlicher Bewohnergruppen.

Teilbereiche des Untersuchungsgebietes waren als soziale Brennpunkte bereits stigmatisiert. Die Indikatoren zeigten die Gefahr, dass die Problemlagen sich verschärfen und sich destabilisierend auf bisher stabile Bereiche auswirken.

Teile der Wohnungsbestände im Untersuchungsgebiet übernehmen dabei eine im Kontext der Gesamtstadt wichtige wohnungspolitische Funktion, die es zu sichern galt.

Programm

Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten

Ziel der Sanierung

Über das Programm „Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ sollen Maßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung des Stadtteils gefördert werden.

Ziel ist es, durch soziale, wirtschaftliche und städtebauliche Maßnahmen die Lebenssituation der im Stadtteil lebenden und arbeitenden Menschen zu verbessern und damit die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit des Stadtteils zu stärken.

Im Untersuchungsgebiet wurden auch schon vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen von verschiedenen Trägern bereits sehr engagierte Einrichtungen betrieben, die positive Ergebnisse aufweisen.

(Der Rahmenplan steht auf dieser Seite unten im Downloadbereich zur Verfügung.)

Förderzeitraum

2009 bis 2023

Fördermittel


Die Gesamtkosten und die Fördermittel wurden im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen ermittelt. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf circa 22,5 Millionen Euro; davon Städtebaufördermittel in Höhe von circa 7,1 Millionen Euro, die auf den Sanierungszeitraum zu verteilen sind.

Alle Daten auf einem Blick

Untersuchungsgebiet:        47 Hektar
Sanierungsgebiet:        89 Hektar
Bewohner:        circa 4.800
Programmaufnahme:        2009
Programm:        Sozialer Zusammenhalt - Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten
Gesamtinvestition:        22,5 Millionen Euro
Städtebaufördermittel:        7,1 Millionen Euro
Abschluss der Sanierung:        circa 2023

Bürgerbeteiligung

  • Bürgerversammlungen
  • Sanierungsbeirat

Bei Fragen und Anregungen können Sie sich unter folgenden Kontaktdaten an den Vorstand des Sanierungsbeirates wenden:

Uwe Schliedermann
kanzlei(at)uweschliedermann.de

Katrin Wiese
katrinwiese(at)web.de

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Informationen für Eigentümerinnen und Eigentümer

Sanierungsbeirat

Kontakt

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Für Beratungsgespräche bitten wir um vorherige Terminvereinbarung.