Fragen und Antworten

Wissenswertes rund um den Alltag mit dem Coronavirus

Coronaviren gehören zu einer Familie von Viren, die verschiedene Krankheiten verursachen können. Seit Ende 2019 haben sich die Coronaviren weltweit ausgebreitet. Auch Deutschland ist von der Pandemie betroffen. Seit März 2020 haben sich daher viele neue Regelungen für den Alltag ergeben, die entsprechend der aktuellen Lage angepasst werden. Hier gibt es einen Überblick über häufig gestellte Fragen zum Leben mit dem Coronavirus.

Beschlüsse von Land und Stadt

Aktuelle Verordnung und Allgemeinverfügungen

Anpassungen betreffen Diskotheken und Clubs

Neue Fassung der Corona-Verordnung zum 28. Juli 2021

Mit Wirkung zum 28. Juli 2021 hat das Land Niedersachsen die Corona-Verordnung geändert. Die Änderungen betreffen hauptsächlich die Öffnung von Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars. Hier finden Sie die Lesefassung der aktualisierten Verordnung » (PDF, 640 KB), die bis einschließlich Freitag, 3. September, gilt. Die Änderungen sind gelb markiert.

Inzidenz drei Tage über 10

Allgemeinverfügung vom 19. Juli 2021

Oldenburg wies am Montag, 19. Juli 2021, an drei aufeinanderfolgenden Tagen einen Inzidenwert von über 10 auf. Aus diesem Grund hat die Stadt am 19. Juli eine neue Allgemeinverfügung » (PDF, 110 KB) erlassen. Damit ergibt sich, dass Stufe 1 des Niedersächsischen Stufenplans in Kraft tritt. In einer Übersicht können Sie die Regelungen nachsehen » (PDF, 140 KB), die ab Mittwoch, 21. Juli 2021, für Oldenburg gelten.

Wichtiges zur Corona-Impfung

Impfzentrum Oldenburg

Ab wann kann ich mich impfen lassen? Wo bekomme ich einen Impftermin? Was muss ich zur Impfung mitbringen? Hier finden Sie Antworten auf alle Fragen rund um das Oldenburger Impfzentrum »

Infos zum Mund-Nasen-Schutz

Warum gibt es eine Maskenpflicht?

Eine Mund-Nasen-Bedeckung sollte zum Schutz vor dem Coronavirus getragen werden. Gerade, wenn notwendige Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, schützt die Maske Dritte vor unseren Viren. Da insbesondere in Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungsbetrieben und Supermärkten die Abstandsregeln nicht dauerhaft eingehalten werden können, gibt es hier eine „Maskenpflicht“.

Wo gilt eine Maskenpflicht? (medizinische Maske)

  • in allen Publikumsbereichen der Stadtverwaltung
  • Oldenburger Wochenmärkte (während der Marktöffnungszeiten)
  • in geschlossenen Räumen,
    • die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs oder Kundenverkehrs zugänglich sind (zum Beispiel Einzelhandel, Geschäfte)
    • in deren Eingangsbereichen und auf deren Parkplätzen
  • Betriebe der körpernahen Dienstleistungen (gilt für Kundinnen und Kunden und Personal)
  • im Bereich der Gesundheitsversorgung oder Pflege von Personen
  • Personennahverkehr (Zug, Bus, Flugzeug) – gilt nur für Kunden
    • mit den dazugehörigen Wartebereichen (Haltestelle und so weiter)
  • bei religiösen Veranstaltungen
  • Personen die Heime, Tagespflegeinrichtungen, ambulant betreute Wohngemeinschaften et cetera betreten
  • berufliche Fahrgemeinschaften
    • Die Fahrerin beziehungsweise der Fahrer muss keine Maske tragen.

Hinweise

  • Kinder von 0 bis 5 Jahren müssen keine Maske tragen.
  • Für Kinder von 6 bis 14 Jahren ist eine Alltagsmaske ausreichend.

Medizinische Masken sind

  • OP-Masken,
  • FFP-2-Masken
  • Masken der Kategorien: KN95, N95
  • Nicht zulässig: Atemschutzmasken mit Ausatemventil

Hinweis: Das Tragen einer einfachen Alltagsmaske schützt nicht vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Es kann aber verhindern, dass andere Personen angesteckt werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist trotzdem unbedingt einzuhalten.

FAQs aus dem Alltag

Fragen und Antworten zu den aktuellen Regelungen

Private Zusammenkünfte – Freunde/Familie treffen – Jede Art von Feier

Hiermit gemeint sind Treffen mit Familie sowie Freundinnen und Freunden, sowie jede weitere Art von Zusammenkünften und Feiern. Dies gilt daher immer in Wohnung/Haus/Grundstück/Garten oder in der Öffentlichkeit (unter freiem Himmel wie im Park, in der Fußgängerzone oder im Wald sowie in geschlossenen öffentlichen Räumen).

Wer darf sich treffen?

1.    Mein Haushalt

+ 2 Personen eines weiteren Haushaltes

= maximal 2 Haushalte > keine Personenbegrenzung bei der Gesamtzahl

Hinweise: Kinder bis 14 Jahren der weiteren Haushalte sind nicht mitzurechnen.

oder

2.    maximal 10 Personen – Unabhängig von den Haushalten

Hinweise: Kinder bis 14 Jahren der weiteren Haushalte sind nicht mitzurechnen.

oder   

3. Kinder bis einschließlich 14 Jahren > maximal 10 Kinder (keine Haushaltsbeschränkung)

Hinweise:

  • Begleitpersonen oder Betreuungskräfte von Menschen mit einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit sind bei der Personenregel nicht mit anzurechnen.
  • Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen nicht in die Berechnung mit ein. Es können unbegrenzt Geimpfte und Genesene dazu kommen – auch aus weiteren Haushalten.
    • Es können unbegrenzt Geimpfte und Genesene dazu kommen – auch aus weiteren Haushalten.

Welche Regelungen gibt es für Gastronomiebetriebe?

Folgende Gastronomiebetriebe dürfen unter Voraussetzungen wieder öffnen:

  • Restaurants
  • Eisdielen
  • Biergärten im Freien
  • Kneipen
  • Imbisse
  • Cafés, allein oder in Verbindung mit anderen Einrichtungen
  • Kantinen

Voraussetzungen für die Öffnung:

  • Hygienekonzept
  • Medizinische Maskenpflicht in Innenräumen – am Sitzplatz kann die Maske abgenommen werden
  • Dokumentation der Kundendaten
  • Private Feiern mit einem geschlossenen Personenkreis sind bis zu 100 Personen zulässig. Es besteht eine Testpflicht ab 25 Personen drinnen und 50 Personen draußen.
    • Die Abstandsregelungen und Hygienereglungen, die Pflicht eine Maske zu tragen, wenn man nicht am Tisch sitzt, gilt weiterhin.
    • Negativer Test-, Impf- oder Genesennachweis erforderlich
  • Bei einer konstanten Inzidenz über 10 müssen Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen sowie Shisha-Bars geschlossen werden. Dies ergibt sich aus der Änderungsverordnung des Landes Niedersachsen, die seit Mittwoch, 28. Juli 2021, in Kraft ist.

Was gilt im Einzelhandel?

Der Einzelhandel des täglichen Lebens (Lebensmittel, Getränkemärkte und Drogerieläden) sowie der weitere Einzelhandel (Modegeschäfte et cetera) haben geöffnet.

Voraussetzungen für die Öffnung:

  • Ein Hygienekonzept muss vorhanden sein.
  • Der Mindestabstand ist immer einzuhalten.
  • Maskenpflicht (Medizinische/FFP2-Maske)
    • Es besteht auch eine Maskenpflicht in den Eingangsbereichen, Parkplätzen und Einkaufsflächen.

Was gilt für Schulen und Kitas?

Seit dem 31. Mai 2021 befinden sich die Oldenburger Schulen im eingeschränkten Regelbetrieb (Szenario A). Auch die Kindertagesstätten dürfen wieder Regelbetrieb anbieten. Hier lesen Sie mehr über Corona und die Kita- und Schulsituation »

Mehr dazu finden Sie auf der Website des Kultusministeriums »

Wie sieht es mit Besuchen in Alten- und Pflegeheimen aus?

Pflegebedürftige in Heimen dürfen mit Einschränkungen besucht werden, allerdings nur unter strikten Hygiene-Auflagen. Besuch darf nicht empfangen werden, wenn es in der Einrichtung ein aktuelles SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen gibt.

Außerdem bleiben Tagespflege-Einrichtungen mit entsprechenden Hygienekonzepten geöffnet.

Wie und wo darf ich Sport machen?

Sport ist drinnen und draußen grundsätzlich ohne Einschränkungen erlaubt. In Sportanlagen muss ein Hygienekonzept vorliegen.

Welche Regelungen gelten darüber hinaus im Freizeitbereich?

Der Besuch von Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten ist möglich. Drinnen muss eine medizinische Maske getragen werden.

Für die Einrichtungen der Stadtbibliothek Oldenburg ändert sich nichts. Die Einrichtungen sind zur Ausleihe und Rückgabe von Medien geöffnet. Die Aufenthaltsmöglichkeiten sind allerdings eingeschränkt: Die Nutzerinnen und Nutzer werden gebeten, sich nur so lange wie nötig in der Bibliothek aufzuhalten und den Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Die Bibliotheken sind zu ihren gewohnten Öffnungszeiten zu erreichen.

Der Besuch eines Zoos, eines Tierparks oder eines botanischen Gartens wird erleichtert: Zoologische und botanische Gärten können ohne Test besucht werden. In Innenräumen muss eine medizinische Maske getragen werden.

Weitere touristische Angebote: Bei Stadtführungen oder touristischen Fahrten in Bussen, Schiffen oder Kutschen muss ein Hygienekonzept vorliegen. Bei Fahrten in geschlossenen Fahrzeugen muss eine medizinische Maske getragen werden. Diese muss entweder durchgängig getragen werden und dafür gilt die Abstandspflicht nicht oder die Maske kann am Sitzplatz abgenommen werden, dann müssen jedoch die Abstände eingehalten werden.Bei touristischen Busreisen muss zudem eine Maske getragen und ein negativer Test vorgelegt werden..

Theater, Kinos, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen

Theater, Kinos Konzerthäuser und Kulturzentren dürfen Sitzveranstaltungen mit Hygienekonzept und hinreichendem Abstand durchführen. Es gilt eine Maskenpflicht solange der Sitzplatz noch nicht eingenommen wurde.

Was gilt für Übernachtungen?

Beherbergungsbetriebe müssen ein Hygienekonzept vorweisen. Es besteht eine Testpflicht bei Anreise, sowie 2 mal pro Woche während des Aufenthalts. Die Testpflicht entfällt für vollständig Geimpfte und Genesene.

 

Zusammenkünfte in religiösen Einrichtungen

Religiöse Veranstaltungen können stattfinden. Die Personenanzahl richtet sich nach dem jeweiligen Hygienekonzept der Einrichtung und muss auch dort erfragt werden.

Wie ist es mit Beerdigungen?

In der Kirche und am Grab gelten unter Einhaltung eines vorhandenen Hygienekonzeptes folgende Regelungen:

  • Es gibt bei der Andacht in der Kirche und am Grab keine feste Personenanzahl.
  • Die Personenanzahl richtet sich nach dem jeweiligen Hygienekonzept der Einrichtung und muss auch dort erfragt werden.

Kaffeetafel nach der Beerdigung
Eine Kaffeetafel nach einer Beerdigung zu Hause oder in der Öffentlichkeit unterliegt den Voraussetzungen wie bei privaten Zusammenkünften.

Welche Regeln gelten für Hochzeiten?

Für Trauungen im Standesamt gelten bis auf weiteres folgende Regelungen:

  • Im Standesamt können das Brautpaar sowie acht weitere Personen (also insgesamt zehn Personen) teilnehmen.
  • Es ist unerheblich, ob die teilnehmenden Personen geimpft, genesen oder negativ getestet sind.
  • Unter Berücksichtigung der Abstandsregeln und der Raumgröße kann die Teilnehmerzahl zehn Personen nicht übersteigen.
  • Kinder über einem Jahr zählen bei den Personen mit.
  • Auch eine Fotografin oder ein Fotograf zählen bei der Personenzahl mit.
  • Alle Personen müssen mit Vorname, Nachname, Adresse und Telefonnummer auf einer Liste aufgeführt werden.
  • Die Teilnehmerliste bringen Sie bitte vollständig ausgefüllt zu Ihrer Trauung mit. Ein Ausfüllen direkt vor Ihrer Trauung kostet wertvolle Zeit, die dann leider von Ihrer Trauzeit abgeht.
  • Es ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) zu tragen.
  • Vor dem Standesamt sind die Regelungen der jeweils aktuellen Niedersächsischen Corona-Verordnung zu beachten.
  • Für die Teilnehmerzahl der Trauorte Schloss und Schlossgarten gelten die oben genannten Regelungen mit folgenden Personenzahlen (inklusive Brautpaar):
    • Schloss: 14 Personen
    • Teepavillon: 8 Personen
    • Hofgärtnerhaus: 10 Personen

Hinweis: Änderungen der Rahmenbedingungen sind jederzeit auch kurzfristig möglich.

Kirchliche Eheschließung
In der Kirche gelten unter Einhaltung eines vorhandenen Hygienekonzeptes folgende Regelungen:

  • Für die Trauung in der Kirche gibt es keine feste Personenanzahl.
  • Die Personenanzahl richtet sich nach dem jeweiligen Hygienekonzept der Einrichtung und muss auch dort erfragt werden.

Hochzeitsfeier
Eine Hochzeitsfeier nach der Trauung im eigenen Zuhause/Garten oder in der Öffentlichkeit unterliegt den Voraussetzungen wie bei privaten Zusammenkünften.

Welche Regelungen gelten für Reiserückkehrende und Einreisende?

Was muss ich beachten, wenn

  • ich aus dem Ausland wieder nach Oldenburg zurückkomme
  • oder wenn mich jemand aus dem Ausland besuchen will?

Hier finden Sie nähere Informationen für Reiserückkehrende und Einreisende »

Fragen zur Erkrankung an dem Coronavirus

Wie macht sich eine Infektion mit dem Coronavirus bemerkbar?

Coronaviren lösen Atemwegserkrankungen aus, sie verursachen milde Erkältungszeichen mit trockenem Husten und Fieber. Bei einigen Menschen kann eine Erkrankung am Coronavirus aber auch einen schweren Verlauf haben, sodass es zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung kommen kann. Besonders anfällig sind Patientinnen und Patienten mit einer schweren Grunderkrankung. Die Grippe hat ganz ähnliche Symptome.

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

Ein begründeter Verdacht liegt vor,

  • wenn bei einem Menschen eine akute Atemwegsinfektion klinisch oder radiologisch (durch Röntgen) belegt ist und die Patientin oder der Patient Kontakt zu einem bereits infizierten Menschen hatte oder sich in naher Vergangenheit in einem vom Robert Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiet aufgehalten hat.
  • Oder wenn akute Symptome für eine Atemwegserkrankung vorliegen und die Patientin beziehungsweise der Patient bis 14 Tage vor der Erkrankung Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Patienten hatte. 

Was passiert, wenn ein begründeter Verdacht besteht?

Wer den Verdacht hat, am Coronavirus erkrankt zu sein, sollte unbedingt seine Hausärztin oder seinen Hausarzt telefonisch informieren und auf keinen Fall unangekündigt persönlich in die Praxis fahren. Alternativ kann auch die Telefonnummer 116117 (Ärztlicher Bereitschaftsdienst) gewählt werden. Die Hausarztpraxis führt die erforderliche Diagnostik und Therapie durch und informiert das zuständige Gesundheitsamt.

Eine eindeutige Diagnose des Coronavirus ist nur über eine Labor-Analyse des Rachenabstrichs der Patientin oder des Patienten möglich. Das Ergebnis der Laboranalyse liegt innerhalb eines Tages vor. Bestätigt sich der Verdacht, leitet das Gesundheitsamt entsprechende Schritte ein. Es kontaktiert die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt, ermittelt die Personen, zu denen die betroffene Patientin oder der Patient zuletzt Kontakt hatte, und berät die Betroffenen.

Wie kann ich mich und andere vor Ansteckung schützen?

Das Coronavirus wird durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Die Krankheitserreger werden beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Luft gegeben und können so von anderen Menschen eingeatmet werden. Auch eine Übertragung durch beispielsweise einen Kuss ist möglich.
Eine Ansteckung kann durch folgende Regeln vermieden werden:

  1. Abstand zu anderen Mitmenschen halten,
  2. regelmäßig die Hände mit Seife waschen,
  3. in die Armbeuge husten und niesen und
  4. sich nicht in das Gesicht fassen.

Allgemeine Informationen zur persönlichen Infektionshygiene finden Sie in mehreren Sprachen hier:
General information on personal infection hygiene can be found in several languages ​​here:

Was muss getan werden, wenn jemand mit dem Coronavirus infiziert ist und Krankheitssymptome zeigt?

Wenn eine Person mit dem Coronavirus infiziert ist und starke Krankheitssymptome zeigt, wird sie in einem geeigneten Krankenhaus stationär aufgenommen. Sie wird dort entsprechend ihrer Krankheitssymptomatik behandelt. Parallel dazu informiert das Gesundheitsamt bekannte Kontaktpersonen.

Bei leichten Krankheitssymptomen erfolgt die Quarantäne zu Hause. Das Gesundheitsamt kümmert sich um die Kontaktpersonen.

Was ist zu tun, wenn man mit einer Coronavirus-infizierten Person in Kontakt gekommen ist?

In diesem Fall sollten Betroffene das Gesundheitsamt ihres Wohn- beziehungsweise ihres ständigen Aufenthaltsortes anrufen, da die Verfolgung von Kontaktpersonen für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus von großer Bedeutung ist. Das Gesundheitsamt wird den Betroffenen, wenn sie keine weiteren Krankheitszeichen aufweisen, zunächst unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne stellen. Häusliche Quarantäne heißt: Die Person darf ihre häusliche Umgebung nicht verlassen, was durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Gesundheitsamtes regelmäßig kontrolliert wird. Sollte die Person in dieser Zeit Krankheitssymptome verspüren, muss sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin sowie an das Gesundheitsamt wenden.

Was bedeutet häusliche Quarantäne?

Häusliche Quarantäne bedeutet die Trennung der betroffenen Person von anderen Menschen, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen lebensnotwendigen Gütern kann in diesem Fall zum Beispiel durch Lieferservice oder Nachbarn sichergestellt werden.

Was ist zu tun, wenn jemand selbst mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt?

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt, wird zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. In dieser Zeit wird sich das Gesundheitsamt täglich mit der betroffenen Person in Verbindung setzen, um ihren Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten.

Was tut das Gesundheitsamt ganz konkret?

Das Gesundheitsamt hat alle Hausärztinnen und Hausärzte über den Umgang mit dem Coronavirus informiert und steht im Austausch mit dem Landesgesundheitsamt und dem Sozialministerium. Darüber hinaus ist das Gesundheitsamt in Krisenstäben der Krankenhäusern Oldenburg und hat mit diesen einen klaren Handlungsplan erarbeitet, der mögliche Szenarien abdeckt. Das Gesundheitsamt steht in täglicher Verbindung mit den in Quarantäne befindlichen Menschen in Oldenburg. Es steht in engem Kontakt zu Seniorenheimen und anderen Einrichtungen. Außerdem berät das Gesundheitsamt Bürgerinnen und Bürger zu Corona.