Fragen und Antworten

Wissenswertes rund um den Alltag mit dem Coronavirus

Coronaviren gehören zu einer Familie von Viren, die verschiedene Krankheiten verursachen können. Seit Ende 2019 haben sich die Coronaviren weltweit ausgebreitet. Auch Deutschland ist von der Pandemie betroffen. Seit März 2020 haben sich daher viele neue Regelungen für den Alltag ergeben, die entsprechend der aktuellen Lage angepasst werden. Hier gibt es einen Überblick über häufig gestellte Fragen zum Leben mit dem Coronavirus.

Beschlüsse von Land und Stadt

Aktuelle Verordnung und Allgemeinverfügungen

Wichtiges zur Corona-Impfung

Impfzentrum Oldenburg

Ab wann kann ich mich impfen lassen? Wo bekomme ich einen Impftermin? Was muss ich zur Impfung mitbringen? Hier finden Sie Antworten auf alle Fragen rund um das Oldenburger Impfzentrum »

Infos zum Mund-Nasen-Schutz

Warum gibt es eine Maskenpflicht?

Eine Mund-Nasen-Bedeckung sollte zum Schutz vor dem Coronavirus getragen werden. Gerade, wenn notwendige Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, schützt die Maske Dritte vor unseren Viren. Da insbesondere in Einzelhandelsgeschäften, Dienstleistungsbetrieben, Supermärkten und auf dem Wochenmarkt die Abstandsregeln nicht dauerhaft eingehalten werden können, gibt es hier eine „Maskenpflicht“.

Wo gilt eine Maskenpflicht? (medizinische Maske)

  • in allen Publikumsbereichen der Stadtverwaltung
  • in geschlossenen Räumen,
    • die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs oder Kundenverkehrs zugänglich sind (zum Beispiel Einzelhandel, Geschäfte)
    • in deren Eingangsbereichen
    • auf den zugehörigen Parkplätzen.
  • im Auto muss bei Personen aus verschiedenen Haushalten keine Maske getragen werden
  • auf Wochenmärkten
    • inklusive der zugehörigen Parkplätze
  • Betriebe der körpernahen Dienstleistungen (gilt für Kundinnen und Kunden und Personal)
  • im Bereich der Gesundheitsversorgung oder Pflege von Personen
  • Personennahverkehr (Zug, Bus, Flugzeug) – gilt nur für Kunden
    • mit den dazugehörigen Wartebereichen (Haltestelle und so weiter)
  • bei religiösen Veranstaltungen
  • Personen die Heime, Tagespflegeinrichtungen, ambulant betreute Wohngemeinschaften et cetera betreten
  • berufliche Fahrgemeinschaften
    • Die Fahrerin beziehungsweise der Fahrer muss keine Maske tragen.

Hinweise

  • Kinder von 0 bis 5 Jahren müssen keine Maske tragen.
  • Für Kinder von 6 bis 14 Jahren ist eine Alltagsmaske ausreichend.

Medizinische Masken sind

  • OP-Masken,
  • FFP-2-Masken
  • Masken der Kategorien: KN95, N95
  • Nicht zulässig: Atemschutzmasken mit Ausatemventil

Hinweis: Das Tragen einer einfachen Alltagsmaske schützt nicht vor einer Infektion mit dem Coronavirus. Es kann aber verhindern, dass andere Personen angesteckt werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern ist trotzdem unbedingt einzuhalten.

FAQs aus dem Alltag

Fragen und Antworten zu den aktuellen Regelungen

Private Zusammenkünfte – Freunde/Familie treffen – Jede Art von Feier

Hiermit gemeint sind Treffen mit Familie sowie Freundinnen und Freunden, sowie jede weitere Art von Zusammenkünften und Feiern. Dies gilt daher immer in Wohnung/Haus/Grundstück/Garten oder in der Öffentlichkeit (unter freiem Himmel wie im Park, in der Fußgängerzone oder im Wald sowie in geschlossenen öffentlichen Räumen).

Wer darf sich treffen?

Mein Haushalt + 2 Personen eines weiteren Haushaltes – Kinder bis 14 Jahre des weiteren Haushaltes sind nicht mitzurechnen. = maximal 2 Haushalte

Hinweis:

  • Begleitpersonen oder Betreuungskräfte von Menschen mit einer Behinderung oder Pflegebedürftigkeit sind bei der Personenregel nicht mit anzurechnen. 
  • Vollständig geimpfte und genesene Personen zählen nicht in die Berechnung mit ein.
    • Es können unbegrenzt Geimpfte und Genesene dazu kommen – auch aus weiteren Haushalten.

Was muss ich hierbei beachten?
Das Abstandsgebot muss bei den oben genannten Treffen nicht eingehalten werden und es muss kein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Ausgangssperre

Die Ausgangssperre wurde mit der Allgemeinverfügung vom 5. Mai 2021 » aufgehoben.

Welche Regelungen gibt es für Gastronomiebetriebe?

Gastronomiebetriebe dürfen ihre Außengastronomie unter Auflagen wieder öffnen. Voraussetzungen:

  • Es muss ein Hygienekonzept vorliegen.
  • Der Mindestabstand ist immer einzuhalten.
  • Maskenpflicht (Medizinische/FFP2-Maske) – am Sitzplatz kann diese abgenommen werden
  • Einlass nur mit einem negativen Test – Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit
  • Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr – ausgenommen der Außer-Haus-Verkauf – dies ist immer möglich
  • Dokumentation der Kundendaten

Der Außer-Haus-Verkauf von alkoholischen „To-Go“-Getränken ist verboten.

Was gilt im Einzelhandel?

Der Einzelhandel des täglichen Lebens hat geöffnet (Lebensmittel, Getränkemärkte und Drogerieläden).

Außerdem hat der gärtnerische Facheinzelhandel, wie Gärtnereien, Gartencenter und Gartenmärkte geöffnet. Ebenso wie weitere Verkaufsstellen für Schnittblumen, Topfblumen und Topfpflanzen sowie für Blumengestecke und Grabschmuck.

Weitere Verkaufsstellen des Einzelhandels (Modegeschäfte et cetera) haben unter bestimmten Auflagen geöffnet.

Voraussetzungen

  • Ein Hygienekonzept muss vorhanden sein.
  • Einlass nur mit negativen Test (dies muss immer kontrolliert werden beim Einlass) – Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit.
  • Der Mindestabstand ist immer einzuhalten.
  • Maskenpflicht (Medizinische/FFP2-Maske)
    • Es besteht auch eine Maskenpflicht auf den Parkplätzen, Eingangsbereichen und Einkaufsflächen.
  • unter 200 Quadratmeter gilt – entweder
    • ohne Testpflicht: nur mit Termin und Dokumentation der Kundendaten
    • oder mit Testpflicht: ein Kunde und eine Begleitperson pro 20 Quadratmeter
      Unternehmen muss sich entscheiden welche Art genutzt wird.
  • unter 800 Quadratmeter: ein Kunde und eine Begleitperson pro 20 Quadratmeter
  • über 800 Quadratmeter: ein Kunde und eine Begleitperson pro 40 Quadratmeter

Was gilt für Schulen und Kitas?

Der verlängerte Shutdown in der Corona-Pandemie hat auch weiterhin erhebliche Auswirkungen auf den Schulbetrieb und die Kinderbetreuung »

Die Stadt Oldenburg ist aktuell keine Hochinzidenzkommune mehr. Deshalb sind seit Freitag, 7. Mai 2021, alle Oldenburger Schulen wieder im Präsenzunterricht im Wechselmodell (Szenario B) in allen Jahrgängen. Auch die Kindertagesstätten sind wieder im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Hier lesen Sie mehr über Corona und die Kita- und Schulsituation »

An allen Berufsschulen in Oldenburg gilt seit Ende Oktober 2020 im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Für Schülerinnen und Schüler gilt diese Pflicht grundsätzlich auch im Unterricht. Lehrkräfte müssen im Unterricht nur dann eine Maske tragen, wenn sie den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicherstellen können. Außerhalb von Unterrichts- und Arbeitsräumen hat jede Person eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Mehr dazu finden Sie auf der Website des Kultusministeriums »

Wie sieht es mit Besuchen in Alten- und Pflegeheimen aus?

Pflegebedürftige in Heimen dürfen mit Einschränkungen besucht werden, allerdings nur unter strikten Hygiene-Auflagen. Besuch darf nicht empfangen werden, wenn es in der Einrichtung ein aktuelles SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen gibt.

Außerdem bleiben Tagespflege-Einrichtungen mit entsprechenden Hygienekonzepten geöffnet.

Wie und wo darf ich Sport machen?

Sport im Freien

  • Grundsätzlich erlaubt ist:
    1. Sport für sich alleine
    2. Sport in einer Gruppe und ohne Abstand
      • Erwachsene (ab dem 19. Geburtstag)
      • Kinder bis einschließlich 18 Jahren
        • Gruppengröße bis 30 Kinder/Jugendliche plus zwei Betreuerinnen/Betreuer
        • Zusammensetzung der Gruppe darf nicht wechseln
        • Kontaktsport erlaubt
        • Trainerinnen/Trainer und Betreuerinnen/Betreuer nur mit negativem Schnelltest
    3. Sport in einer Gruppe mit Abstand, hier ist der Platz pro Person maßgeblich:
      • 10 Quadratmeter/Person oder zwei Meter Abstand
      • Trainerinnen/Trainer und Teilnehmerinnen/Teilnehmer nur mit negativem Schnelltest

Voraussetzungen:

  • Umkleidekabinen und Duschen dürfen nicht genutzt werden
  • Ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu weiteren Personen außerhalb der eigenen Gruppe ist einzuhalten.
    • Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden, muss eine Maske getragen werden.

Welche Regelungen gelten darüber hinaus im Freizeitbereich?

Der Besuch von Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten ist nur mit negativem Testnachweis oder dem Nachweis einer vollständigen Impfung oder Genesung möglich. Auch hier gilt eine Kapazitätsbegrenzung von 50 Prozent.

Für die Einrichtungen der Stadtbibliothek Oldenburg ändert sich durch die neue Verordnung nichts. Die Einrichtungen sind zur Ausleihe und Rückgabe von Medien geöffnet. Die Aufenthaltsmöglichkeiten sind allerdings eingeschränkt: Die Nutzerinnen und Nutzer werden gebeten, sich nur so lange wie nötig in der Bibliothek aufzuhalten und den Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Die Bibliotheken sind zu ihren gewohnten Öffnungszeiten zu erreichen.

Der Besuch eines Zoos, eines Tierparks oder eines botanischen Gartens wird nun doch erleichtert: Zoologische und botanische Gärten können bis zu einer 50-prozentigen Kapazitätsgrenze ohne Test besucht werden. Geöffnet werden können dann jedoch nur die Außenbereiche. Sollen auch Innenräume geöffnet werden, gilt für alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Besucherinnen und Besucher eine Testpflicht.

Weitere touristische Angebote: Angebote von Freizeitparks und ähnlichem unter freiem Himmel können mit einem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung in Anspruch genommen werden. Dies gilt auch für touristische Fahrten in im Fahrgastbereich offenen Bussen, Schiffen oder Kutschen (also ohne Dach oder Plane).

Was gilt für Veranstaltungen?

Theater, Kinos Konzerthäuser und Kulturzentren dürfen unter freiem Himmel mit bis zu 250 Personen Sitzveranstaltungen mit Hygienekonzept und hinreichendem Abstand durchführen. Zugangserfordernis ist eine negative Testung, eine vollständige Impfung oder eine Genesung. Erlaubt sind nur Veranstaltungen, die nicht auf eine Interaktion und Kommunikation zwischen den Besucherinnen und Besuchern angelegt sind. Beispiele hierfür sind ein Klassikkonzert, eine Tanzvorführung oder ein Theaterstück, nicht aber ein Fußballspiel.

Was gilt für Übernachtungen?

Auch Beherbergungsbetriebe dürfen in Niedersachsen für Menschen, die ihren ersten oder zweiten Wohnsitz in Niedersachsen haben, wieder öffnen. Noch nicht vollständig geimpfte oder genesene Gäste müssen bei Anreise und mindestens zweimal pro Woche einen negativen Test nachweisen. Hotels und Pensionen, Jugendherbergen und Campingplätze dürfen nur bis zu 60 Prozent belegt werden, für Ferienwohnungen und Ferienhäuser gilt eine eintägige Wiederbelegungssperre, um die Ab- und Anreise zu entzerren. Zulässig sind mit Testungen bei Anreise und zweimal wöchentlich zukünftig auch wieder mehrtägige Kinder- und Jugendfreizeiten in Gruppengrößen bis 50 Personen.

Zusammenkünfte in religiösen Einrichtungen

Veranstaltungen in einer religiösen Einrichtung sind bei mehr als zehn Personen anmeldepflichtig. Die Anmeldung muss zwei Tage vor der Veranstaltung beim Fachdienst Sicherheit und Ordnung erfolgen. Es muss eine medizinische Maske getragen werden.

Wie ist es mit Beerdigungen?

In der Kirche und am Grab gelten unter Einhaltung eines vorhandenen Hygienekonzeptes folgende Regelungen:

  • Es gibt bei der Andacht in der Kirche und am Grab keine feste Personenanzahl.
  • Die Personenanzahl richtet sich nach dem jeweiligen Hygienekonzept der Einrichtung und muss auch dort erfragt werden.

Kaffeetafel nach der Beerdigung
Eine Kaffeetafel nach einer Beerdigung zu Hause oder in der Öffentlichkeit unterliegt den Voraussetzungen wie bei privaten Zusammenkünften.

Welche Regeln gelten für Hochzeiten?

Die Stadt Oldenburg hat folgende Regelungen für standesamtliche Trauungen bestimmt:

  • An allen Trauorten darf derzeit nur das Brautpaar teilnehmen sowie maximal zwei weitere Personen.
  • Kinder über einem Jahr zählen bei den Personen mit.
  • Alle Personen müssen mit Vorname, Nachname, Adresse und Telefonnummer auf einer Liste aufgeführt werden.
  • Es ist eine Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder OP-Maske) zu tragen. Das Brautpaar darf die Mund-Nasen-Bedeckungen in der Zeremonie abnehmen.

Kirchliche Eheschließung
In der Kirche gelten unter Einhaltung eines vorhandenen Hygienekonzeptes folgende Regelungen:

  • Für die Trauung in der Kirche gibt es keine feste Personenanzahl.
  • Die Personenanzahl richtet sich nach dem jeweiligen Hygienekonzept der Einrichtung und muss auch dort erfragt werden.

Hochzeitsfeier
Eine Hochzeitsfeier nach der Trauung im eigenen zu Hause/Garten oder in der Öffentlichkeit unterliegt den Voraussetzungen wie bei privaten Zusammenkünften.

Welche Regelungen gelten für Reiserückkehrende und Einreisende?

Was muss ich beachten, wenn

  • ich aus dem Ausland wieder nach Oldenburg zurückkomme
  • oder wenn mich jemand aus dem Ausland besuchen will?

Hier finden Sie nähere Informationen für Reiserückkehrende und Einreisende »

Fragen zur Erkrankung an dem Coronavirus

Wie macht sich eine Infektion mit dem Coronavirus bemerkbar?

Coronaviren lösen Atemwegserkrankungen aus, sie verursachen milde Erkältungszeichen mit trockenem Husten und Fieber. Bei einigen Menschen kann eine Erkrankung am Coronavirus aber auch einen schweren Verlauf haben, sodass es zu Atemproblemen und einer Lungenentzündung kommen kann. Besonders anfällig sind Patientinnen und Patienten mit einer schweren Grunderkrankung. Die Grippe hat ganz ähnliche Symptome.

Wann besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus?

Ein begründeter Verdacht liegt vor,

  • wenn bei einem Menschen eine akute Atemwegsinfektion klinisch oder radiologisch (durch Röntgen) belegt ist und die Patientin oder der Patient Kontakt zu einem bereits infizierten Menschen hatte oder sich in naher Vergangenheit in einem vom Robert Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiet aufgehalten hat.
  • Oder wenn akute Symptome für eine Atemwegserkrankung vorliegen und die Patientin beziehungsweise der Patient bis 14 Tage vor der Erkrankung Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Patienten hatte. 

Was passiert, wenn ein begründeter Verdacht besteht?

Wer den Verdacht hat, am Coronavirus erkrankt zu sein, sollte unbedingt seine Hausärztin oder seinen Hausarzt telefonisch informieren und auf keinen Fall unangekündigt persönlich in die Praxis fahren. Alternativ kann auch die Telefonnummer 116117 (Ärztlicher Bereitschaftsdienst) gewählt werden. Die Hausarztpraxis führt die erforderliche Diagnostik und Therapie durch und informiert das zuständige Gesundheitsamt.

Eine eindeutige Diagnose des Coronavirus ist nur über eine Labor-Analyse des Rachenabstrichs der Patientin oder des Patienten möglich. Das Ergebnis der Laboranalyse liegt innerhalb eines Tages vor. Bestätigt sich der Verdacht, leitet das Gesundheitsamt entsprechende Schritte ein. Es kontaktiert die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt, ermittelt die Personen, zu denen die betroffene Patientin oder der Patient zuletzt Kontakt hatte, und berät die Betroffenen.

Wie kann ich mich und andere vor Ansteckung schützen?

Das Coronavirus wird durch Tröpfcheninfektion verbreitet. Die Krankheitserreger werden beim Niesen, Husten oder Sprechen in die Luft gegeben und können so von anderen Menschen eingeatmet werden. Auch eine Übertragung durch beispielsweise einen Kuss ist möglich.
Eine Ansteckung kann durch folgende Regeln vermieden werden:

  1. Abstand zu anderen Mitmenschen halten,
  2. regelmäßig die Hände mit Seife waschen,
  3. in die Armbeuge husten und niesen und
  4. sich nicht in das Gesicht fassen.

Allgemeine Informationen zur persönlichen Infektionshygiene finden Sie in mehreren Sprachen hier:
General information on personal infection hygiene can be found in several languages ​​here:

Was muss getan werden, wenn jemand mit dem Coronavirus infiziert ist und Krankheitssymptome zeigt?

Wenn eine Person mit dem Coronavirus infiziert ist und starke Krankheitssymptome zeigt, wird sie in einem geeigneten Krankenhaus stationär aufgenommen. Sie wird dort entsprechend ihrer Krankheitssymptomatik behandelt. Parallel dazu informiert das Gesundheitsamt bekannte Kontaktpersonen.

Bei leichten Krankheitssymptomen erfolgt die Quarantäne zu Hause. Das Gesundheitsamt kümmert sich um die Kontaktpersonen.

Was ist zu tun, wenn man mit einer Coronavirus-infizierten Person in Kontakt gekommen ist?

In diesem Fall sollten Betroffene das Gesundheitsamt ihres Wohn- beziehungsweise ihres ständigen Aufenthaltsortes anrufen, da die Verfolgung von Kontaktpersonen für die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus von großer Bedeutung ist. Das Gesundheitsamt wird den Betroffenen, wenn sie keine weiteren Krankheitszeichen aufweisen, zunächst unter eine 14-tägige häusliche Quarantäne stellen. Häusliche Quarantäne heißt: Die Person darf ihre häusliche Umgebung nicht verlassen, was durch Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter des Gesundheitsamtes regelmäßig kontrolliert wird. Sollte die Person in dieser Zeit Krankheitssymptome verspüren, muss sie sich zunächst telefonisch an ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin sowie an das Gesundheitsamt wenden.

Was bedeutet häusliche Quarantäne?

Häusliche Quarantäne bedeutet die Trennung der betroffenen Person von anderen Menschen, um die Ausbreitung der Infektion zu vermeiden. Die Versorgung mit Lebensmitteln und sonstigen lebensnotwendigen Gütern kann in diesem Fall zum Beispiel durch Lieferservice oder Nachbarn sichergestellt werden.

Was ist zu tun, wenn jemand selbst mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt?

Wer mit dem Coronavirus infiziert ist und keine Krankheitssymptome zeigt, wird zunächst in häuslicher Quarantäne bleiben müssen. In dieser Zeit wird sich das Gesundheitsamt täglich mit der betroffenen Person in Verbindung setzen, um ihren Gesundheitszustand zu beobachten und rasch zu handeln, falls Symptome auftreten sollten.

Was tut das Gesundheitsamt ganz konkret?

Das Gesundheitsamt hat alle Hausärztinnen und Hausärzte über den Umgang mit dem Coronavirus informiert und steht im Austausch mit dem Landesgesundheitsamt und dem Sozialministerium. Darüber hinaus ist das Gesundheitsamt in Krisenstäben der Krankenhäusern Oldenburg und hat mit diesen einen klaren Handlungsplan erarbeitet, der mögliche Szenarien abdeckt. Das Gesundheitsamt steht in täglicher Verbindung mit den in Quarantäne befindlichen Menschen in Oldenburg. Es steht in engem Kontakt zu Seniorenheimen und anderen Einrichtungen. Außerdem berät das Gesundheitsamt Bürgerinnen und Bürger zu Corona.