- Deutschlandweiter Frauenstreik
- Internationaler Frauentag
- „Liga für unbezahlte Arbeit“ geht an den Start
- Kostenfreie Periodenprodukte an Schulen
- Frau.Macht.Demokratie
- Gedenktafel für Dr. h.c. Helene Lange in der Achternstraße
- Ehrenbürgerin Dr. h.c. Helene Lange
- Oldenburg tritt Bündnis gegen Sexismus bei
- KiTa-Kampagne zu Geschlechtsrollenstereotypen
- Praxisheft zur gendersensiblen Pädagogik in der KiTa
- Berichte, Studien und Wege zur Gleichstellung
- Beratung und Unterstützung
Deutschlandweiter Frauenstreik
Für Montag, 9. März 2026, ist ein bundesweiter Frauenstreik geplant. Der Aktionstag knüpft an internationale feministische Streikbewegungen wie den Frauenstreik in Island im Jahr 1975, bei dem 90 Prozent der Frauen ihre Arbeit niederlegten und damit das Land stilllegten. Der Streik brachte so tiefgreifende Veränderungen, dass Island danach zum europäischen Vorreiter in Sachen Gleichstellung wurde.
Bestreiken der Erwerbsarbeit
In Deutschland ist das Streikrecht allerdings gesetzlich eng geregelt. Politische Streiks sind nicht vom Streikrecht gedeckt und können arbeitsrechtliche Konsequenzen bis zur Kündigung nach sich ziehen. Eine Beteiligung an Streikaktionen im Job sollte deshalb immer nur soweit erfolgen, wie keine persönlichen Risiken zu befürchten sind.
Bestreiken der Care-Arbeit
Der Frauenstreik bezieht sich aber ausdrücklich auf jede Form der weiblichen Arbeit an der Gesellschaft, also auch auf die unbezahlte Sorgearbeit in der Familie oder im Ehrenamt. Putzen, Kochen, Einkaufen, die Kinder für die Schule fertigmachen, Lunch-Pakete packen, das Geschenk für den Geburtstag besorgen, an Termine erinnern, Kummerkasten für das Umfeld sein….
Wer das Umfeld rechtzeitig über den Streik informiert, lässt Raum zur frühzeitigen Planung – zum Beispiel für Väter, um Urlaub einzureichen oder sich schon mal Gedanken um das Essen zu machen.
Demonstrationen in über 90 Städten
Bereits in über 90 Städten sind Demonstrationen, Kundgebungen, Streikaktionen und kreative Protestformen geplant. In Oldenburg ist bisher keine zentrale Streik-Organisation bekannt, jedoch sind alle Frauen* aufgerufen, diesen Tag zu nutzen, sich mit anderen Frauen* zu treffen und auf noch immer bestehende Benachteiligungen und Überlastung aufmerksam zu machen.
Die Initiator*innen
Ausgerufen wurde der Frauenstreik vom Töchterkollektiv. Sie stellen auch für Demonstrationen und Aktionen einheitliches Material zur Verfügung. Hauptsächlich ist das Töchterkollektiv auf Instagram aktiv unter @Töchter.Kollektiv », sie sind aber auch erreichbar über toechterkollektiv.de »
Wir möchten wissen, was geht
Bieten Sie ein organisiertes Angebot zum Frauenstreik in Oldenburg an?
Schreiben Sie uns gerne per E-Mail an gleichstellung[at]stadt-oldenburg.de
Zuletzt geändert am 26. Januar 2026
