Regenbogenstreifen auf dem Fuß- und Radweg
Dauerhafte Gestaltung am Staugraben unterstreicht Engagement für Offenheit und Akzeptanz
Regenbogenstreifen setzt Zeichen für Vielfalt und Gleichberechtigung
Oldenburg ist bunt, vielfältig, tolerant und offen – und will das auch sichtbar machen: Seit Anfang Juni 2026 leuchten Regenbogenfarben auf dem Pflaster des Fuß- und Radweges zwischen Staugraben und Staulinie. An der zwischen zwei Ampelanlagen gelegenen Überwegung ist ein dauerhafter Regenbogenstreifen mit neu verlegten Farbplatten in Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett entstanden. Das weltweit bekannte Symbol steht für Offenheit, Frieden und gegen Diskriminierung.
Mit dem neuen Regenbogenstreifen setzt die Stadt Oldenburg ein dauerhaft sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung, Vielfalt und die Anerkennung queerer Lebensrealitäten. Die Gestaltung im öffentlichen Raum soll Zugehörigkeit und Akzeptanz stärken. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann betont: „Oldenburg steht für eine offene und solidarische Stadtgesellschaft, in der Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität selbstverständlich dazugehören. Der Regenbogenstreifen macht dieses Selbstverständnis sichtbar – mitten im Alltag und mitten in unserer Stadt.“
Zeitpunkt bewusst gewählt
Der Zeitpunkt für die Umsetzung wurde bewusst gewählt. Zum einen ziehen am Samstag, 20. Juni 2026, wieder Zehntausende Menschen anlässlich des Christopher Street Day (CSD) durch die Innenstadt, um sich gegen Benachteiligung und für die Rechte der queeren Community einzusetzen. Zum anderen erinnerte der 23. Mai 2026 als Geburtstag des Grundgesetzes daran, dass Gleichheit und das Verbot von Diskriminierung fest in Artikel 3 der Verfassung verankert sind.
Die Markierung wurde mit einer UV-beständigen und rutschhemmenden Beschichtung umgesetzt. Ergänzt wird die Gestaltung durch eine kleine Infotafel beziehungsweise Bodenplakette mit dem Hinweis „Oldenburg – Rainbow Cities Network“.
Die Umsetzung erfolgte in enger Abstimmung zwischen dem Amt für Verkehr und Straßenbau und der Koordinatorin für das Rainbow Cities Network, Karen Hanfeld. Sie erklärt: „Der Regenbogenstreifen ist weit mehr als eine farbliche Gestaltung. Er steht für Sichtbarkeit, Respekt und das klare Signal, dass queere Menschen in Oldenburg willkommen sind und selbstverständlich Teil unserer Stadtgesellschaft sind.“ Vergleichbare dauerhafte Gestaltungen wurden bereits in Städten wie Münster, Hannover, Braunschweig, Bremen und Linz umgesetzt.
Oldenburg seit 2023 Mitglied im Rainbow Cities Network
Oldenburg ist seit Juli 2023 Mitglied im Rainbow Cities Network ». Mit der Mitgliedschaft stärkt die Stadt ihr Engagement für die vollständige gesellschaftliche Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, intergeschlechtlichen und queeren Menschen (LSBTIQ+).
Zuletzt geändert am 4. Juni 2026
