Herzlich willkommen im Bürgerhaus Ofenerdiek

Dritter Ort in Ofenerdiek

Oberbürgermeister Krogmann und Förderverein-Vorstand weihen Gebäude ein

Es ist so weit: Das Bürgerhaus Ofenerdiek öffnet seine Türen! Oberbürgermeister Jürgen Krogmann weihte das Gebäude in der Lagerstraße 36 am Samstag, 9. Mai 2026, gemeinsam mit dem Vorstand des Fördervereins Bürgerhaus Ofenerdiek, Ingrid Riedel und Rainer Zietlow, offiziell ein. Neben Stadtrat Holger Denckmann, Sozialdezernent Jan Bembennek sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung, des Fördervereins und der Politik war auch Demografie-Expertin Karin Haist zugegen, die im Auftrag der Körber-Stiftung einen Fachvortrag hielt.  

„Mit der Eröffnung des ersten Oldenburger Bürgerhauses setzen wir ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und lebendige Nachbarschaften in unserer Stadt. Dieses Projekt zeigt, was möglich ist, wenn Verwaltung, Politik sowie Bürgerinnen und Bürger über Jahre hinweg mit Ausdauer und Überzeugung an einem gemeinsamen Ziel arbeiten“, so Oberbürgermeister Krogmann. „Mein Dank gilt den zahlreichen Ehrenamtlichen und besonders dem Vorstand des Fördervereins, der dieses Vorhaben mit großem Einsatz vorangebracht hat.“

Ein Dritter Ort für Ofenerdiek

Das Bürgerhaus bietet seit Anfang Mai 2026 einen sogenannten Dritten Ort, an dem sich die Oldenburgerinnen und Oldenburger begegnen sowie vernetzen können. Bestehende Initiativen und Vereine sind in den Räumlichkeiten ebenso willkommen wie neue Gruppen. Das Angebot fügt sich auf diese Weise in das vom Sozialdezernat erarbeitete Gesamtkonzept „Orte für Alle“ ein und soll ein vielfältiges Programm bieten – von niedrigschwelligen kulturellen und sozialen Aktivitäten bis hin zu Beratungs- und Bildungsveranstaltungen.

Rund 200 Quadratmeter stehen den Bürgerinnen und Bürgern im Altbau der Bauernkate sowie im Erweiterungsbau zur Verfügung. Auf diesen Flächen sind unter anderem ein Vereinsraum für 28 Personen und ein Multifunktionsraum für 92 Personen vorgesehen.

Stadt bleibt Eigentümerin des Areals

Der Bürgerverein Ofenerdiek und die AG Ofenerdieker Vereine hatten das Vorhaben 2019 angestoßen, im Februar 2022 hatte sich der dazugehörige Förderverein gegründet. 2023 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung damit, die Weiterentwicklung des Konzepts zu unterstützen und die Baumaßnahme umzusetzen. Im März 2024 reichte das Architekturbüro gruppeomp den entsprechenden Bauantrag ein. Der erste Spatenstich folgte im September 2024.

Die Kosten für den Erweiterungsbau sowie die Sanierung des denkmalgeschützten Altbaus belaufen sich auf circa 1,8 Millionen Euro, für die Außenanlagen wiederum auf circa 275.000 Euro. Die Stadt Oldenburg ist Eigentümerin des Hauses und des Geländes.

Zuwendungen ermöglichen Anlaufzeit

Aus der Nutzungsvereinbarung geht hervor, dass der Förderverein eine für vergleichbare Objekte marktübliche monatliche Miete von 13 Euro pro Quadratmeter (bei einer Nutzfläche von 194 Quadratmetern insgesamt 2.522 Euro) an den städtischen Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau zahlt. Zusätzlich sind Betriebs-, Strom- und Wasserkosten zu entrichten.

Um die für den Betrieb nötige Anlaufzeit zu ermöglichen, erhält der Förderverein eine Zuwendung in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr sowie jeweils eine Sonderzuwendung in den ersten drei Jahren (im ersten Betriebsjahr zusätzlich 15.000 Euro, im zweiten Jahr zusätzlich 10.000 Euro und im dritten Jahr zusätzlich 5.000 Euro). 

Zuletzt geändert am 11. Mai 2026