Oldenburger Integrationspreis
Engagement aus Bildung, Sport und Kultur – Drei Projekte ausgewählt
Oldenburger Integrationspreis 2025: Jury legt sich fest
Der Oldenburger Integrationspreis würdigt seit 2010 Projekte, die sich mit besonderem Engagement für Integration und gleichberechtigte Teilhabe in Oldenburg einsetzen. Bevor die Auszeichnung zum 16. Mal verliehen wird, tagte am Mittwoch, 25. Februar 2026, eine unabhängige Jury. Diese setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, aus Sport- und Bildungseinrichtungen sowie aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen.
Die Mitglieder sichteten und diskutierten die 26 eingereichten Beiträge aus ganz unterschiedlichen Bereichen – von Bildungsinitiativen über Sport- und Kulturprojekte bis hin zu Projekten von ehrenamtlich engagierten Oldenburgerinnen und Oldenburgern. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere die Kriterien der Nachhaltigkeit und Innovationskraft sowie die konkrete Wirkung für ein respektvolles Miteinander in der Stadt. Schlussendlich entschied sich die Jury für drei Beiträge aus dem Jahr 2025, die auf unterschiedliche Weise überzeugen konnten.
„Integration wird hier vor Ort tagtäglich mit Leben gefüllt“
„Die Vielfalt der eingereichten Projekte zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und engagiert unsere Stadtgesellschaft ist. Integration ist kein abstrakter Begriff, sondern wird hier vor Ort tagtäglich mit Leben gefüllt. Die Projekte zeigen, wie viel Potenzial, Leidenschaft und Verantwortung in unserer Stadt vorhanden ist“, betonte Juryvorsitzender und Sozialdezernent Jan Bembennek im Anschluss an die Sitzung.
Der Jury gehörten in diesem Jahr folgende Personen an: Jan Bembennek (Vorsitzender), Niko Meier, Nadiya Lishnyanska, Mareen Rocca, Labeeb Al Chammas, Sara Paßquali, Dario Fossi, Constanze Mahraoui und Susanne Möller.
Junge Ideen und generationenübergreifende Projekte begeistern die Jury
In diesem Jahr gingen insgesamt zehn Bewerbungen und 16 Nominierungen ein. Besonders erfreulich war dabei der hohe Anteil an Projekten, die von jungen Menschen getragen werden oder generationenübergreifend wirken. Auch Kooperationen zwischen etablierten Einrichtungen und neu gegründeten Initiativen zeigen die dynamische Entwicklung der Integrationsarbeit in Oldenburg.
Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht: In einem zweistufigen Auswahlverfahren wurde intensiv beraten und sorgfältig bewertet. Schließlich wurden drei Projekte für die Preisverleihung ausgewählt. Dass die Wahl so schwergefallen ist, unterstreicht, dass jeder einzelne Beitrag beachtenswert und wertvoll ist. Aliz Müller, Integrationsbeauftragte der Stadt Oldenburg, moderierte die Jurysitzung und betonte: „Die anregenden Diskussionen über die Bewerbungen und Nominierungen haben mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig das Engagement in der Integrationsarbeit ist. Ich danke allen, die sich dafür einsetzen!“
Preisverleihung am 27. März
Die feierliche Verleihung des Oldenburger Integrationspreises 2025 findet am Freitag, 27. März 2026, im Rahmen der Abschlussveranstaltung der „Oldenburger Wochen gegen Rassismus“ in der Kulturetage, Bahnhofstraße 11, ab 17 Uhr statt. Bei der Veranstaltung werden die drei ausgezeichneten Projekte vorgestellt und die Verantwortlichen für ihr besonderes Engagement geehrt.
Mit dem Preis setzt die Stadt Oldenburg ein klares Zeichen für Vielfalt, Chancengleichheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig macht er das breite ehrenamtliche Engagement sichtbar, das Oldenburg als offene und solidarische Stadt prägt.
Kontakt
Sollten Sie Rückfragen zur Preisverleihung oder zur Auswahl der Gewinner haben, kontaktieren Sie uns gerne unter der E-Mail-Adresse integration[at]stadt-oldenburg.de oder der Telefonnummer 0441 235-4123.
Zuletzt geändert am 27. Februar 2026
