2025

Grenzüberschreitender Dialog: Personalräte von Groningen und Oldenburg im engen Austausch

Die Personalräte der Städte Groningen und Oldenburg haben sich in einer Reihe von Treffen über bewährte Praktiken und aktuelle Themen ausgetauscht.
Der Auftakt erfolgte online im Herbst 2024, um sich gegenseitig kennenzulernen und die jeweiligen Aufgaben sowie Organisationsstrukturen vorzustellen. Beim zweiten Treffen im April 2025 in Groningen standen Sicherheit am Arbeitsplatz, neue Arbeitswelten, Diversity und Inklusion sowie Homeoffice und Nachhaltigkeit im Fokus. Besonders auffällig für die Oldenburger: Der Zugang zu Verwaltungsgebäuden erfolgt über persönliche Schlüsselkarten, und ein Diversitätsmanager sorgt für inklusive Arbeitsplätze.
Beim dritten Treffen am 20. November 2025 in Oldenburg lag der Schwerpunkt auf den Beteiligungsrechten des Personalrats, darunter Mitarbeiterbeteiligung, Auswahlgespräche, Mitwirkung bei Wahlen und der Einsatz von KI in der Verwaltung. Auch neue Arbeitswelten, Homeoffice-Regelungen, Nachhaltigkeit und Diversity wurden intensiv diskutiert.

Wertvoller Austausch stärkt Zusammenarbeit und bringt neue Impulse
„Der Austausch mit unseren Kolleginnen und Kollegen aus Groningen war für uns sehr wertvoll. Wir konnten nicht nur voneinander lernen, sondern auch neue Impulse für die Arbeit unseres Personalrats in Oldenburg gewinnen“, sagt die Vorsitzende des Personalrats.
Insgesamt boten die Treffen wertvolle Einblicke und Impulse, um die Zusammenarbeit der Personalräte zu stärken und die Verwaltungsprozesse in beiden Städten weiter zu verbessern.

Jürgen Krogmann spricht mit seiner niederländischen Amtskollegin Roelien Kamminga

Erstes Treffen mit neuer Bürgermeisterin

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat am Dienstag, 4. November 2025, seinen Besuch in Groningen auf der Messe „Promotiedagen“ genutzt, um die neue Bürgermeisterin von Oldenburgs niederländischer Partnerstadt kennenzulernen. Roelien Kamminga steht seit dem 30. Juni 2025 an der Spitze der Stadtverwaltung. Die 47-Jährige wurde nach ihrer Wahl durch den Groninger Stadtrat und der Bestätigung durch das Kabinett per königlichem Dekret zur Bürgermeisterin ernannt. Sie gehört der liberal-konservativen „Volkspartij voor Vrijheid en Democratie” (VVD) an. Kamminga trat die Nachfolge von Mirjam in´t Veld an, die nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Koen Schuiling im Oktober vergangenen Jahres als kommissarische Bürgermeisterin fungiert hatte.

Einladung zum Gegenbesuch

Jürgen Krogmann gratulierte Roelien Kamminga noch einmal persönlich zu ihrer Ernennung als Bürgermeisterin und wünschte ihr viel Erfolg für ihre verantwortungsvolle Aufgabe. „Ich freue mich darauf, die Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Städten fortzusetzen und weiter zu vertiefen”, so Krogmann. Er sprach eine Einladung zum Gegenbesuch in Oldenburg aus, die Bürgermeisterin Kamminga gerne annahm. „Ich möchte die Gelegenheit des Gegenbesuches nutzen, um festzustellen, auf welchen Gebieten und mit welchen Projekten die jahrelange und freundschaftliche Zusammenarbeit beider Städte zukunftsfähig gemacht werden kann“, sagte Roelien Kamminga. Der Termin für den Besuch in Oldenburg steht noch nicht fest.

Über die neue Bürgermeisterin

Roelien Kamminga wurde 1978 in Zuidbroek geboren, wo sie auch aufwuchs. Sie studierte Internationale Beziehungen an der Universität Groningen. Anschließend war sie bis 2021 in verschiedenen Funktionen für die niederländische Regierung tätig. Begonnen hatte sie ihre Karriere im Außenministerium als Beraterin bei der Ständigen Vertretung der Niederlande bei den Vereinten Nationen. 2005 wechselte sie in den Dienst des Innenministeriums. Dort war sie unter anderem Leiterin der Abteilung für öffentliche Ordnung, Nachrichtendienste und Sicherheit sowie Leiterin des Programms „Groningen – Stärkung und Perspektive“. Von 2021 bis 2025 war sie für die VVD Mitglied des niederländischen Parlaments. 

Mehr zur Städtepartnerschaft

Die Städtepartnerschaft zwischen Oldenburg und Groningen besteht seit 1989. Mehr Informationen zu dieser Partnerschaft und weiteren kommunalen Kooperationen gibt es auf den Seiten der Partnerkommunen ».

Zuletzt geändert am 27. November 2025