Gesunkener Katamaran im Hafen

Von Boot geht keine weitere Gefahr aus – Temporäre Sperrung der Hafenpromenade notwendig

Bergung für Anfang der 25. Kalenderwoche geplant

Nach dem Brand eines Katamarans im Oldenburger Hafen laufen die Vorbereitungen für die Bergung des Wracks. Die gute Nachricht: Von dem gesunkenen Boot geht derzeit keine weitere Gefahr für die Umwelt oder die Schifffahrt aus. Wie bereits einigen Medien zu entnehmen war, ist in der Nacht von Sonntag, 7. Juni, auf Montag, 8. Juni 2026, ein Katamaran im Oldenburger Hafen abgebrannt. Bei einer anschließenden Kontrolle vor Ort schwamm das ausgebrannte Boot noch auf dem Wasser und war bereits vorsorglich von einer durch die Feuerwehr eingerichteten Ölsperre umgeben. Zu diesem Zeitpunkt waren keine ausgetretenen Betriebsstoffe erkennbar.

Katamaran zwischenzeitlich gesunken

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, wurde die Stadt darüber informiert, dass das Boot zwischenzeitlich gesunken war. Bei einer gemeinsamen Begutachtung mit der Feuerwehr wurde eine Schadstoffspur auf der Wasseroberfläche festgestellt. Daraufhin erweiterte die Feuerwehr die bestehenden Sicherungsmaßnahmen und brachte zusätzlich eine Ölsperre im Hafenbecken aus. Im Verlauf des Tages zeigte sich ein verstärkter Austritt von Betriebsstoffen aus dem Wrack. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde die Sicherung kurzfristig angepasst und eine zusätzliche Ölsperre unmittelbar um das gesunkene Boot eingerichtet.

Keine Hinweise auf weiteren Öl- oder Kraftstoffaustritt

Inzwischen ist nicht mehr damit zu rechnen, dass in relevantem Umfang weitere Betriebsstoffe aus dem Wrack austreten. Die zwischenzeitlich zur Absicherung des Hafenbeckens eingesetzte großflächige Ölsperre wurde daher wieder entfernt. Die verbleibenden Sicherungsmaßnahmen direkt am Wrack sind aus Sicht der zuständigen Stellen ausreichend. Die Schiffbarkeit des Gewässers wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Bergung in kommender Woche geplant

Die Bergung des gesunkenen Katamarans soll schnellstmöglich erfolgen. Aufgrund des technischen und organisatorischen Aufwands sowie der erforderlichen vorbereitenden Maßnahmen kann diese jedoch voraussichtlich erst Anfang der 25. Kalenderwoche 2026 durchgeführt werden. Dann ist auch aufgrund des vorhergesagten Niedrigwassers mit guten technischen Voraussetzungen für die Bergung zu rechnen. Die Stadt Oldenburg steht hierzu in engem Austausch mit den beteiligten Fachfirmen und Behörden. Für die Bergungsarbeiten ist eine kurzfristige temporäre Sperrung der Hafenpromenade notwendig.

Zuletzt geändert am 12. Juni 2026