Abendgymnasium und Kolleg

Am Abendgymnasium und am Kolleg können berufstätige Erwachsene oder Erwachsene mit Berufserfahrung die allgemeine Hochschulreife erwerben.

Unter angemessener Berücksichtigung ihres erwachsenen Alters wird den Schülerinnen und Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung vermittelt. Dabei werden selbstständiges Lernen und wissenschaftspropädeutisches Arbeiten gestärkt. Abendgymnasium sowie Kolleg ermöglichen ihren Schülerinnen und Schülern bei der Fächerwahl eine individuelle Schwerpunktbildung entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Neigungen. Ziel des zweiten Bildungsweges ist die allgemeine Studierfähigkeit, die die Schülerinnen und Schüler befähigt, nach Maßgabe der Abschlüsse ihren weiteren Bildungsweg an einer Hochschule oder berufsbezogen fortzusetzen.

Im Abendgymnasium und im Kolleg kann unterrichtet werden,

  • wer mindestens 19 Jahre alt ist und
  • wer eine Berufsausbildung abgeschlossen hat oder eine mindestens zweijährige geregelte Berufstätigkeit nachweisen kann und
  • wer den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – erworben hat oder die Eignung in einem besonderen Verfahren nachweist.

Ohne den geforderten Nachweis muss zunächst ein Vorkurs besucht und erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Abendgymnasium und das Kolleg gliedern sich in eine einjährige Einführungsphase und eine zweijährige Qualifikationsphase. Im Abendgymnasium gehen die Schülerinnen und Schüler während der ersten eineinhalb Jahre neben dem Unterricht einer beruflichen Tätigkeit nach, deshalb findet der Unterricht überwiegend am späten Nachmittag und frühen Abend statt; nur an wenigen Abendgymnasien gibt es auch ein Unterrichtsangebot am Vormittag. In der Qualifikationsphase beträgt die Wochenstundenverpflichtung mindestens 22 Stunden. Das Kolleg ist eine Vollzeitschule, der Unterricht findet überwiegend vormittags statt. In der Qualifikationsphase beträgt die Wochenstundenverpflichtung mindestens 30 Stunden.

 

Bei diesem Text handelt es sich um einen leicht veränderten Auszug aus der Broschüre „Unser Schulwesen in Niedersachsen“ » des Niedersächsischen Kultusministeriums, in der Sie auch noch weiterführende Informationen finden.

 

Wo erhalte ich weitere Informationen?

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Grundsätzlich ist die gewünschte, bzw. die bereits besuchte Schule eine erste gute Anlaufstelle. Hier können alle persönlichen Fragen rund um die Beschulung Ihres Kindes geklärt werden.

Weitergehende Informationen zum Thema erhalten Sie im Amt für Schule und Bildung unter 0441 235-2651 oder unter sandra.bischoff(at)stadt-oldenburg.de.

Allgemeine Fragen kann Ihnen das Servicecenter der Stadt Oldenburg unter 0441 235-4444 oder unter servicecenter(at)stadt-oldenburg.de beantworten.