Talent Event 2026
Junge Mitglieder zweier Ensembles setzen klangvolle Akzente
Nachwuchstalente der Musikschule begeistern Publikum
Mit einem eindrucksvollen Programm aus Musik, Tanz, Akrobatik und Performance hat das „Talent Event 2026“ in Lohne am Samstag, 18. April 2026, und Sonntag, 19. April 2026, erneut gezeigt, welche kreative Kraft in der Region steckt. Unter dem Motto „Dream. Create. Inspire“ zeigten die über 200 Mitwirkenden vor einem Publikum von mehr als 1000 Zuschauerinnen und Zuschauern ihr Können. Einen besonderen Beitrag zum musikalischen Profil leisteten am Samstag zwei Ensembles der Musikschule der Stadt Oldenburg.
Bläserquintett zeigt präzises Zusammenspiel
Gleich zu Beginn setzte das Bläserquintett „Piccola Banda“ einen feinsinnigen Akzent. Mit Edvard Griegs „Hochzeitstag auf Troldhaugen“ präsentierten Melina Schubmann (Querflöte), Amàia Palet Sabater (Oboe), Llúcia Palet Sabater (Horn), Flynn Schubmann (Fagott) und Josephine Hüls (Klarinette) ein Werk, das sich zwischen festlicher Leichtigkeit und romantischer Klangfülle bewegt. Unter der Leitung von Andrea Palet Sabater überzeugte das Ensemble durch präzises Zusammenspiel und eine differenzierte Klanggestaltung, die den Charakter des Stückes klar herausarbeitete.
„Hornsound“ erntet besonders intensiven Applaus
Einen markanten Kontrast hierzu bildete der Auftritt des Hornquartetts „Hornsound“ gegen Ende der Veranstaltung. Mit der Fuge von Paul Hindemith stellten sich Erik Bergström, Florentine Hüls, Barbara Goodfellow und Helene-Amalia Durring einer anspruchsvollen kompositorischen Struktur, die ein hohes Maß an rhythmischer Stabilität und klanglicher Abstimmung erfordert. Unter der Leitung von Joachim Palet Sabater gelang es dem Ensemble, die dichte Mehrstimmigkeit transparent zu gestalten und die musikalischen Linien klar herauszuarbeiten – eine Leistung, die vom Publikum mit besonders intensivem Applaus gewürdigt wurde.
Auftritte präsentieren anspruchsvolle Ensemblearbeit
Die Beiträge der Musikschule der Stadt Oldenburg zum „Talent Event“ unterstrichen dabei eindrucksvoll die Qualität der musikalischen Ausbildung. Sowohl das Bläserquintett „Piccola Banda“ als auch das Hornquartett „Hornsound“ zeigten, wie differenziert und anspruchsvoll Ensemblearbeit bereits im Nachwuchsbereich gestaltet werden kann – und lieferten damit zwei prägende Momente eines Abends, der ganz im Zeichen gelebter Kreativität stand.
Zuletzt geändert am 28. April 2026
