Stadt gratuliert VfL-Handballerinnen zur WM-Silbermedaille

Empfang für Jenny Behrend und Marie Steffen – Begeisterung über WM-Erfolg hält an

Silberglanz im Rathaus: Stadt ehrt erfolgreiche Handballerinnen

Sie haben ein Weltmeisterschaftsfinale gespielt, Silber gewonnen und Oldenburg stolz gemacht: Mit einem feierlichen Empfang hat die Stadt Oldenburg am Dienstag, 27. Januar 2026, ihre beiden Handball-Nationalspielerinnen Jenny Behrend und Marie Steffen geehrt. Die Spielerinnen des VfL Oldenburg waren im Dezember 2025 mit der Silbermedaille von der Handball-Weltmeisterschaft zurückgekehrt. Dieser Erfolg hat auch Wochen später nichts von seiner Bedeutung verloren. Trotz der witterungsbedingten Verschiebung des ursprünglich für den 9. Januar 2026 geplanten Empfangs fiel die nachgeholte Ehrung nicht minder herzlich aus – vielmehr stand sie ganz im Zeichen der nachhaltigen Anerkennung für einen historischen Erfolg des deutschen Frauenhandballs und ein sportliches Ausrufezeichen aus Oldenburg.

„Oldenburg hervorragend vertreten“

Mit dem zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft, die gemeinsam mit den Niederlanden ausgerichtet wurde, erreichte ein deutsches Frauen-Nationalteam erst zum zweiten Mal überhaupt ein WM-Finale. Nach dem Titelgewinn 1993 in Norwegen ist die Silbermedaille von Rotterdam 2025 ein Meilenstein in der Geschichte des Deutschen Handballbundes. „Dass gleich zwei Spielerinnen des VfL Oldenburg Teil eines WM-Finalteams waren, ist etwas ganz Besonderes – für den VfL Oldenburg, für den Sportstandort Oldenburg und für die gesamte Stadt“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann beim Empfang im Alten Rathaus. „Jenny Behrend und Marie Steffen haben Oldenburg auf der ganz großen Handball-Bühne hervorragend vertreten. Diese Silbermedaille ist nicht nur ein herausragender sportlicher Erfolg, sondern auch ein starkes Zeichen für die kontinuierliche und exzellente Arbeit des VfL Oldenburg. Wir sind sehr stolz auf beide Athletinnen.“

Während Jenny Behrend als Führungsspielerin im Team von Bundestrainer Markus Gaugisch nahezu durchgehend auf dem Feld stand und mit 19 Toren maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte, sammelte Marie Steffen als nachnominierte Kreisläuferin wertvolle WM-Erfahrungen und erfüllte mit Bravour ihre Rolle als Teamplayerin im Kader. Gemeinsam trugen sie zu einer Weltmeisterschaft bei, die mit starken Auftritten, hoher medialer Aufmerksamkeit und großer Euphorie viele neue Fans für den Handballsport begeisterte.

Große Freude über Einladung ins Rathaus

Die beiden Handballerinnen bedankten sich für den herzlichen Empfang im Rathaus: „Ich habe mich sehr gefreut über die Einladung. Das ist für mich ein großes Privileg. Dass ich hier mit einer Silbermedaille für Deutschland stehen darf, ist besonders schön“, sagte Jenny Behrend. Ihre Teamkollegin Marie Steffen erfüllte es als gebürtige Oldenburgerin mit Stolz, im Rathaus geehrt zu werden: „Das ist für mich etwas ganz Besonderes.“

Wenig Zeit zum Verschnaufen

Eine längere Verschnaufpause blieb beiden Nationalspielerinnen nach der WM nicht. In der Bundesliga standen bereits mehrere Spiele auf dem Programm – darunter der viel beachtete 30:26-Heimsieg gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer HSG Blomberg-Lippe in der ausverkauften kleinen EWE-Arena. Hinzu kamen im Januar 2026 drei Spiele auf europäischem Handball-Parkett in der Gruppenphase der European League.

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann wünschte Jenny Behrend, Marie Steffen und ihren Mitspielerinnen für die anstehenden Aufgaben viel Erfolg: „Ich bin sicher, dass die durch die Weltmeisterschaft entfachte Begeisterung anhält und auch in Oldenburg positiv spürbar sein wird. Ich hoffe auf viele weitere besondere Handballmomente mit Oldenburger Beteiligung.“

Zuletzt geändert am 27. Januar 2026