Sozialpsychiatrischer Plan 2025/2026
Übersicht zu Angeboten und Bedarfen – Online abrufbar und gedruckt vor Ort erhältlich
Oldenburgs sozialpsychiatrische Versorgung im Blick
Der Sozialpsychiatrische Plan 2025/26 ist da: Die aktuelle Fortschreibung bietet einen Überblick über die psychiatrische Versorgungslandschaft in Oldenburg: Welche Angebote gibt es, wie werden sie genutzt und wo könnte künftig zusätzlicher Bedarf entstehen? Ergänzt wird der Plan durch zahlreiche Berichte aus der kommunalen Psychiatrie. Im Mittelpunkt steht diesmal die Transitionspsychiatrie. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie der Übergang junger Menschen von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in die Erwachsenenpsychiatrie besser gestaltet werden kann. Auch der Wechsel zwischen verschiedenen Versorgungssystemen sowie die Zusammenarbeit der beteiligten Ämter stehen im Fokus. Darüber hinaus werden verschiedene Angebote der lokalen Versorgungsstruktur vorgestellt, zum Beispiel Erste Hilfe bei psychischen Problemen (Mental Health First Aid), Schulbegleitung und Schulsozialarbeit sowie Einblicke in das Thema Essstörungen. Die Publikation zeigt damit die vorhandenen Strukturen und macht gleichzeitig deutlich, wo in der psychiatrischen Versorgung weiterer Entwicklungsbedarf besteht.
Warum braucht Oldenburg einen Sozialpsychiatrischen Plan?
Nach Paragraph 9 des Niedersächsischen Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen für psychisch Kranke (NPsychKG) ist der Sozialpsychiatrische Dienst verpflichtet, den Sozialpsychiatrischen Plan regelmäßig zu aktualisieren. In Oldenburg erfolgt diese Fortschreibung jährlich, in enger Zusammenarbeit mit dem Sozialpsychiatrischen Verbund. Dessen Geschäftsführung ist beim Sozialpsychiatrischen Dienst angesiedelt. Im Verbund arbeiten unterschiedliche Träger und Einrichtungen zusammen, die Menschen mit psychischen Erkrankungen unterstützen.
Was bietet die aktuelle Ausgabe?
Der Sozialpsychiatrische Plan 2025/26 mit insgesamt 106 Seiten orientiert sich an den Empfehlungen des Landesfachbeirates Psychiatrie Niedersachsen und ist in mehrere Themenbereiche gegliedert. Er behandelt aktuelle Entwicklungen und neue Angebote in der psychiatrischen Versorgung, widmet ein Schwerpunktkapitel der Transitionspsychiatrie und enthält Empfehlungen zu Strukturen, Institutionen und Netzwerken der psychiatrischen Betreuung. Außerdem bietet der Plan eine umfassende Bestands- und Bedarfsanalyse für Oldenburg.
Wer ist an den Inhalten beteiligt?
Die Fortschreibung erfolgt im sogenannten Trialog: Betroffene sowie ihre Angehörigen und psychosoziale Fachkräfte gestalten die Inhalte gleichberechtigt mit.
Für wen ist der Sozialpsychiatrische Plan gedacht?
Der Sozialpsychiatrische Plan richtet sich vor allem an Betroffene und ihre Angehörigen, psychosoziale Fachkräfte, Kostenträgerinnen und Kostenträger, Politikerinnen und Politiker, Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Lehre sowie an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
Wo ist der Plan erhältlich?
Die Publikation steht auf den Seiten vom Sozialpsychiatrischen Plan » kostenlos zum Download bereit. Gedruckte Exemplare sind beim Sozialpsychiatrischen Dienst, Industriestraße 1 b, erhältlich oder können dort angefragt werden. Anregungen und Rückmeldungen nimmt der Sozialpsychiatrische Dienst gerne entgegen: Entweder per E-Mail an sozialpsychiatrischerverbund[at]stadt-oldenburg.de oder schriftlich per Einwurf.
Zuletzt geändert am 12. März 2026
