Bürgermeisterin gedenkt Opfern des Nationalsozialismus

In Erinnerung an die ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg in Oldenburg haben Bürgermeisterin Petra Averbeck und der Pastor Christoph Fasse am Donnerstag, 3. Mai 2018, einen Kranz am Mahnmal der Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber auf dem Friedhof Ohmstede niedergelegt. Anwesend waren auch Vertreterinnen und Vertreter des Oldenburger Rates. Der Posaunenchor der Kirchengemeinde Ohmstede hat die Gedenkveranstaltung musikalisch umrahmt.

Zuvor hatten Schülerinnen und Schüler der IGS Flötenteich Interessierte zu einem Gang vom Gedenkstein am Flötenteich zur Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber eingeladen. Dabei haben sie aus den Leben der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter erzählt. Begleitet wurden sie von der Bläserklasse der IGS.

Größtes Sammelgrab für Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg
Am 3. Mai 1945 haben kanadische Truppen die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus den Oldenburger Lagern befreit. Auf dem Friedhof in Ohmstede befindet sich in Oldenburg das größte Sammelgrab für Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Am westlichen Rand des Friedhofsgeländes gibt es einen Bereich, der ihrem Gedenken gewidmet ist und auf dem 2015 die neue Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber eingeweiht wurde.