Kranzniederlegung
Ort des Erinnerns und Gedenkens
Kränze am Mahnmal für Sinti und Roma niedergelegt
Bürgermeisterin Christine Wolff hat am Dienstag, 27. Januar 2026, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Freundeskreises für Sinti und Roma in Oldenburg e. V., Patrick Schwarz, am Mahnmal für Sinti und Roma (Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße) Kränze niedergelegt. Beide machten mit dieser Geste auf den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus aufmerksam, der am 27. Januar anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz vor 81 Jahren begangen wird.
Am 3. März 1943 wurden 74 Mitglieder von Sinti-Familien auf dem Ziegelhofgelände in Oldenburg verhaftet und abtransportiert. Sie kamen alle ums Leben. Derzeit leben wieder circa 300 Sinti in Oldenburg und Umgebung. Die meisten der betroffenen Familien haben bereits vor dem Krieg hier gelebt und sind danach zurückgekehrt.
Über den Erinnerungsort
2025 wurde der Erinnerungsplatz am Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße umgestaltet und erweitert: Der Gedenkstein aus dem Jahr 1989 ist geblieben, daneben listet eine neue Erinnerungsstele die Opfer mit Namen, Geburts- und Sterbedatum sowie, sofern bekannt, Sterbeort auf.
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Zuletzt geändert am 28. Januar 2026
