Jürgen Krogmann

Seit 2014 Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg

Jürgen Krogmann wurde am 14. November 1963 in Steinfeld geboren. Er studierte in Köln und Oldenburg Geschichte und Deutsch und war von 1989 bis 1993 Reporter und Moderator beim Norddeutschen Rundfunk in Oldenburg und Hannover.

Bevor er im Jahr 2011 ehrenamtliches Ratsmitglied der Stadt Oldenburg und dort Vorsitzender des Schulausschusses wurde, war er ab 1993 zunächst als Pressesprecher und von 2006 bis 2008 in der Stabsstelle Planungsinformation und Bürgerbeteiligung bei der Stadt tätig. Von 2008 bis zur Übernahme des Oberbürgermeister-Amtes war er Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

Am 12. Oktober 2014 wählten ihn die Oldenburger in einer Stichwahl zum Oberbürgermeister der Stadt, woraufhin er sein Ratsmandat niederlegte.

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Die Jahre 2015 bis 2020

Fachkräfte-Initiative Oldenburg (FIO)

Die im Jahr 2015 offiziell gegründete Fachkräfte-Initiative Oldenburg (kurz: FIO) befasst sich mit dem facettenreichen Thema Fachkräftesicherung, das eine immer größere Rolle für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber spielt. Ziel der von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann initiierten Initiative ist es Nachwuchs-, Fach- und Führungskräften neu zu gewinnen und zu halten. In der Fachkräfte-Initiative Oldenburg sind Oldenburger Unternehmen, die Kammern, die Universität und weitere Akteure vertreten.

Flüchtlingshilfe

Ab dem Spätsommer 2015 suchen Hunderttausende Flüchtlinge Zuflucht in Deutschland. Die Kanzlerin Angela Merkel entscheidet, die Menschen ins Land zu lassen. Das bedeutet eine sehr für die Länder und die Kommunen schnell Lösungen zu finden, um die Geflüchteten möglichst gerecht zu verteilen und vor allem menschwürdig unterzubringen. In Oldenburg gelingt die Aufnahme der Flüchtlinge gut, wenn es auch hier zwischenzeitlich zu Engpässen bei der Unterbringung kommt. Dennoch es schafft die Stadtverwaltung genügend Lösungen zu finden, ohne auf Turnhallen zurückgreifen zu müssen. Die Bürgerinnen und Bürger engagieren sich in vielen verschiedenen Projekten und Bereichen, um den Geflüchteten das Ankommen in der neuen Heimat zu erleichtern. Die Bereitschaft in der Bevölkerung zu unterstützen ist beispielhaft.

Erste Schritte für neuen Stadtteil Fliegerhorst

Im Jahr 2015 ist Oldenburg bei der Stadtentwicklung neue Wege gegangen. Bevor Pläne für den neuen Stadtteil auf dem ehemaligen Gelände des Fliegerhorstes erstellt wurden gab es einen intensiven Prozess der Bürgerbeteiligung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich in Workshops mit Ideen, Wünschen und Vorstellungen für das zukünftige Gesicht des neuen Wohnbegibt, das einmal etwa 1.000 Wohnungen bieten soll. Hauptaugenmerk ist dabei bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Aus diesem Beteiligungsprozess ist der Masterplan Fliegerhorst entstanden, der als Grundlage der weiteren städtebaulichen Planungen dient. Das Interesse der Oldenburgerinnen und Oldenburger an dem 193 Hektar umfassenden Gelände ist riesig, insbesondere das Angebot an Fahrradtouren über das frühere Bundeswehr Gelände trifft auf sehr große Resonanz.

1. Panzerdivision kommt nach Oldenburg

Im Jahr 2015 verlegte die Divisionsführung der 1. Panzerdivision der Bundeswehr nach nahezu 60 Jahren ihren Standort von Hannover nach Oldenburg in die Henning-von-Tresckow-Kaserne im Stadtteil Bümmerstede. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen der Division wurde die Patenschaft der Stadt Oldenburg mit der 1. Panzerdivision offiziell besiegelt. Seitdem gibt es einen regelmäßigen und lebendigen Austausch mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Politik, Gesellschaft und der Wirtschaft und Angehörigen der Division sowie ehemaligen Soldatinnen und Soldaten früherer Verbände am Standort.