Informationen zum Hitzeschutz

CoOLer Stadtplan, Hitzeschutzseiten und konkrete Maßnahmen für Risikogruppen

Sicher und kühl durch die heißen Tage

Vielerorts ist es Mitte August 2025 sehr heiß – auch in Oldenburg zeigt das Thermometer hohe Temperaturen an. Während sich viele Schülerinnen und Schüler also über Freibadwetter freuen werden, kann die Hitze für andere Menschen auch zur Gefahr werden – Seniorinnen und Senioren, Obdachlose, Kleinkinder oder Berufstätige, die im Freien arbeiten, gehören zu den besonders gefährdeten Gruppen. Wie man sich schützen kann, wo es kühle Orte im Stadtgebiet gibt und welche Warnzeichen auf Überhitzung hindeuten, darüber klären die Hitzeschutzseiten » auf. An vielen Orten im Stadtgebiet liegt dazu auch die städtische Hitzeschutzbroschüre mit den Cartoons von Hannes Mercker aus. 

Ratgeber „Warum Hitze nicht immer cool ist…“

In dem Ratgeber finden besonders Kinder, ältere und auf Hilfe angewiesene Menschen sowie Personen, die im Freien arbeiten, nützliche Tipps zum Hitzeschutz, Verhaltensweisen im Notfall, Notrufnummern sowie Informations- und Anlaufstellen in der Stadt – garniert mit den humorvollen Hitze-Cartoons des Oldenburger Künstlers Hannes Mercker. Wer das eigene Gefährdungspotenzial ermitteln will, kann dafür den kleinen Hitze-Check ausfüllen. Die Hitzeinformationsbroschüre » (PDF, 12,6 MB, barrierefrei) steht jeder und jedem zum Download zur Verfügung.

Gemeinsam gegen Hitze: Projekt „StufenBrunnen“

Schon im Juli 2025 wurde das Projekt „StufenBrunnen“ » neu aufgelegt: Hier haben Schülerinnen und Schüler der IGS Kreyenbrück, organisiert unter anderem durch das städtische Gesundheitsamt, in Mehrfamilienhäusern der GSG kostenlose Wasserkästen zusammen mit Informationen zum Hitzeschutz an Seniorinnen und Senioren verteilt – als sichtbare Erinnerung für die Bewohnerinnen und Bewohner, in den heißen Sommermonaten ausreichend zu trinken. Mit diesem niedrigschwelligen Ansatz stärkt das Projekt nicht nur die Gesundheitsvorsorge im Stadtteil, sondern fördert auch das generationenübergreifende Miteinander – ein wertvoller Beitrag für eine solidarische Stadtgesellschaft in Zeiten zunehmender Hitzebelastung.

Projekt „StraßenHitze“ bringt Hitzeschutz zu wohnungslosen Menschen

An obdachlose Menschen in Oldenburg richtet sich das Projekt „StraßenHitze“ »: Ziel ist es, ihnen Hilfsmittel zum Hitzeschutz kostenlos zur Verfügung zu stellen – direkt dort, wo sie sich aufhalten und jeweils an besonders starken Hitzetagen, an denen es heißer als 30 Grad wird. Die Verteilung erfolgt über die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe. Dazu zählen wiederverwendbare Wasserflaschen, Sonnenschutzmittel und Kopfbedeckungen. Umgesetzt wird das Projekt vom Gesundheitsamt, dem Amt für Teilhabe und Soziales, dem Stadtplanungsamt, dem Amt für Jugend und Familie, der Diakonie sowie dem Café CaRo.

Hitzeschutz in der Stadtentwicklung

Auch in der Stadtentwicklung ist Hitzeschutz längst ein Thema: Ein Förderprogramm zur Dach- und Fassadenbegrünung, Projekte zur Entsiegelung von Flächen oder der nachhaltige Umbau von städtischen Grünflächen sind nur einige der Maßnahmen, die vorgesehen oder bereits in der Umsetzung sind. So wird Oldenburg auch in Zukunft gut aufgestellt in heißen Zeiten. Weitere Informationen gibt es auf den Seiten zur Klimaanpassung ».

Abkühlen mit dem CoOlen Stadtplan und weiteren Online-Tipps zum Hitzeschutz

Hier finden Sie alle Informationen rund um das Thema Hitzeschutz bei der Stadt Oldenburg » – darunter auch gezielte Tipps für bestimmte Berufsgruppen, Hinweise zur Erkennung von Symptomen bei großer Hitze sowie zur Vorbeugung. Darüber hinaus zeigt der „CoOLe Stadtplan“ » als digitaler Wegweiser eine Übersicht über Park- und Grünanlagen, Gewässer und Bademöglichkeiten in und um Oldenburg, die an heißen Tagen zum Abkühlen einladen. Wer weitere Orte eintragen lassen möchte, kann sich per E-Mail an klimaanpassung[at]stadt-oldenburg.de wenden.

Zuletzt geändert am 13. August 2025