Bilanz der Feuerwehr Oldenburg

Dachstuhlbrand an der Hundsmühler Straße – Reibungslose Zusammenarbeit der Einsatzkräfte

Knapp 140 Einsätze an Silvester

Der Jahreswechsel 2025/2026 mit Silvesterfeiern, Feuerwerk und Böllern hat die Feuerwehr Oldenburg vor zahlreiche Einsätze gestellt. Besonders der Rettungsdienst der Stadt war nahezu ununterbrochen im Einsatz und bewältigte eine Vielzahl von Notfällen.

Die Bilanz der Feuerwehr: In der Dienstschicht von Mittwoch, 31. Dezember 2025, auf Donnerstag, 1. Januar 2026, wurden insgesamt knapp 140 Einsätze bewältigt. Davon entfielen auf den Zeitraum zwischen 18 Uhr und 8 Uhr insgesamt 80 Einsätze, darunter 54 Rettungsdiensteinsätze, 20 Brandeinsätze und technische Hilfeleistungen. Die meisten Einsätze betrafen kleinere Entstehungs- oder Kleinbrände, wie brennende Mülltonnen, Unrat, kleine Heckenbrände oder Altkleidercontainer. Besonders gefordert war die Feuerwehr dann nach Mitternacht, als ein Brand in einem Kellerschacht an einem Wohngebäude in der Nadorster Straße gemeldet wurde und zwei größere Einsätze im Bereich Hundsmühlen zu bewältigen waren.

Besondere Einsätze und Herausforderungen

Kurz vor 2 Uhr erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte zu einem Feuer am Tegelkamp. Hier brannte ein Schuppen, der von Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und den Einheiten der Ortsfeuerwehren Eversten und Osternburg gegen 5 Uhr gelöscht werden konnte. Nachdem die Drehleiter der Berufsfeuerwehr zwischenzeitlich noch in der benachbarten Gemeinde Wardenburg bei einem Fahrzeugbrand mit drohendem Übergang auf ein Carport und Wohngebäude im Einsatz war, wurde die Feuerwehr dann gegen 3.15 Uhr zu einem Dachstuhlbrand in der Hundsmühler Straße alarmiert. An dem betroffenen Wohn- und Geschäftshaus entstand ein sechsstelliger Sachschaden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Ursache für den Brand ist noch unklar. Hier konnten die letzten Einsatzkräfte erst gegen 9.30 Uhr den Einsatzort verlassen. 

Reibungslose Zusammenarbeit aller Einsatzkräften

Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehren Eversten, Haarentor, Ofenerdiek, Ohmstede und Osternburg hatten in Erwartung einer unruhigen Nacht gemeinsam den Silvesterabend in ihren Feuerwehrhäusern verbracht und konnten so die Berufsfeuerwehr schnell und tatkräftig unterstützen. Auch die Ortsfeuerwehr Stadtmitte war an Einsätzen beteiligt, so dass der Beitrag der Freiwilligen Feuerwehren insgesamt entscheidend für die erfolgreiche Bewältigung der Gesamtlage war. Die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Einsatzkräften verlief reibungslos und effektiv. Insgesamt zieht die Feuerwehr eine positive Bilanz.

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Zuletzt geändert am 2. Januar 2026