Stadionsingen

Oberbürgermeister übergibt Erlös an zwei Initiativen mit besonderer sozialer Strahlkraft

Stadionsingen hallt nach und trifft ins Herz

Große Bühne, starke Stimmen und ein ebenso starkes Zeichen für Solidarität: Das erste „Oldenburger Stadionsingen in der Weihnachtszeit“, das am 13. Dezember 2025 mit 4.000 Teilnehmenden stattgefunden hatte, hallt noch nach. Der Erlös in Höhe von rund 12.000 Euro wurde am Dienstag, 17. Februar, von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann zu gleichen Teilen an die Elterninitiative krebskranker Kinder Oldenburg e. V. sowie an die KulturTafel Oldenburg e. V. übergeben. „Dieses Stadionsingen war mehr als ein musikalischer Volltreffer – es war Teamgeist in Reinform“, betonte Krogmann bei der Übergabe im Alten Rathaus. „Dass wir mit dem gemeinsamen Singen nicht nur Gänsehautmomente, sondern auch konkrete Unterstützung für wichtige soziale Projekte erreichen konnten, macht mich sehr stolz.“ 

Bewegungsmut für krebskranke Kinder

Bei der Elterninitiative krebskranker Kinder kommt das Geld dem Projekt „Bewegungsmut“ zugute, das an Krebs erkrankten Kindern und Jugendlichen während der Therapie und insbesondere auch danach Sportangebote macht. „Mit dem Projekt ,Bewegungsmut‘ möchten wir Kindern und ihren Familien Kraft, Selbstvertrauen und neue Lebensfreude schenken“, sagte Geschäftsführerin Dr. Pia Winter. „Dass so viele Menschen beim Stadionsingen mit ihrer Stimme dazu beigetragen haben, dieses Angebot zu stärken, ist für uns eine großartige Ermutigung. Diese Unterstützung hilft dabei, Bewegung und positive Erlebnisse auch in herausfordernden Zeiten möglich zu machen.“

KulturTafel ermöglicht Teilhabe

Auch die KulturTafel freute sich über die Unterstützung: „Kultur und Sport sollten keine Frage des Geldbeutels sein“, betonte Geschäftsführerin Inés Weiß. „Der Erlös aus dem Stadionsingen hilft uns dabei, Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu Konzerten, Theateraufführungen oder Sportveranstaltungen zu ermöglichen. Das ist ein schönes Zeichen für gelebte Teilhabe in Oldenburg.“ Ulrike Nehls, stellvertretendes Vorstandsmitglied der KulturTafel, ergänzte: „Das Stadionsingen hat gezeigt, dass Kultur verbindet – und dass Gemeinschaft dort entsteht, wo niemand ausgeschlossen wird. Wir sind sehr dankbar, dass dieses Event nicht nur begeistert, sondern nachhaltig wirkt.“

Zum Erfolg des Stadionsingens wesentlich beigetragen hat die Förderung durch die Regionale Stiftung der LzO Oldenburg, die 7.000 Euro zur Verfügung gestellt hatte. Stiftungsratsvorsitzender Christian Köhler sagte: „Hier hat alles gepasst: Idee, Umsetzung und Wirkung. Wir fördern gerne Projekte, bei denen Engagement, Emotion und gesellschaftlicher Mehrwert zusammenspielen.“

Organisiert wurde das Stadionsingen gemeinschaftlich vom Fachdienst Sport und der städtischen Musikschule. Hilke Wilken, Leiterin des Sportbüros, zog ein positives Fazit: „Sportbüro und Musikschule haben hier perfekt zusammengearbeitet. Wir freuen uns sehr darüber, dass die Veranstaltung großen Anklang gefunden hat.“ Philipp Schlüchtermann, stellvertretender Leiter der Musikschule, ergänzte: „Auch für uns war das Stadionsingen Teamplay pur. Zu erleben, wie daraus ein so gelungenes Event für einen guten Zweck geworden ist, war für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes.“.

Neuauflage am 12. Dezember

Und die geglückte Premiere hat Lust auf mehr gemacht. Das Stadionsingen wird daher eine Neuauflage erleben. Den Termin können sich alle Mitsing-Fans bereits vormerken: Im Jahr 2026 wird im Marschwegstadion am Samstag, 12. Dezember, der Anpfiff zur musikalischen Einstimmung auf die Weihnachtszeit ertönen.

Zuletzt geändert am 17. Februar 2026