Integrationspreis 2019 im Oldenburger Rathaus verliehen

Drei Projekte ausgezeichnet – Feier zum 10. Jubiläum wird 2021 nachgeholt

Am Donnerstag, 1. Oktober 2020, wurde der Integrationspreis durch den Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und die Integrationsbeauftragte Aliz Müller im Oldenburger Rathaus zum zehnten Mal verliehen.
Da die Verleihung sowie die Feier zum zehnten Jubiläum des Preises aufgrund der Corona-Pandemie nicht wie geplant am 12. März 2020 stattfinden konnten, erfolgte die Verleihung des Preises nun im kleinen Kreis. Eine entsprechend große Würdigung und Feier wird im Jahr 2021 nachgeholt.

„Die Projekte und Initiativen, die heute geehrt werden, setzten sich für sozialen Frieden und Zusammenhalt ein. Mit dem Integrationspreis zeigen wir unsere Anerkennung und Wertschätzung für dieses zivilgesellschaftliche Engagement. Sie leisten wichtige Integrationsarbeit in Oldenburg“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bei der Preisverleihung im Alten Rathaus.

Für den diesjährigen Integrationspreis sind insgesamt 20 Bewerbungen und Vorschläge eingereicht worden. Von einer unabhängigen Jury wurden „angekommen?! – Gesichter der Vielfalt“ von Oeins, „Erste-Hilfe ohne Grenzen 2.0“ des Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Weser-Ems sowie „Streetbaskets4Life“ des Baskets4Life e.V. ausgezeichnet. Die drei Projekte und Initiativen erhalten jeweils 2.000 Euro Preisgeld.

Der Integrationspreis wird in diesem Jahr zum zehnten Mal vergeben. Seit 2010 wurden 25 Projekte und Initiativen ausgezeichnet.

Integrationspreis 2019

Zehn Jahre Integrationspreis: Jury wählt diesjährige Gewinner aus

Es gibt in Oldenburg viele hervorragende Projekte und Initiativen, die tagtäglich beweisen, wie Integration gut gelingen kann. Das zeigt erneut die Vergabe des Integrationspreises, den die Stadt Oldenburg zum mittlerweile zehnten Mal verleiht. „Das anstehende Jubiläum verdeutlicht die weiterhin hohe gesellschaftliche Relevanz des Themas Integration. Gerade in der heutigen Zeit mit den aktuellen Geschehnissen ist die Notwendigkeit eines friedlichen Miteinanders und Verständnisses füreinander auf allen Seiten von hoher Bedeutung“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Die Oldenburger Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, Unternehmen sowie viele andere engagieren sich in einem hohen Maße für die Themen Integration und Migration. Dies möchte die Stadt sichtbar machen und auch zum Jubiläum noch einmal besonders würdigen“, ergänzt Aliz Müller, Leiterin des Fachdienstes Integration.

20 Bewerbungen und Vorschläge

Für die Auszeichnung sind insgesamt 20 Bewerbungen und Vorschläge eingereicht worden. Eine unabhängige Jury hat am Donnerstag, 20. Februar 2020, drei Projekte und Initiativen ausgewählt, deren Engagement mit jeweils 2.000 Euro gewürdigt werden wird. Welche der Nominierungen das Rennen gemacht hat, wird erst während der feierlichen Preisverleihung bekanntgegeben. Die Veranstaltung findet in einem zum Jubiläum passenden würdigen Rahmen, nämlich im Foyer der neu eröffneten Jugendherberge an der Straßburger Straße, statt. Neben den Redebeiträgen, die Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Integrationsbeauftragte Aliz Müller leisten, sowie einem Gastbeitrag des Journalisten und Migrationsforschers Mark Terkessidis steht die Vorstellung und Kür der diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger im Mittelpunkt. Zudem wird es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Musik der Bands Global Music Player und Kaska geben. Darüber hinaus wird die Ausstellung „Migrantas – Bilder der Migration“ gezeigt.

Über die Jury

Die Jury hat intensiv über die Vorschläge beraten und zeigte sich von der Qualität und Vielfalt der Bewerbungen beeindruckt. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagte Sozialdezernentin Dagmar Sachse, die den Vorsitz der Auswahlkommission führte. Neben ihr gehören Beybun Serker (Preisträgerin 2018), Dr. Maryam Ghadehari (Integrationslotsin), Markus Acquistapace (Leiter der Jugendherberge), Heike Schaadt (ehemalige didaktische Leiterin der IGS Kreyenbrück), Gerardina Topo (Leiterin der Koordinierungsstelle Integration und Soziales beim Stadtsportbund), Leodelest (Mitbegründer der Musikgruppe Kokoti), Martin Bartsch (Geschäftsführer Fleischerei Bartsch GmbH) und Aisha Abo-Mostafa (Regisseurin am Oldenburgischen Staatstheater) der Jury an. Bei ihrem Votum haben die Jurorinnen und Juroren Kriterien wie Nachhaltigkeit, Intensität des Engagements, Übertragbarkeit, Innovationskraft und Wirkungsgrad eines Vorschlags berücksichtigt.

Über den Integrationspreis

Den Integrationspreis vergibt die Stadt Oldenburg seit dem Jahr 2010. Bisher wurden 25 Projekte ausgezeichnet. Sie sind ebenso vielfältig wie die Aufgaben und Herausforderungen des Themas Integration. Prämiert wurden sieben Projekte im Bereich Sport und Aktivität, sechs Projekte im Bereich Kunst und Kultur sowie zwölf Projekte mit dem Ziel der Stärkung eines solidarischen Miteinanders innerhalb der Oldenburger Gesellschaft.