Hotspot für Startup-Gründungen in Niedersachsen

Der aktuelle Startup-Monitor 2026 sieht die Stadt auf Platz zwei im Land

Innovative Netzwerke, starke Hochschulen und gezielte Förderung treiben Entwicklung voran

Oldenburg zählt weiterhin zu den gründungsstärksten Städten Niedersachsens. Das zeigt der aktuelle Startup-Monitor 2026: Mit 28,9 Startups pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern liegt Oldenburg landesweit auf dem zweiten Platz. Besonders stark vertreten ist dabei die Softwarebranche – rund 26 Prozent aller Startup-Gründungen seit 2019 entfallen auf diesen Bereich. Auch der Gesundheitssektor spielt mit einem Anteil von zehn Prozent eine wichtige Rolle. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und die Wirtschaftsförderung sehen darin eine Bestätigung für die erfolgreiche Zusammenarbeit aus Hochschule, Wirtschaft und gezielter Unterstützung. „Oldenburg zeigt erneut, dass gute Ideen hier auf fruchtbaren Boden fallen. Unsere Hochschulen, die engagierte Gründungsszene und die enge Zusammenarbeit vieler Partner schaffen hervorragende Bedingungen für innovative Unternehmen. Das stärkt nicht nur unseren Wirtschaftsstandort, sondern macht Oldenburg auch für Fachkräfte und junge Talente attraktiv“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Starkes Netzwerk für Gründerinnen und Gründer

Zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren neben den Gründerinnen und Gründern selbst zählt das Unterstützungsnetzwerk der „gründer:innenfreundlichste Stadt“ », zu dem neben der Stadt das Technologie- und Gründungszentrum Oldenburg (TGO), Hallig Hanken, die Existenzgründungsagentur für Frauen, der HTI Accelerator Oldenburg, der GO! Startup Incubator, die Universität sowie die Hochschule und auch die NBank gehören. „Wer in Oldenburg gründen möchte, profitiert von kurzen Wegen, kompetenten Ansprechpersonen und einem starken Netzwerk. Von der ersten Beratung über Fördermöglichkeiten bis hin zu Accelerator- und Incubator-Programmen finden Gründerinnen und Gründer in jeder Phase Unterstützung in Oldenburg“, ergänzt der Leiter der Wirtschaftsförderung, Ralph Wilken.

Breites Spektrum an Beratung und Förderung

Die städtische Wirtschaftsförderung berät jährlich rund 130 Gründungsvorhaben, organisiert gemeinsame Sprechtage mit Partnern wie der Oldenburgischen IHK, der NBank, der Handwerkskammer und der Existenzgründungsagentur für Frauen und fördert jedes Jahr rund 50 Vorhaben über ein eigenes Förderprogramm. Gemeinsam mit dem TGO und öffentlichen wie privaten Geldgebern unterstützt die Stadt außerdem innovative Startup-Teams – unter anderem über das GO! Startup Incubator-Programm, das seit 2018 bereits 82 Teams begleitet hat. Ergänzt wird das Angebot seit 2022 durch den HTI Accelerator Oldenburg mit Fokus auf Künstliche Intelligenz. Auch die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und die Jade Hochschule tragen zur positiven Entwicklung bei: Laut Startup-Monitor haben rund 59 Prozent der niedersächsischen Gründerinnen und Gründer ihren Hochschulabschluss an einer niedersächsischen Hochschule erworben.

Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene Netzwerkveranstaltungen für Gründerinnen und Gründer sowie Unternehmen. Dazu zählen unter anderem der „Treffpunkt: ErfOLgsstarter“, der zweimal jährlich gemeinsam mit dem TGO, den Kammern und der NBank veranstaltet wird, sowie das Format „KMU x Startups = Innovation in Aktion“, das den Austausch zwischen Mittelstand und jungen innovativen Unternehmen fördert. 

Was Startups auszeichnet

Startups unterscheiden sich von klassischen Existenzgründungen beispielsweise im Handwerk oder in der Dienstleistungsbranche vor allem durch ihren Innovationsgrad und ihr Wachstumspotenzial. Sie entwickeln häufig digitale oder technologieorientierte Geschäftsmodelle, die hochskalierbar sind und innerhalb kurzer Zeit stark wachsen können. Als Startup gelten Unternehmen in der Regel bis zu einem Alter von zehn Jahren.

Beratung für Gründerinnen und Gründer

Für eine kostenfreie Beratung können sich Gründerinnen und Gründer bei Interesse an den Gründungsberater der Wirtschaftsförderung, Jannic Jacobs, telefonisch unter 0441 235-2818 oder per E-Mail an gruendungsberatung[at]stadt-oldenburg.de wenden.

Zuletzt geändert am 28. Mai 2026