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Zahlen, Karten, Fakten
Kostenfrei nutzbare Verwaltungsdaten für Analysen, Berichte und digitale Anwendungen
1.500 Tage Open Data Portal Oldenburg
Viele Menschen nutzen bereits die Online-Dienste der Stadt Oldenburg. Weniger bekannt ist jedoch das Open Data Portal ». Seit dem 1. Februar 2022 stellt die Stadt über diese Plattform Verwaltungsdaten öffentlich bereit – also seit rund 1.500 Tagen (Stand: Mitte März 2026). Grundlage dafür ist die bereits 2019 beschlossene Informationsfreiheitssatzung, mit der sich Oldenburg auf den Weg zu mehr Transparenz gemacht hat. Ziel des Open Data Portals ist es, Daten strukturiert und kostenfrei zugänglich zu machen und damit für eine Nachnutzung bereitzustellen.
Was im Portal zu finden ist
Ein Blick in das Open Data Portal zeigt die Vielfalt der dort bereitgestellten Themenbereiche – es bündelt eine wachsende Zahl an Datensätzen aus unterschiedlichen Bereichen des städtischen Lebens. Dazu gehören unter anderem Statistikdaten wie Besuchszahlen städtischer Bäder und Museen, Geodaten wie Lärmkartierungen oder Schulstandorte im Stadtgebiet sowie Wirtschaftsdaten, etwa zu Passantenfrequenzen.
Seit Mitte 2024 kommt die Stadt zudem ihrer Pflicht nach und veröffentlicht Datensätze, die gemäß der EU-Durchführungsverordnung 2023/138 als „hochwertige Datensätze“ gelten. Dazu zählen unter anderem Treibhausgasemissionen in der Kategorie „Erdbeobachtung und Umwelt“ sowie Tourismusströme in der Kategorie „Statistik“.
Frei nutzbar und maschinenlesbar
Die Daten werden überwiegend in offenen und maschinenlesbaren Formaten bereitgestellt. Tabellen lassen sich so beispielsweise direkt weiterverarbeiten und Geodaten können in digitale Kartenanwendungen eingebunden werden. Viele Datensätze sind zudem über eine Programmierschnittstelle (API) abrufbar. Der Datenschutz wird selbstverständlich berücksichtigt: Es werden ausschließlich Informationen veröffentlicht, die keinen Personenbezug haben oder nicht besonders schutzwürdig sind. In der Regel erfolgt die Bereitstellung unter der offenen Lizenz dl-de/by-2.0.
Transparenz stärken, Potenziale nutzen
Offene Daten erhöhen die Nachvollziehbarkeit kommunalen Handelns, fördern das Vertrauen in die Verwaltung und ermöglichen Interessierten Einblicke in Entwicklungen und Planungsgrundlagen der Stadt. Gleichzeitig eröffnen sich neue Nutzungsmöglichkeiten: So lassen sich die Daten beispielsweise für Analysen in der Forschung oder für eine datengestützte Berichterstattung einsetzen. Auch Visualisierungen können helfen, komplexe Sachverhalte verständlich aufzubereiten. Darüber hinaus haben die vergangenen Jahre deutlich gezeigt, wie wichtig aktuelle und verlässliche Informationen gerade in Krisensituationen sind.
Die offenen Daten können des Weiteren vielseitig genutzt werden: So gibt es in Kommunen etwa interaktive Stadtpläne für Allergikerinnen und Allergiker, Anwendungen zur Darstellung der Trinkwasserqualität oder Unfallkarten, die dabei helfen können, den Straßenverkehr sicherer zu machen. Die notwendigen Datengrundlagen für solche und weitere Anwendungen werden nach und nach bereitgestellt.
Hinweise und Anregungen sind willkommen
Das Interesse an Verwaltungsdaten ist groß. Umso wichtiger sind Anregungen aus der Stadtgesellschaft, die dazu beitragen, das Angebot bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Für Fragen oder Hinweise ist die Open Data Koordinationsstelle der Stadt Oldenburg per E-Mail an opendata[at]stadt-oldenburg.de erreichbar.
Zuletzt geändert am 13. März 2026
