Namen in der Stadt

Was der Blick ins Melderegister über Oldenburgs Bevölkerung verrät

Meyer, Müller, Michael: Das sind die häufigsten Namen in der Stadt

Oldenburg ist eine Stadt voller Geschichten – und manchmal beginnen sie ganz schlicht mit einem Namen. Wer durch das Telefonbuch blättert oder auf Klingelschilder schaut, begegnet ihnen besonders häufig: Meyer und Müller. Doch hinter diesen vertrauten Namen verbirgt sich eine vielfältige und lebendige Stadtgesellschaft, wie ein Blick in die aktuellen Bevölkerungszahlen zeigt.

Zum Stichtag 5. Mai 2026 zählt Oldenburg insgesamt 176.159 Einwohnende mit Haupt- oder alleinigem Wohnsitz in der Stadt. Darunter sind 90.561 Frauen, 85.520 Männer sowie 41 Personen mit dem Geschlechtseintrag divers und 37 Menschen ohne Angabe zum Geschlecht. Der Altersdurchschnitt liegt bei 43,4 Jahren – mit leichten Unterschieden zwischen den Geschlechtern: Frauen sind im Schnitt 44,6 Jahre alt, Männer 42,2 Jahre. Unter den 176.159 Einwohnenden sind 17.407 Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft (8.665 Frauen, 8.739 Männer sowie drei Personen ohne Angabe zum Geschlecht). Sie sind im Durchschnitt 29,3 Jahre alt und senken damit den Gesamtaltersdurchschnitt erheblich. Das gilt auch für die 24.152 ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger (11.871 Frauen, 12.280 Männer sowie eine Person ohne Angabe zum Geschlecht), deren Altersdurchschnitt bei 34,5 Jahren liegt. 

Fast 27.000 Einwohnende sind unter 18 Jahre alt

Bemerkenswert ist die Spannbreite der Generationen: 26.897 Oldenburgerinnen und Oldenburger waren zum genannten Stichtag unter 18 Jahre alt, während gleichzeitig 32 Menschen ein Alter von 100 Jahren oder mehr erreicht hatten. Die ältesten Einwohnerinnen, gleich drei an der Zahl, stammen aus dem Jahrgang 1922, der älteste Oldenburger wurde 1923 geboren.

Klassische Verhältnisse bei den Namen

Ein Blick auf die häufigsten Nachnamen zeigt klassische norddeutsche Verhältnisse: Mit jeweils 1.158 Personen führen Meyer und Müller die Liste an, gefolgt von Schmidt (886), Schröder (556), Schulz beziehungsweise Schulze (512) und Becker (364). Auch bei den Vornamen gibt es klare Favoriten: Michael ist mit 1.528 Nennungen der häufigste männliche Vorname, bei den Frauen liegt Julia mit 1.167 an der Spitze. 

Geburtsjahr 1997 am häufigsten vertreten

Auch bei den Geburtsjahrgängen gibt es einen eindeutigen Spitzenreiter: Der Jahrgang 1997 ist der häufigste in Oldenburg – mit 1.666 Frauen und 1.711 Männern. Diese Generation prägt das Stadtbild besonders stark. Die Zahlen verdeutlichen: Oldenburg ist eine Stadt im Gleichgewicht – zwischen Tradition und Wandel, zwischen jungen Familien und beeindruckender Lebenserfahrung. Eine Stadt, in der sich Menschen mit vielen Geschichten begegnen – ganz gleich, ob sie Meyer, Müller oder ganz anders heißen.

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Zuletzt geändert am 6. Mai 2026