- Simulation des Einsatzalltags
- Einsatz einer Drohne
- Teleskoplader
- Akut-Einsatzfahrzeug
- Neue Einsatzkräfte für schnelle Hilfe
- Vorfall bei der Freiwilligen Feuerwehr
- 140 Einsätze in der Silvesternacht
- Nikolausüberraschung am Kinderkrankenhaus
- Dachgeschossbrand in Alter Schmiede
- Rauchmelder in Einsatzfahrzeugen
- Ehrung
- Wettkampf der Oldenburger Ortsfeuerwehren
- Bernhard Möller bleibt Stadtbrandmeister
- Teamwork im Praxistest
Simulation des Einsatzalltags
Realistische und praxisnahe Simulation des Einsatzalltags – Gutes Zusammenspiel wichtig
Feuerwehr und Rettungsdienst: Azubis und Ausbilder proben 24 Stunden den Ernstfall
Ein aufregender Tag für die Teilnehmenden des „24-Stunden-Azubi-Tags der Feuerwehr“: Am Dienstag, 24. März 2026, wurde zunächst ab 8 Uhr die eigene Wache auf dem Fliegerhorst eingerichtet: Feldbetten wurden bezogen, die Küche eingerichtet und Aufgaben verteilt. Danach wurde es trubelig, als über die eigens für diesen Tag eingerichtete mobile Leitstelle immer wieder Alarmierungen zu „Ernstfällen“ eingingen. Vom schweren Autounfall über einen Kellerbrand bis zur Reanimation war alles dabei. Ein besonderer Dank gilt der Freiwilligen Feuerwehr, EWE Netz und dem THW für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.
Wer nahm an dem 24-stündigen Übungsszenario teil?
An dem 24-stündigen Übungsszenario nahmen Azubis des Grundausbildungslehrgangs (GAL) der Feuerwehr Oldenburg teil, die in den vergangenen sechs Monaten die grundlegenden Fähigkeiten für den Beruf des Brandmeisters erlernt haben. Der Übungstag war somit gleichzeitig der praxisnahe und fordernde Abschluss ihrer rund sechsmonatigen Ausbildungsphase. Gemeinsam mit den Ausbildern und der Rettungsdienstschule wurde dieser Ausbildungstag organisiert, der viele Bereiche des späteren Einsatzalltags realistisch abbildete. Auch Auszubildende im Bereich Notfallsanitäter wurden eingebunden, sodass die unterschiedlichen Facetten des Feuerwehr- und Rettungsdienstalltags umfassend dargestellt werden konnten. Insgesamt nahmen 40 Personen an der Übung teil.
Wie wird so ein Tag organisiert?
Bereits im Vorfeld war für den Abschlusstag ein erheblicher organisatorischer Aufwand notwendig. Für die Übung wurden eine eigene Wache, eine eigene Leitstelle sowie eine Drohneneinheit eingerichtet. Letztere wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte gestellt. Über den gesamten Übungszeitraum hinweg mussten die Teilnehmenden verschiedene Einsatzlagen aus den Bereichen Brandschutz, Technische Hilfeleistung und Rettungsdienst bewältigen.
Zu welchen simulierten Einsätzen wurde alarmiert?
Die dargestellten Szenarien reichten von einem schweren Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich mit eingeklemmter Person über einen Kellerbrand bis hin zu einem einsturzgefährdeten Bereich mit austretendem Gas. Auch musste eine offenbar hilflose Person aus einer Obergeschosswohnung befreit und anschließend reanimiert werden. Dabei arbeiteten nicht nur Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr zusammen, sondern auch Einheiten des THW sowie von EWE Netz.
Wieso ist diese 24-Stunden-Übung wichtig?
Der Übungstag diente dazu, das in den vergangenen Monaten Erlernte zu festigen und gleichzeitig einen gemeinsamen Abschluss dieses Ausbildungsabschnitts zu schaffen. Als sehr hilfreich werteten die Teilnehmenden die Verzahnung der Bereiche Feuerwehr und Rettungsdienst: So konnten in einigen Szenarien Abläufe gemeinsam aufeinander abgestimmt werden, zudem stärkten diese das gegenseitige Verständnis. Gerade bei der Lage mit Gasaustritt und Einsturzgefahr wurde auch deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel unterschiedlicher Organisationen im Einsatzfall ist.
Wie geht es für die Auszubildenden weiter?
Für die Auszubildenden des Grundausbildungslehrgangs folgt nun der nächste Schritt: In den Praktika auf den Wachabteilungen werden die bisher erworbenen Kenntnisse weiter vertieft und in der Praxis ausgebaut. Dort schließen sich das Truppmann- und das Truppführerpraktikum an, bevor die Ausbildung im Jahr 2027 mit der Prüfung am Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Celle endet.
Auch für die Notfallsanitäter-Auszubildenden steht am Ende des Jahres 2026 die Abschlussprüfung an. Mit ihr endet die dreijährige Ausbildung, die sich aus schulischen Ausbildungsabschnitten, Praktika auf dem Rettungswagen und Einsätzen in verschiedenen Krankenhäusern zusammensetzt. Im Rahmen der Übung wurden dazu mehrere Einsatzlagen simuliert, die von Atemwegserkrankungen über Verbrennungen bis hin zu Reanimationen reichten.
Welche Wege gibt es für mich bei der Feuerwehr?
Wer mehr über die Feuerwehr Oldenburg, ihre Arbeit oder über mögliche Ausbildungswege erfahren möchte, findet auf der Seite der Feuerwehr weitere Informationen ».
Zuletzt geändert am 30. März 2026

