1997: Eröffnung des Treffpunktes

Im September 1997 wird der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit Bloherfelde/Eversten eröffnet. Er versteht sich als zentrale Anlaufstelle im Stadtteil und hat zum Ziel, die Potentiale der Menschen im Stadtteil zu aktivieren und zu stärken und somit Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen.

Der Eröffnung vorausgegangen waren die Bemühungen des „Runden Tisches“ und eine aktivierende Befragung der Stadtteilbewohner.

1998: Erster Geburtstag

Die Bewohner des Stadtteils haben den Treffpunkt Gemeinwesenarbeit mit Leben gefüllt. Die Angebote, wie Beratung, Hausaufgabenhilfe, Krabbelgruppen und das Stadtteil-Café werden sehr gut angenommen. Zum ersten Geburtstag des Treffpunktes wird ein Kinderfest organisiert unter dem Motto „Eine Reise durch den Körper“.

1999: Eröffnung der Kleiderkammer Kunterbunt

„Kunterbunt  Diakonie Laden“, so heißt die neue Kleiderkammer in Bloherfelde, die von BewohnerInnen des Stadtteils und dem Treffpunkt Gemeinwesenarbeit ins Leben gerufen wurde. Hier wird Kleidung für jung und alt, aber auch Hausrat und Spielzeug für Kinder zu günstigen Preisen angeboten.

Der „Förderkreis Stadtteil und Gemeinwesenarbeit West e.V.“ wird gegründet, um die Situation von Kindern, Jugendlichen und Familien im Stadtteil zu verbessern.

2000: Aufnahme in das Bund-Länder-Programm Soziale Stadt

Das Kennedyviertel wird in das Bund-Länder-Programm “Soziale Stadt” aufgenommen. Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf erhalten hierdurch finanzielle Förderung. Der Bewohnerverein “Wir für uns e.V.” wird gegründet. Die Intention des Vereins besteht darin, öffentliche Gelder für selbstinitiierte Projekte ins Kennedyviertel zu holen.

Es findet ein Sommerfest unter dem Motto “Vielfalt im Stadtteil” auf dem Marktplatz vor dem Treffpunkt Gemeinwesenarbeit statt.

2001: Sozialpädagogische Hausaufgabenhilfe wird erweitert

Die Sozialpädagogische Hausaufgabenhilfe des Treffpunktes Gemeinwesenarbeit wird aufgrund der starken Nachfrage erweitert.  Innerhalb des ganzheitlichen Angebotes der Hausaufgabenhilfe wird den Kindern und deren Familien eine individuelle Unterstützung angeboten.

In Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, dem Förderkreis Gemeinwesenarbeit e. V. und dem Treffpunkt wird ein zusätzliches Hausaufgabenprojekt in der Kennedystraße 17 initiiert.

2002: Der Treffpunkt feiert seinen 5. Geburtstag

Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit feiert sein 5-jähriges Bestehen. Neben dem wachsenden Angebot für alt und jung sind die Ausflüge, wie zum Beispiel in den Tierpark Thüle bei den Menschen besonders beliebt. Am „Tag der Kulturen“ zeigt sich die multikulturelle Vielfalt im Stadtteil Bloherfelde.

2003: L.O.S.-Mikro-Projekte werden ins Leben gerufen

Die L.O.S.-Mikro-Projekte starten mit der 1. Förderperiode. Um soziale und beschäftigungswirksame Vorhaben im Kennedyviertel auf den Weg zu bringen, erhält die Stadt 100.000 Euro aus dem Europäischen Sozialfond.

Das Geld wird auf zehn Mikroprojekte verteilt. Träger der einzelnen Projekte sind die VHS, die Diakonie, der TuS Bloherfelde, eine Studentinnengruppe der Uni Oldenburg, der Sender oeins, die Umweltwerkstatt und der Bewohnerverein des Kennedyviertels. Die zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Integration gedachten Projekte richten sich insbesondere an die Bewohner des Stadtteils und werden durch den Treffpunkt Gemeinwesenarbeit koordiniert.

2004: Projekt Gemeinschaftshaus

Im Rahmen eines Festes auf dem Abenteuer- und Bauspielplatz würdigen Vertreter der Stadt Oldenburg die erfolgreiche Arbeit der L.O.S.-Mikro-Projekte.

Im Rahmen des Sanierungsprogramms „Soziale Stadt  Projekt Gemeinschaftshaus“ wird am 25. September die Umgestaltung der Jugendfreizeitstätte „Offene Tür“ gefeiert. Der Umbau des Treffpunktes findet sich bereits in der Planungsphase.

2005: Umbau

Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit wird umgebaut. Die Mitarbeiter müssen auf andere Räumlichkeiten im Stadtteil ausweichen. So wird das Café in die Jugendfreizeitstätte „Offene Tür“ verlegt, die Beratung in die Kennedystraße 46 und das Team ist viel im Stadtteil unterwegs.

2006: Umbau beendet

Im März ist der Umbau beendet und das Team kann wieder die Arbeit im Treffpunkt aufnehmen. Auf Grund der Raumerweiterung wird unter dem Motto „Neue Räume, neue Möglichkeiten“ das Programmangebot ausgeweitet. Ein Resultat dieser Erweiterung ist das “Café für Alle“, in dem alle Stadtteilbewohner herzlich willkommen sind.

2007: Zehn Jahre Stadtteilarbeit in Bloherfelde

Der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit feiert sein 10-jähriges Bestehen und lädt zu einem Sommerfest entlang der Kennedystraße ein.

2012: Eröffnung des 4. Standortes

Am 12. Oktober gab es einen doppelten Grund zum Feiern. Zum einen wurde der 4. Standort der Gemeinwesenarbeit in der Kennedystraße 59 von Frau Stadträtin Dagmar Sachse eröffnet.

Zum anderen gab es, anlässlich des  15jährigen Bestehens des Treffpunktes, einen Tag der Offenen Tür in der GWA.
Im ganzen Haus waren Fotowände aus 15 Jahren Gemeinwesenarbeit ausgestellt.
Dazu gab es ein internationales Buffet.  

2012: 15 Jahre Treffpunkt Gemeinwesenarbeit in Bloherfelde/Eversten

Am 12. Oktober 2012 gab es einen doppelten Grund zum Feiern. Zum einen wurde der 4. Standort der Gemeinwesenarbeit in der Kennedystraße 59 von Frau Stadträtin Dagmar Sachse eröffnet.

Zum anderen gab es, anlässlich des  15jährigen Bestehens des Treffpunktes, einen -Tag der Offenen Tür- in der GWA. Im ganzen Haus waren Fotowände aus 15 Jahren Gemeinwesenarbeit ausgestellt. Dazu gab es ein internationales Buffet.  

Bilder vom 15-jährigen Jubiläum

1997 – 2017 20 Jahre Gemeinwesenarbeit Bloherfelde Eversten

Am 16. September feierte der Treffpunkt Gemeinwesenarbeit mit vielen Gästen sein 20-jähriges Bestehen. Bürgermeisterin  Christine Wolff eröffnete das Fest, an dem die Mitarbeiter der Gemeinwesenarbeit ihre sozialpädagogische Arbeit vorstellten. Neben Mitmachangeboten für die Kinder wurden von den Bewohnern des Kennedyviertels russische Piroggen und arabischen Kaffee angeboten. Der Spielefant führte auf dem Bloherfelder Marktplatz ein Spielspektakel und Kistenklettern durch. Außerdem wurde gemeinsam mit dem Musiker Alexander Goretzki gesungen.

Abgerundet wurde das Fest mit einem Besuch der Niedersachsischen Sozialministerin Cornelia Rundt, die vorher in der Bloherfelder Freizeitstätte zugegen war.

Bilder vom 20 jährigen Jubiläum