Pläne für ein Rathaus am Theaterwall (1960 - 1970)

Nach dem Zweiten Weltkrieg ging es für die Stadt Oldenburg zunächst um die Bewältigung der Nachkriegs- und Flüchtlingsprobleme und erst in den 1960er Jahren kam das Thema eines Rathausneubaus wieder auf. Die Stadt zählte inzwischen 125.000 Einwohner und die kommunalen Aufgaben waren weiter gewachsen. 1964 wurde der Verkehrsexperte Professor Jensen aus Braunschweig beauftragt, verschiedene Standorte für ein Rathaus vergleichend zu untersuchen:

  1. Das Grundstück der Landesversicherungsanstalt an der Hauptstraße, 
  2. Der Pferdemarkt, 
  3. Das Peter-Friedrich-Ludwig-Hospital, 
  4. Die Dobbenwiese und 
  5. Die Ecke Theaterwall / Gartenstraße.

 
In seinem Gutachten sprach sich Jensen für die Ecke am Theaterwall aus, da dieser Standort das Rathaus am besten an das Zentrum anbinde. Am 2. Juni 1965 stimmt der Stadtrat diesem Vorschlag zu. Zu einem Baubeginn kam es, aus finanziellen Gründen, jedoch nicht.

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