Erste Rathäuser in Oldenburg

Ein Oldenburger Rathaus wird in Urkunden erstmals im Jahr 1355 erwähnt. Die Stadt Oldenburg erhielt 1345 mit der Verleihung der Stadtrechte Gerichtsbarkeit und das neue Stadtgericht tagte, der Überlieferung nach, an der Marktseite eines ‚Rathauses’. Dieses Rathaus, dessen genaues Aussehen nicht bekannt ist, soll sich an der Nordwest-Ecke des Marktplatzes befunden haben, wo auch das heutige Oldenburger Rathaus steht.

Eine Federzeichnung von 1598 (oben links) zeigt das spätmittelalterliche Rathaus. Es handelt sich wahrscheinlich um das zweite Oldenburger Rathaus.

In Überlieferungen aus dem Jahr 1591 ist von dem ‚neuen Rathaus’ die Rede. Es diente vermutlich den Sitzungen des Rates und in seinem Erdgeschoss dem Markt- und Handelsbetrieb. 1590 war das Rathaus umgebaut und um eine Wohnung für den Stadtschreiber erweitert worden. Auch dieses Rathaus befand sich an der Nord-West-Ecke des Oldenburger Marktplatzes.

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