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City: Passantenfrequenzen
Kontinuierlicher Anstieg in der Fußgängerzone – Zählstellen an mittlerweile vier Standorten
2025: Mehr Menschen strömen in Oldenburgs Innenstadt
Die Oldenburger Innenstadt ist und bleibt ein gefragter Hotspot. Das geht aus dem Daten-Monitoring des Innenstadtmanagements der Wirtschaftsförderung hervor. An mittlerweile vier Standorten werden die Besucherinnen und Besucher gezählt.
Unsere Innenstadt war 2025 gut besucht, die Gesamt-Tendenz zeigt weiter nach oben. Das geht aus dem Daten-Monitoring des Innenstadtmanagements der städtischen Wirtschaftsförderung hervor. Demnach haben sich die Zahlen der Besucherinnen und Besucher in der Oldenburger Fußgängerzone im Laufe des Jahres 2025 nicht nur weiter stabilisiert – im Jahresvergleich bis 2020 ist sogar ein kontinuierlicher Anstieg der Frequenz zu verzeichnen. Dazu sagt Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung: „Wir sind sehr glücklich über die Zahlen. Natürlich profitieren wir besonders von den warmen Sommermonaten, wenn die Cafés und Restaurants ihre Bestuhlung nach draußen verlagern, oder von verkaufsoffenen Sonntagen und Aktionen der Geschäfte. Auch der Lamberti-Markt ist ein Faktor, der einen enormen Einfluss auf unsere Bilanz hat.“ Damit ist und bleibt die Oldenburger Fußgängerzone das pulsierende Herz der Stadt. Sie ist zudem die älteste flächendeckende Fußgängerzone Deutschlands und rund 4,6 Kilometer lang.
Doch was genau sagen die Zahlen über die Beliebtheit der Oldenburger Innenstadt aus? Dazu führt Innenstadtmanager Steffen Trawinski aus: „Mich freuen die Zahlen deswegen besonders, weil die Innenstadt offensichtlich und belegbar in den vergangenen fünf Jahren nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt hat – im Gegenteil. Sie ist und bleibt ein gefragter Hotspot. Und wir tun weiterhin gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren der Innenstadt alles dafür, dass sich die Menschen hier weiterhin wohlfühlen und gerne zum Bummeln, Flanieren und Einkaufen den Weg in die City suchen und finden.“
Zahlen, bitte: Zählpunkte an mittlerweile vier Standorten
Die am Messpunkt in der Achternstraße gezählten Werte schwankten 2025 zwischen 440.806 Menschen im traditionell frequenzschwächeren Februar und 780.709 Menschen im frequenzstarken Dezember. Auf Platz zwei folgt der August mit 648.374 Besucherinnen und Besuchern. Die Gesamtzahl für das Jahr 2025 kann sich sehen lassen: Mit 6.585.685 gezählten Personen in der Achternstraße ist dies das beste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnung Ende des Jahres 2019.
Auch am Messpunkt Lange Straße zeigt sich der Dezember als Spitzenreiter: 569.866 Menschen wurden hier im Jahr 2025 gezählt (plus knapp acht Prozent im Vergleich zu 2024). Schwächster Monat war der Januar 2025 mit 294.012 Personen. Die Gesamtzahl der Passantinnen und Passanten war mit 4.631.187 niedriger als 2023 (gesamt 4.882.007 Personen), jedoch höher als 2024 (4.549.296).
Die Zählstelle in der Haarenstraße ist seit Herbst 2022 in Betrieb. Auch hier spricht das Gesamtergebnis für sich: Mit 2.921.156 Menschen im Jahr 2025 konnte das Ergebnis im Vergleich zu den beiden Vorjahren gesteigert werden (2024: 2.795.526 und 2023: 2.756.222). Hier schwankten die Werte zwischen 195.224 Personen im Februar und 319.094 Personen im Dezember.
Erstmals liegt auch ein komplett gemessenes Jahr für die Zählstelle Haarenstraße Ost vor: 2.740.619 Menschen strömten hier insgesamt vorbei. Auch hier hatte der Dezember mit 440.257 Personen klar die Nase vorn. Im Februar wurden hingegen nur 171.160 Personen gezählt.
So funktionieren die Zählstellen
An den jeweiligen Messpunkten sind Laserscanner installiert, die die Passanten vollautomatisiert zählen. Die Daten des Dienstleisters Hystreet, der in Oldenburg und in mehr als 100 weiteren Städten die Passanten-Frequenz in Einkaufsmeilen misst, sind für die städtische Wirtschaftsförderung und das Innenstadtmanagement wichtige Kennzahlen für die Vitalität der Oldenburger Innenstadt. Auch wenn die Entwicklung der Frequenzdaten ab und zu Schwankungen unterworfen ist, zeigt sich insgesamt ein positiver Trend. Die Passanten-Frequenz ist Teil eines Monitorings zur Innenstadtentwicklung, das dazu dient, negative Entwicklungen und Einflüsse zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken.
Über die älteste flächendeckende Fußgängerzone Deutschlands
Oldenburg hat die älteste flächendeckende Fußgängerzone in Deutschland. Sie wurde 1967 als Fußgängerzone eingerichtet. In anderen Städten gab es zu dieser Zeit auch einzelne Straßen, die autofrei waren. Der Oldenburger Rekord liegt darin, dass fast das gesamte Gebiet der Innenstadt nur zu Fuß benutzt werden darf. Autoverkehr gibt es dort nur zu bestimmten Zeiten und nur für bestimmte Zwecke. Zum Beispiel darf ein Lkw, der Ware für die Geschäfte in der Innenstadt anliefert, in die Innenstadt fahren.
Die Fußgängerzone ist geprägt von historischen Bauwerken, kleinen Gassen, einer Vielfalt inhabergeführter Ladengeschäfte und gastronomischer Angebote. Die Wallstraße beansprucht den Titel als Oldenburgs Kneipenmeile.
Zuletzt geändert am 5. Februar 2026
