Anfänge des Abenteuer- und Bauspielplatzes

Die Geschichte der Abenteuerspielplätze begann in Dänemark. Dort entstanden damals die ersten Aktivspielplätze. Die damalige Oldenburger Stadtverwaltung fand das gut und beschloss, so etwas Tolles müsste es auch in unserer Stadt geben. Also wurde 1974 auf einem Gelände im Stadtteil Eversten/Bloherfelde der Abenteuerspielplatz errichtet.

So schön wie heute allerdings, war er früher noch nicht. Im Grunde bestand er nur aus einer unglaublich großen Wiese und sonst nichts. Doch die Kinder und Jugendlichen nahmen den Spielplatz gerne an und so entstanden die ersten Hütten im Baubereich.
 
Auch ein Haus gab es in den ersten Jahren noch nicht, nur einen Bauwagen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als Notaufenthalt und Werkzeugausabe.
 
Für den Toilettengang musste das nahegelegene Schulzentrum aufgesucht werden. Ja, so war das damals, eben sehr abenteuerlich. Aber im Laufe der Jahre entwickelten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen den Spielplatz zu dem, was er heute ist. Und wir haben den Eindruck, dass die Kinder den Spielplatz so auch viel schöner finden.

Was man bei uns erleben kann...

Der Umgang mit Erde, Feuer, Wasser, Pflanzen und Tieren macht nicht nur Freude, sondern er ermöglicht euch auch die direkte Erfahrung mit Natur und Umwelt. Die eigenen Sinne zu spüren und dadurch elementare Grunderfahrungen zu erleben, fördert die Wahrnehmung und Entwickelung des Kindes.
 
Ihr könnt selbstständig Fähigkeiten und Fertigkeiten erfahren und Neues lernen, bzw. ausprobieren. Ihr könnt lernen Verantwortung zu übernehmen, für euch und eure Bedürfnisse, für andere, für bestimmte Aufgaben und für euch anvertraute Tiere. Eure Bedürfnisse und Interessen werden ernst genommen und die Fähigkeit zur Mitbestimmung Stück für Stück gefördert. Außerdem wird in unserer Einrichtung darauf geachtet, dass Auseinander­setzungen in fairer Weise ablaufen und Konflikte gewaltfrei gelöst werden.

Wer kann zu uns kommen?

Unsere Angebote richten sich an Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren. Ihr könnt kommen und gehen ganz wie ihr es möchtet. Der Besuch und die meisten Angebote sind kostenfrei. Eltern sind natürlich auch willkommene Gäste.
 
Schulklassen, Kinderheime, Hortgruppen usw., haben selbstverständlich ebenfalls die Möglichkeit den ASP zu nutzen, sofern dieses während der Öffnungszeiten geschieht. Eine Fremdnutzung von Räumlichkeiten oder Teilflächen im Außenbereich ist nach Absprache und schriftlicher Nutzungsvereinbarung nur anerkannten Gruppen nach KJHG möglich. Die Einzigartigkeit des ASP ermöglicht Kindern aus der gesamten Umgebung das Ausleben ihrer Interessen, wobei die meisten Kinder aus dem Stadtteil kommen.