19. Oldenburger Kindermusikfestival

Das Kindermusikfestival rebelliert

Vom 6. bis 8. März 2020 ging die mittlerweile 19. Auflage des Oldenburger Kindermusikfestivals im Kulturzentrum PFL über die Bühne. Doch aus der Pubertät herausgewachsen ist das Spektakel noch lange nicht. Stattdessen prägten vor allem Rebellion und freche Verspieltheit das diesjährige Programm. Nicht von ungefähr stand es unter dem Motto „Rotzgören“: „Egal was es ist, wir sind dagegen“, sagen die beiden Protagonistinnen der „Rotzgören“, Suli Puschban und Astrid Hauke, die das Festival mit Liedern wie „Einfach weil ich kann“ eröffneten. Durch das Lied „Ich hab die Schnauze voll von Rosa“ machte die Rebellion selbst vor Prinzessin Lillifee nicht Halt.

Buntes Programm

Der über zwei Meter große Kapitän Flunker lud das Publikum auf sein Schiff ein. Mit seiner sehr humorvollen und mitreißenden Art sowie Fertigkeiten wie Jonglage wusste er seine Mannschaft stets bei Laune zu halten.
Nach der Pause hatten dann die Rappelkiste und der Kinderchor der Musikschule der Stadt Oldenburg ihren großen Auftritt. Gemeinsam mit den Rotzgören und den Blindfischen führten sie das Lied „Supergirl“ auf. Es folgte ein tosender Applaus. Nach einem kurzen Umbau traten die Oldenburger Lokalmatadoren „Die Blindfische“ auf. Viele Kinder konnten somit ihre Lieblingsmusiker, teilwise zum ersten Mal, live auf der Bühnne sehen. Ihre Begeisterung fand kein Ende. Die Band sang über kleine Monster und Piraten und animierten Klein und Groß zum Mitmachen.

Dank an Förderer und Sponsoren

„So ein Festival ist ohne Förderer und Sponsoren nicht durchführbar“, schildert Rolf Weinert, der auch in diesem Jahr als Organisator und Mitglied der Blindfische wieder in einer Doppelfunktion tätig war. „Wir danken unseren treuen und langjährigen Förderern des Festivals, der OLB Stiftung und der EWE Stiftung, die unsere Ideen mittragen, fördern und die Pfeiler des Festivals sind“, ergänzt er. Nach wie vor habe das Oldenburger Kindermusikfestival zum Ziel, qualitativ hochwertige Kultur für Kinder und Familien zu günstigen Eintrittspreisen möglichst vielen Menschen erlebbar zu machen. „Durch die Unterstützung der Oldenburger Lions Clubs können wir auch wieder Flüchtlingskinder einladen.“