Preisverleihung findet am 12. März 2020 statt

Oldenburger Integrationspreis feiert Jubiläum

Wie gelingt Integration? Für diejenigen, die sich mit großem Einsatz um praktische Antworten auf diese Frage bemühen, hat die Stadt Oldenburg den Integrationspreis ins Leben gerufen. 2020 wird der mit 6.000 Euro dotierte Preis bereits zum zehnten Mal verliehen. „Auf dieses kleine Jubiläum sind wir stolz. Wir können damit jedes Jahr aufs Neue zeigen, wie hervorragend sich Oldenburger Vereine, Initiativen, Institutionen und auch Einzelpersonen für Geflüchtete und Zugewanderte engagieren und dadurch einen wertvollen Beitrag zu Integration und gesellschaftlicher Teilhabe leisten. Wir freuen uns darauf, erneut würdige Preisträgerinnen und Preisträger auszuzeichnen“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse.

An wen richtet sich der Preis?
Mit diesem Preis sollen Projekte, Maßnahmen, Initiativen oder Personen ausgezeichnet werden, die sich in besonderer Weise für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander in der Gesellschaft einsetzen und so um die Integration verdient machen. Mit dem zu verleihenden Integrationspreis soll die Arbeit des vergangenen Jahres ausgezeichnet und sichtbar gemacht werden.

Wer kann teilnehmen?
Teilnahmeberechtigt sind Vereine, Organisationen, Betriebe und Institutionen sowie Einzelpersonen, die sich in Oldenburg für Chancengerechtigkeit und Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und interkulturellen Austausch und Zusammenleben einsetzen. Erstmals besteht auch die Möglichkeit, Projekte und Aktivitäten der Jury aktiv vorzuschlagen.

Wie und bis wann kann ich mich bewerben?
Ausgezeichnet werden Projekte, Maßnahmen und Initiativen, die sich den oben genannten Zielen widmen und 2019 umgesetzt wurden. Bewerbungen müssen mit dem ausgefüllten Bewerbungsbogen eingereicht werden. Hier finden Sie das Bewerbungsfomular (PDF, 489 KB) ». Formlose Anträge können leider nicht berücksichtigt werden.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis zum 31. Januar 2020 per E-Mail an integration(at)stadt-oldenburg.de oder per Post an:

Stadt Oldenburg
Amt für Zuwanderung und Integration
Fachdienst Integration
Bloherfelder Straße 39
26129 Oldenburg

Auszeichnungen der vergangenen Jahre

2018

  • Ein Preisgeld für 3 Projekte: das Projekt „amiko, ich kann was!“ (Jugendmigrationsdienst im Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands), das Projekt „Convivencia – für ein friedliches Zusammenleben“ (Gabriele Hoeltzenbein, Kirchengemeinde St. Willehad), das Projekt  „Jugend fördert Jugend – Engagement der Jugend für das Ehrenamt“ (Krusenbuscher SV)

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2017

  • Ein Preisgeld für 3 Projekte: das Haus Welcome (Kirchengemeinde St. Josef und Kirchengemeinde Osternburg), das Projekt „Meine Geschichte, deine Geschichte. Flucht, Migration und Shoah“ von Dzenet Hodza sowie Radio Globale, die Radiosendung von Oeins mit Musik aus aller Welt.

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2016

  • 1. Preis: Jugendkulturarbeit e.V. mit dem Projekt „Erzähl mir was! Theater spielen – Sprache lernen – Spaß machen“
  • 2. Preis: Verein für Kinder e.V. an der Grundschule Kreyenbrück mit dem Projekt „Hand in Hand – Vorurteile und Fremdsein erkennen und Vielfalt anerkennen“
  • 3. Preis: Susan Ahmadgoli und Maryam Ghandehari mit dem Projekt „MeKiBü – Mehrsprachige Kinderbücher“

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2015

  • 1. Preis: Inge Viezens, Petra Lübbering und Udo Herreilers mit dem Projekt „Fahrräder für Flüchtlinge am Fliegerhorst“
  • 2. Preis: Global Music Player mit dem Projekt „Begegnung und Zusammenarbeit von Musikerinnen und Musikern und Künstlerinnen und Künstlern aus unterschiedlichen Herkunftsländern“
  • 3. Preis: IGS Flötenteich in Kooperation mit der Zirkusschule Seifenblase und dem Institut „Integration durch Sport und Bildung“ e.V., für das Projekt „Vom OPEN SUNDAY zum Zirkusbrunch“

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2014

  • 1. Preis: Verein für Boxsport e.V. mit dem Projekt „Boxen und Bildung“
  • 2. Preis: Sprachlernklasse der Oberschule Osternburg mit dem Kunstprojekt „Neuland entdecken!“
  • 3. Preis: Krusenbuscher Sportverein in Kooperation mit den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern der Kommunalen Gemeinschaftsunterkünfte Cloppenburger Straße und Gaußstraße mit dem Projekt „Integration von Flüchtlingen durch Fußball“

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