- Musterungszentrum der Bundeswehr
- Stadt sendet Brandbrief nach Berlin
- Rat verabschiedet mehrheitlich Resolution
- Entlastung bei der Haushaltslage
- Vorlesetag in der Grundschule Röwekamp
- Aus aller Welt nach Oldenburg
- Ersthelfer handeln schnell mit Defibrillator
- Jutta Hannawald übernimmt Geschäftsführung
- Oberbürgermeister und Ratsmitglieder auf gemeinsamer Besichtigungstour
- Dr. Julia Figura zur Ersten Stadträtin gewählt
- Bürgerhaus in Ofenerdiek
Musterungszentrum der Bundeswehr
Krogmann: „Entscheidung unterstreicht enge und vertrauensvolle Partnerschaft“
Oldenburg wird Standort
Die Stadt Oldenburg wird künftig Standort eines von bundesweit insgesamt 24 Musterungszentren der Bundeswehr. Das hat das Bundesverteidigungsministerium am Donnerstag, 7. Mai 2026, mitgeteilt. In den Einrichtungen werden junge Menschen künftig auf ihre Eignung für den Dienst bei der Bundeswehr untersucht. Die Behörde wird dem Karrierecenter der Bundeswehr in Wilhelmshaven unterstellt und mit 49 zivilen Dienstposten ausgestattet. Wo genau das Musterungszentrum in Oldenburg eingerichtet wird, wird in Kürze bekannt gegeben. Der Aufbau des Zentrums soll bis Mitte 2027 abgeschlossen sein.
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann begrüßt die Entscheidung des Bundes ausdrücklich: „Die Ansiedlung des Musterungszentrums ist eine wichtige Entscheidung für Oldenburg und die gesamte Weser-Ems-Region. Die Bundeswehr ist seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil unserer Stadt – gesellschaftlich, historisch und menschlich. Dass Oldenburg nun als Standort für das neue Musterungszentrum ausgewählt wurde, unterstreicht die enge und vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Stadt und Bundeswehr. Zugleich stärkt die Entscheidung Oldenburg als Verwaltungs- und Behördenstandort und bringt zusätzliche Arbeitsplätze in unsere Stadt.“
Welche weiteren Standorte sind neben Oldenburg geplant?
Bundesweit sollen laut Angaben des Bundesverteidigungsministeriums an insgesamt 24 Standorten Musterungszentren entstehen. Zu den 16 bereits bestehenden Standorten der Bundeswehr gehören neben Oldenburg auch die Städte Bonn, Dresden, Hamburg, Kassel, Kiel, Koblenz, Leipzig, Magdeburg, Neubrandenburg, Nürnberg, Potsdam, Saarlouis, Schwerin, Ulm und Wiesbaden. Die modernen Musterungszentren sollen außerhalb der dortigen Bundeswehr-Liegenschaften eingerichtet werden. Zudem werden acht Musterungszentren in Bielefeld, Braunschweig, Dortmund, Jena, Kempten, Offenburg, Regensburg und Würzburg entstehen. Damit werden diese Städte künftig neue Standorte der Bundeswehr sein.
Wie arbeiten Bundeswehr und Oldenburg bisher zusammen?
Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Oldenburg und der Bundeswehr » ist seit vielen Jahrzehnten eng und partnerschaftlich geprägt. Mit der in Oldenburg beheimateten 1. Panzerdivision verbindet die Stadt eine gewachsene Tradition. Im Jahr 2026 stehen gleich mehrere bedeutende Jahrestage an: 70 Jahre Bundeswehrstandort Oldenburg, 70 Jahre 1. Panzerdivision sowie zehn Jahre Patenschaft zwischen der Stadt Oldenburg und der Division. Das enge Miteinander zeigt sich regelmäßig bei gemeinsamen Veranstaltungen wie der Standort-Kohlfahrt », dem Hunte-Biwak oder Empfängen für neu nach Oldenburg versetzte Soldatinnen und Soldaten ».
Zuletzt geändert am 8. Mai 2026
