Empfang für Bundeswehr-Angehörige

Empfang im Alten Rathaus – Stadt pflegt Patenschaft zur 1. Panzerdivision

Stadt heißt Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeitende willkommen

Seit vielen Jahren ist es in Oldenburg Tradition, neu ankommende Soldatinnen und Soldaten sowie zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Namen der Stadt willkommen zu heißen. So empfing Bürgermeisterin Petra Averbeck am Dienstag, 14. April 2026, im Alten Rathaus eine Gruppe neu nach Oldenburg versetzter Bundeswehrangehöriger. Die Stadt Oldenburg pflegt eine Patenschaft zur 1. Panzerdivision, die stellvertretend für die Einheiten der Bundeswehr am Standort steht. Passend dazu ist dieses Jahr ein besonderes Jubiläumsjahr: Die Stadt feiert 70 Jahre Bundeswehrstandort Oldenburg, 70 Jahre 1. Panzerdivision sowie zehn Jahre offizielle Patenschaft mit der 1. Panzerdivision.

In ihrem Grußwort richtete sich Bürgermeisterin Petra Averbeck direkt an die Soldatinnen und Soldaten und betonte: „Der Auftrag der Landes- und Bündnisverteidigung bringt neue Aufgaben und erfordert hohe Flexibilität – auch mit Blick auf Ihr Privatleben. Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist das oft nicht bewusst. Um den Rückhalt zu stärken, hat die Stadt Oldenburg daher eine Patenschaft ins Leben gerufen, die die Verbindung zwischen Zivilbevölkerung und Bundeswehr fördert.“

Was stand beim Besuch im Alten Rathaus auf dem Programm?

Insgesamt waren rund 40 Personen der Einladung ins Alte Rathaus gefolgt. Unter den Anwesenden befanden sich Vertreterinnen und Vertreter der 1. Panzerdivision, des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums sowie des Verpflegungsamts der Bundeswehr. Ebenfalls vertreten war das Evangelische Militärpfarramt. Joachim Hoppe, Brigadegeneral, stellvertretender Kommandeur der 1. Panzerdivision und Standortältester, nahm ebenfalls an dem Empfang teil. Auch Jan Bembennek, Sozialdezernent der Stadt Oldenburg, und Holger Denckmann, Kulturdezernent der Stadt Oldenburg, waren unter den Gästen. Vor der anschließenden Stadtführung trugen sich die Anwesenden zudem in das Gästebuch der Stadt ein.

Zum Hintergrund der Patenschaft

Seit 1959 war die 11. Panzergrenadierdivision in Oldenburg stationiert, die sich besonders in Hilfseinsätzen bei Naturkatastrophen engagierte und somit das Vertrauen der Bevölkerung in die Bundeswehr stärkte. Am 27. Februar 1984 entschied sich die Stadt Oldenburg, die Beziehungen zur stationierten Bundeswehr zu vertiefen, und übernahm anlässlich des 25-jährigen Bestehens die Patenschaft für die Division ». Diese Initiative sollte die Verbundenheit zwischen der Garnisonstadt und ihren Soldatinnen und Soldaten verdeutlichen und deren Beitrag zum kommunalen Leben würdigen. Nach Auflösung der 11. Panzergrenadierdivision im Jahr 1993 übernahmen verschiedene Einheiten die Patenschaft, zuletzt die 1. Panzerdivision.

Zuletzt geändert am 14. April 2026