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Eisrettung
Mehrere Übungen absolviert – Einsatzkräfte warnen vor dem Betreten gefrorener Wasserflächen
Feuerwehr trainiert den Ernstfall
Niedrige Temperaturen und die ersten gefrorenen Wasserflächen locken Ende Januar 2026 viele Menschen in die Natur. Doch was idyllisch aussieht, birgt lebensgefährliche Risiken. Um im Notfall schnell und effektiv eingreifen zu können, hat die Feuerwehr Oldenburg wiederholt Eisrettungsübungen absolviert.
Spezielle Kälteschutzanzüge
Ausgestattet mit speziellen Kälteschutzanzügen, die ein Unterkühlen im eisigen Wasser verhindern, probten die Einsatzkräfte verschiedene Rettungsszenarien. Dabei kamen unter anderem Hilfsmittel wie Spineboards und Leiterteile zum Einsatz. „In einem Ernstfall zählt jede Sekunde“, erklärt Ole Maulick, Einsatzplaner bei der Feuerwehr Oldenburg. „Bereits nach wenigen Minuten im eiskalten Wasser verliert der Körper die Fähigkeit zur Eigenbewegung. Die Abläufe müssen daher sitzen.“
Im Rahmen mehrerer Übungen von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr wurde insbesondere die Rettung von Personen simuliert, die weit vom Ufer entfernt eingebrochen waren. Hierbei ist die richtige Gewichtsverteilung auf dem Eis entscheidend, um eine Gefährdung der Rettungskräfte so weit wie möglich zu reduzieren.
Tückisches Eis
Trotz der Frostperiode warnt die Feuerwehr ausdrücklich davor, Eisflächen auf Seen, Teichen oder Fließgewässern zu betreten. Es besteht Lebensgefahr. „Das Eis ist oft tückisch und an vielen Stellen noch viel zu dünn, selbst wenn es oberflächlich stabil erscheint“, erklärt Wachabteilungsleiter Martin Schreiber.
Sicherheitshinweise beachten
Die Feuerwehr bittet die Bürgerinnen und Bürger, folgende Sicherheitshinweise strikt zu beachten:
- Betreten verboten: Betreten Sie nur Eisflächen, die von den zuständigen Behörden offiziell freigegeben wurden.
- Warnsignale beachten: Knacken oder dunkle Stellen im Eis sind akute Warnzeichen für mangelnde Tragfähigkeit – verlassen Sie das Eis sofort.
- Notruf wählen: Sollten Sie beobachten, dass eine Person eingebrochen ist, wählen Sie sofort den Notruf 112.
- Eigenschutz geht vor: Versuchen Sie niemals eine Rettung ohne Absicherung. Reichen Sie der verunglückten Person vom Ufer aus Hilfsmittel wie Äste oder Leitern, aber betreten Sie die Bruchstelle nicht selbst.
Zuletzt geändert am 26. Januar 2026

