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Möbeltauschbörse
Gebrauchtmöbel aus Verwaltung und Schulen – Kostenlos für Vereine und soziale Institutionen nutzen
Ressourcen schonen statt entsorgen
Was geschieht mit Möbeln, wenn Ämter umziehen, neu organisiert werden oder eine Schule schließt? Wohin mit Tischen, Stühlen, Schränken und Sportgeräten? Die Stadt Oldenburg hat dafür eine Lösung geschaffen: In der Möbeltauschbörse in der Alten Hauptpost, Bahnhofsplatz 10, wird ausrangiertes Mobiliar aus der Stadtverwaltung zwischengelagert und einer neuen Nutzung zugeführt. Auch die Verwaltung der evangelischen Kirchen beim Oberkirchenrat in Oldenburg nimmt teil und bringt eigenes Inventar in die Börse ein.
Für Vereine, Veranstaltungen und internationale Hilfsprojekte
Das Angebot richtet sich nicht nur an Stellen innerhalb der Verwaltungen: Gemeinnützige Vereine und soziale Institutionen können eingelagerte Gegenstände kostenlos und dauerhaft für ihre Einrichtungen übernehmen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Möbel vorübergehend zu leihen – zum Beispiel Stühle oder Hocker für eine Veranstaltung. Den Transport organisieren die Interessierten selbst und tragen die anfallenden Kosten. Möbel und Gegenstände, die vor Ort keine Nutzung finden, werden im Rahmen von Kooperationen mit Partnern und Vereinen dorthin gebracht, wo sie gebraucht werden, aktuell zum Beispiel in die Ukraine, zu Projekten in Afrika oder nach Albanien.
Digitaler und persönlicher Überblick möglich
Sämtliche gelagerten Gegenstände werden seit kurzem digital in einem internen System der Stadtverwaltung erfasst. Interessierte können sich über die Ansprechperson Werner Wichmann online einen Überblick verschaffen oder einen persönlichen Termin in der Möbeltauschbörse vereinbaren. Werner Wichmann ist erreichbar per E-Mail über moebeltauschboerse[at]stadt-oldenburg.de oder telefonisch über 0441 235-2856.
Kreislaufwirtschaft statt Container
Diese Art der Möbelrettung ist in Kommunen, Institutionen und Unternehmen noch längst nicht selbstverständlich – der Container zur Entsorgung bleibt häufig die übliche Lösung. Im Sinne der Kreislaufwirtschaft hat Oldenburg mit diesem Projekt ein Zukunftsmodell auch für andere Kommunen geschaffen. Alles, was weitergenutzt wird, schont Ressourcen und verbessert die Klimabilanz.
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026
