Quartier am Krusenbusch

Entwicklungsabsichten zum „Quartier Am Krusenbusch"

Neues Wohnquartier am Krusenbusch

Auf den rückwärtigen Flächen Am Schmeel/Tweelbäker Tredde/Brahmweg in Krusenbusch ist beabsichtigt, ein neues Wohnquartier zu entwickeln. Vor der Einleitung eines Bauleitplanverfahrens sollen die Rahmenbedingungen und das städtebauliche Konzept im Rahmen zweier Bürgerwerkstätten entwickelt werden. 

Ziel der Planung ist die Schaffung eines neuen Wohnquartiers mit einer Durchmischung von Grün- und Wohnflächen. Dabei wird eine kompakte Bauweise mit einer Mischung der Wohnformen aus überwiegend Doppel- und Reihenhäusern sowie Mehrfamilienhäusern für unterschiedliche Personengruppen und Wohnbedarfe angestrebt. Insbesondere ist eine Berücksichtigung von Personengruppen (beispielsweise Senioren, große Familien, Alleinerziehende) beabsichtigt, die besondere Herausforderungen mit der Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum aufweisen. Bei der Realisierung wird angestrebt, auf klimafreundliche, nachhaltige Materialien und Bauweisen zurückzugreifen.

Zur Versorgung des Gebietes ist beabsichtigt, die Ansiedlung eines Einzelhandelsbetriebs im Sinne des vom Rat beschlossenen Einzelhandelsentwicklungskonzepts zur ermöglichen. Zudem wird die Umsetzung von Freiflächen 
als verbindende Elemente, konsumfreie Begegnungsorte sowie öffentlich zugängliche Sport- und Bewegungsflächen für alle Altersgruppen angestrebt. Durch die Schaffung neuer Rad- und Fußwege wird beabsichtigt, das Plangebiet auch mit den Bereichen nördlich zum Farnweg und südlich zur Tweelbäker Tredde zu verbinden.

Beteiligungsverfahren

Um die Öffentlichkeit bereits frühzeitig in die Planung einzubeziehen, wird seitens der Stadt Oldenburg gemeinsam mit dem Vorhabenträger eine Bürgerveranstaltung in Form einer kooperativen Bürgerwerkstatt initiiert. Ziel dieser Bürgerwerkstatt ist die Erfassung der Bedarfe im Stadtteil Krusenbusch. Zudem soll den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, eigene Ideen hinsichtlich der Nutzungen, der Bebauungsdichte und Bebauungstypologie, des Charakters des zukünftigen Gebiets sowie der städtebaulichen und freiräumlichen Gestaltung und Qualitäten einzubringen. Für dieses Werkstattverfahren ist beabsichtigt, ein externes Büro für die Prozessgestaltung und Moderation heranzuziehen. Ein geeignetes Büro wird in enger Abstimmung mit dem Vorhabenträger und der Stadt Oldenburg beauftragt.

Zuletzt geändert am 13. Januar 2026