Alexanderstraße

Am 28. April beginnen vorbereitende Sicherungsmaßnahmen – Ab 4. Mai greifen Sperrungen und Umleitungen

Lückenschluss Alexanderstraße: Erster Bauabschnitt startet verzögert

Die Tiefbauarbeiten auf der Alexanderstraße zwischen der Bürgerfelder Straße und der Eisenbahnüberführung für den 1. Bauabschnitt starten in Kürze. Statt wie angekündigt am 27. April 2026 starten die Arbeiten erst am Dienstag, 28. April 2026, mit vorbereitenden verkehrsrechtlichen Sicherungsmaßnahmen wie beispielsweise dem Einrichten von Haltverbotszonen. Die Arbeiten dauern weiterhin wie berichtet voraussichtlich bis Freitag, 29.Mai 2026, an.

Einschränkungen und Umleitungen

Die angeordnete halbseitige Sperrung der Fahrbahn für den Kraftfahrzeugverkehr und damit einhergehende Einbahnstraßenführung wird am Montag, 4. Mai, in Kraft gesetzt. So kann die Arbeitsstelle in Richtung stadtauswärts passiert werden. Gleichzeitig wird auch der stadtauswärts führende Geh- und Radweg voll gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger können den gegenüberliegenden Gehweg benutzen, für Radfahrende ist eine Umleitung über die Bürgerfelder Straße und Feldstraße zur Alexanderstraße ausgeschildert. Der stadteinwärts fahrende Kraftfahrzeugverkehr wird bereits an der Kreuzung Alexanderstraße/Bürgerbuschweg/Brookweg auf eine Umleitung über den Brookweg, Rauhehorst, Friedhofsweg, Elsässer Straße/Von-Finckh Straße bis zur Alexanderstraße geführt. 

Von den Bauarbeiten ist auch der Busverkehr der Verkehr und Wasser GmbH (VWG) betroffen. Dazu wird auch wieder ein Pendelverkehr zwischen der Straße Im Dreieck Richtung Süden und der Theodor-Pekol-Straße verkehren. Näheres dazu erfahren Sie direkt bei der VWG ».

Die vier Bauphasen

Bauphase 1 auf der Ostseite der Alexanderstraße

Phase 1 beginnt am 28. April 2026 und wird etwa zweieinhalb Monate dauern. Auf der Ostseite der Alexanderstraße werden Hausanschlüsse für Misch- und Regenwasser hergestellt sowie Erd-, Versorgungs- und Entwässerungsarbeiten durchgeführt. Während dieser Phase kann der Verkehr stadtauswärts aufrechterhalten werden. Stadteinwärts erfolgt die Umleitung über den Brookweg, Rauhehorst, Friedhofsweg und die Elsässer Straße beziehungsweise Von-Finckh-Straße. Hierfür ist es erforderlich, in der Elsässer Straße beziehungsweise Von-Finckh-Straße zusätzliche Halteverbote einzurichten. Im Bereich der Kreuzung Elsässer Straße/Sedanstraße/Friedrich-August-Platz wird für die Dauer der Umleitung eine provisorische Ampel aufgestellt. Die Verkehrsführung wurde unter anderem in Abstimmung mit der Feuerwehr festgelegt.

Zudem wird der stadtauswärts führende Geh- und Radweg voll gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger können den gegenüberliegenden Gehweg nutzen, während der Radverkehr über die Bürgerfelder Straße und die Feldstraße zur Alexanderstraße umgeleitet wird. Auch der Busverkehr ist von der Sperrung betroffen. Zwischen der Straße Im Dreieck in Richtung Süden und der Theodor-Pekol-Straße wird ein Pendelverkehr eingerichtet. Weitere Informationen dazu sind bei der VWG » erhältlich.

Start der Bauphase 2 voraussichtlich im Mai

Phase 2 beginnt voraussichtlich im Mai 2026 und dauert etwa drei Monate. In diesem Zeitraum werden die Regenwasserleitungen im Abschnitt von der Kreuzung Bürgerfelder Straße bis zur Höhe der Hausnummer 235 erneuert und an die Südbäke angeschlossen. Außerdem wird der Mischwasserkanal von einem Düker unter der Südbäke an erneuert. Im Anschluss werden der Straßenkörper und ein Teil der Nebenanlagen neu hergestellt. Für diese Arbeiten muss der betroffene Straßenabschnitt vollständig gesperrt werden. Anliegerinnen und Anlieger können den Baustellenbereich in der Regel weiterhin erreichen. Je nach Baufortschritt kann es jedoch zeitweise zu Einschränkungen kommen.

Für die Anwohnenden im Dreieck wird für die Dauer der Bauarbeiten im Kreuzungsbereich eine provisorische Umfahrung über das Grundstück Hausnummer 251 eingerichtet. Eine Umleitung führt wie in Bauphase 1 über den Brookweg, Rauhehorst, Friedhofsweg und die Elsässer Straße beziehungsweise Von-Finckh-Straße. Des Weiteren wird eine weitere Umleitung von der Kreuzung Nadorster Straße über den Stiftsweg, den Scheideweg bis zur Kreuzung Bürgerbuschweg/Alexanderstraße eingerichtet. Entsprechende Hinweisbeschilderungen werden auch auf den betroffenen Autobahnabschnitten aufgestellt. Die Umleitung für den Radverkehr erfolgt über die Bürgerfelder Straße und die Feldstraße.

Ab Sommer Vollsperrung für Bauphase 3 notwendig

Phase 3, die zentrale Bauphase, schließt sich ab Sommer 2026 an und ist mit rund fünf Monaten kalkuliert. In dieser Phase werden die Hauptkanäle für Misch- und Regenwasser hergestellt, die mittig in der Fahrbahn in einer Tiefe von etwa zweieinhalb bis drei Metern verlaufen. Im Anschluss wird der Straßenkörper neu hergestellt. Aufgrund der notwendigen Baugruben ist eine Vollsperrung in dieser Phase nach umfassender Prüfung alternativlos. Ziel ist es, die Fahrbahn bis zum Jahresende 2026 wieder für den Verkehr freizugeben. Die Nebenanlage auf der Westseite wird in dem Zuge schrittweise fertiggestellt. Die Umleitung des Verkehrs erfolgt wie in Bauphase 2.

Abschluss mit Bauphase 4 bis März 2027 geplant

Phase 4 beinhaltet die Fertigstellung der Oberflächenbefestigung auf der östlichen Nebenanlage einschließlich Parkflächen und Pflanzbeete. Während dieser Phase kann der Verkehr stadtauswärts wie in Phase 1 aufrechterhalten werden. Der Abschluss aller Maßnahmen ist witterungsabhängig für März 2027 vorgesehen.

Über die Bauphase

Warum der Lückenschluss notwendig ist

Der gegenwärtige Zustand des betroffenen Abschnitts ist baulich unzureichend. Die Fahrbahn weist eine Breite von 7,60 Metern auf und liegt stadtauswärts höher als die angrenzenden Nebenanlagen. Die Entwässerung erfolgt derzeit über Grünstreifen in Richtung der Geh- und Radwege, was funktionale Einschränkungen und einen erhöhten Unterhaltungsaufwand zur Folge hat. Zudem entsprechen die bestehenden Verkehrsflächen nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine sichere und verlässliche Nutzung durch alle Verkehrsteilnehmenden. 

Klare Trennung der Verkehrsarten und Anpassung der Höhenlagen

Im Rahmen des Ausbaus wird die Alexanderstraße an den Standard einer Hauptverkehrsstraße angepasst. Vorgesehen ist eine 6,50 Meter breite Asphaltfahrbahn. Die Nebenanlagen werden beidseitig durch Hochborde klar von der Fahrbahn getrennt. Damit wird die räumliche Trennung der Verkehrsarten deutlich verbessert – insbesondere zugunsten des Rad- und Fußverkehrs. Ergänzend wird die Höhenlage zwischen Haltestellenbereichen und Knotenpunkt neu abgestimmt: Die Fahrbahn wird moderat abgesenkt, die Nebenanlagen werden – angepasst an die angrenzenden Grundstücke – ebenfalls leicht abgesenkt und durch Bordsteine getrennt.

Die Stadt Oldenburg bittet Anwohnende sowie Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen. Die Verwaltung hat am 15. Dezember 2025 in einer Informationsveranstaltung Anliegerinnen und Anliegern die Planungen vorgestellt. » Rechtzeitig vor dem Start der Arbeiten werden Betroffene noch einmal umfassend informiert.

Über die Kosten der Straßenbaumaßnahme

Für die geplante Straßenbaumaßnahme sind im städtischen Haushalt insgesamt rund 1,8 Millionen Euro vorgesehen. Bis zu 60 Prozent der Kosten werden durch Fördermittel nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (NGVFG) gedeckt, wodurch sich der Eigenanteil der Stadt entsprechend reduziert.

OOWV schickt Schreiben für Hausanschlüsse raus

Die im Zuge der Maßnahme notwendige Erneuerung der Kanäle erfolgt unabhängig von der Straßenbaumaßnahme durch den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV). Für die erstmalige Herstellung der Regenwasser-Hausanschlüsse ist eine Kostenübernahme durch die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer vorgesehen. Diese werden hierzu gesondert schriftlich vom OOWV informiert.

Zuletzt geändert am 28. April 2026