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Eisflächen
Eisflächen noch lange nicht tragfähig – Eltern sollten Kinder auf Gefahr hinweisen
Stadt warnt vor dem Betreten zugefrorener Gewässer
So verlockend die ersten Eisflächen, die sich in den vergangenen Tagen gebildet haben und auch in den nächsten Tagen noch bilden werden, auch erscheinen: Die Stadt Oldenburg warnt dringend davor, zugefrorene Gewässer, insbesondere Seen, Teiche und Kanäle, zu betreten. Dazu sagt Jens Spekker, Leiter der Feuerwehr Oldenburg: „Wer Eisflächen betritt, begibt sich in akute Lebensgefahr und kann einbrechen und ertrinken. Erst bei einer Eisstärke von mindestens 15 Zentimetern kann eine tragfähige Eisschicht angenommen werden – davon sind wir in Oldenburg aber aktuell noch weit entfernt. Da besonders Kinder von Eisflächen fasziniert sind und magisch angezogen werden, sollten Eltern sie unbedingt und eindringlich auf die Gefahr hinweisen.“
Wo es besonders trügerisch ist
Selbst bei länger anhaltender Kälte mit Minusgraden kann das Eis auf zugefrorenen Flächen immer noch dünn und brüchig sein. Besonders auf fließenden Gewässern bildet sich meist keine ausreichend tragfähige Eisschicht. Auch an Ein- und Ausflüssen von Seen und Teichen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen muss mit einer dünnen Eisdecke gerechnet werden.
Eltern sollten Kinder auf Gefahr hinweisen
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass das Betreten von Eisflächen auf eigene Gefahr geschieht. Eltern beziehungsweise Erziehungsberechtigte tragen die Verantwortung für ihre Kinder und sollten sie für die Gefahr sensibilisieren.
Da in Oldenburg kein generelles Verbot zum Betreten von Eisflächen besteht, erfolgt auch keine besondere Freigabe durch die Stadtverwaltung.
Zuletzt geändert am 7. Januar 2026
