Kranzniederlegung

Bürgermeisterin Averbeck und Pastor Fasse legten Kranz nieder

Gedenken an ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter

In Gedenken an die Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg haben Bürgermeisterin Petra Averbeck und Pastor Christoph Fasse am Freitag, 3. Mai 2024, um 11 Uhr am Mahnmal der Gedenkstätte Zwangsarbeitergräber auf dem Friedhof in Ohmstede einen Kranz niedergelegt. Auch Bürgerinnen und Bürger waren eingeladen, teilzunehmen und Rosen am Mahnmal niederzulegen. Schülerinnen und Schüler der IGS Flötenteich haben zur Befreiung der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern in Ohmstede gesprochen.

Die Kranzniederlegung wurde musikalisch durch den Posaunenchor der Kirchengemeinde Ohmstede begleitet. Bürgermeisterin Averbeck hielt nach der Begrüßung durch Pastor Fasse eine Gedenkrede, gefolgt von einer gemeinsamen Schweigeminute. Anschließend waren die Teilnehmenden eingeladen, die Veranstaltung im Orgelcafé in der ehemaligen Andachtshalle der Ohmsteder Kirche ausklingen zu lassen.

Zur Geschichte der Zwangsarbeit in Oldenburg

Über zwölf Millionen Menschen leisteten im Verlauf des Zweiten Weltkrieges für Deutschland Zwangsarbeit. Durch die kampflose Übergabe der Stadt Oldenburg an die Alliierten am 3. Mai 1945 konnten die kanadischen Truppen noch am selben Tag die in den Lagern eingesperrten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter befreien. Das größte Sammelgrab für Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg befindet sich in Oldenburg auf dem Ohmsteder Friedhof, wo 2015 eine Gedenkstätte eingerichtet wurde.

Zuletzt geändert am 3. Mai 2024