Erzieherinnen und Künstler setzen Kultur.Bausteine

Das mehrfach preisgekrönte Vermittlungsprojekt „Kultur.Klassen“ des Kultur- und Schulservices Bamberg stellte Melanie Jäger zu Beginn des Netzwerktreffens vor. Dank dieses neuartigen Buchungssystems konnten in Bamberg in Kindertagesstätten und Schulen zahlreiche kulturelle Initiativen verwirklicht werden, die teilweise bereits zu nachhaltigen Strukturen geführt haben.
Weitere Informationen zu den „Kultur.Klassen“ in Bamberg finden Sie unter www.ks-bam.de »

Honorarverträge mit Künstlerinnen und Künstlern, Verträge zwischen dem Kultur- und Schulservice und den teilnehmenden Kindertagesstätten bzw. Schulen bilden die vertraglichen Grundlagen der Bamberger „Kultur.Klassen“. Kooperations- und Buchungsformulare sowie Feedback-Bögen dienen der Umsetzung der Angebote in KiTas und Schulen und der engen Begleitung der Projektpartner vor, während und nach der Umsetzung.

Um die Teilnehmerinnen nach der Kaffeepause wieder hellwach und konzentrationsfähig zu machen, bot Lennard Elsner (FSJ Kultur im Kulturbüro der Stadt Oldenburg) ein „Kultur.Klassen“ an. Beim schnellen Zuspiel der Bälle waren Aufmerksamkeit und Reaktionsvermögen gefragt.

Kristina Beyer von der Kunstschule KLEX e.V. veranschaulichte anschließend mit Hilfe eines Apfels, wie auf der Grundlage sinnlicher Wahrnehmung ästhetische Bildung umgesetzt werden sollte.

Die Kunstschule KLEX e.V. hat auf eben dieser Grundlage eine Fortbildung zur „Fachkraft Ästhetische Bildung“ für Erzieherinnen und Erzieher entwickelt. Mitte Oktober 2013 wurde das erste Basismodul dieser Fortbildung am Standort Alteneschstraße durchgeführt. Kristina Beyer stellte beim Netzwerktreffen das Konzept der Fortbildung und die ersten Eindrücke von deren Umsetzung vor.
Nähere Informationen über die Fortbildung zur „Fachkraft Ästhetische Bildung“ gibt dieser Flyer» (pdf, 1 MB).

Im Kreise der anwesenden Expertinnen aus den Bereichen Kindertagesstätte und Kultur wurde gemeinsam überlegt, inwieweit das Bamberger Modell auf Oldenburg übertragen werden könnte. Die Teilnehmerinnen stellten sich die Frage, was grundlegend für mehr Kulturelle Bildung an der Oldenburger KiTas sein müsste. Auf Kartons notierten sie, welche „Bausteine“ hierfür als Fundament gelegt werden müssten. Dabei war der Wunsch, weitere Details über das Bamberger Modell zu erfahren, ebenso ausgeprägt wie der Wille, sich in Oldenburg stärker untereinander zu vernetzen.