Sozialarbeiter helfen vor Ort – Einige Wohnungen wieder freigegeben – Große Spendenbereitschaft
Nach dem Großbrand: Stadt bringt acht Personen übergangsweise unter
26.06.2026
Oldenburg. Aufgrund des schweren Dachstuhlbrandes am Dienstag, 23. Juni, in den Häusern Hans-Fleischer-Straße 29 und 31 sind wie berichtet mehr als 100 Menschen übergangsweise wohnungslos geworden. Viele Menschen konnten zwischenzeitlich bei Freunden oder Verwandten unterkommen, rund 20 Personen wurden zunächst im Katastrophenschutzzentrum des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) aufgenommen. Für diese hat sich nun eine neue Übergangslösung ergeben: Sie haben sich teilweise selbst etwas gesucht, acht Personen konnten von der Stadt in Pensionen und eine Wohnung vermittelt werden. Die Kosten für die nächsten ein bis zwei Wochen werden bei diesen Unterbringungen von der Stadt getragen. Sozialarbeiter unterstützen die Personen, wenn noch etwas fehlt oder benötigt wird.
In der kommenden Woche wird es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes und des Sozialamtes vorrangig darum gehen, wie lange die Instandsetzung der Wohnungen dauern wird und wie eine Anschlusslösung für Menschen aussehen kann, die noch länger nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können. Hier ist man im engen Austausch miteinander, um den Betroffenen weiterhin schnelle und größtmögliche Unterstützung zu bieten.
So ist der aktuelle Stand in den Gebäuden
Die Wohnungen unterhalb der Dachgeschosse im gesamten Gebäude werden aktuell zum Teil zum Bezug wieder freigegeben. Einige Wohnungen sind immer noch ohne Strom und Wasser, andere durch Löschwasser geschädigt. Die Wohnungen im Dachgeschoss sind aufgrund des Brandschadens aktuell definitiv nicht bewohnbar.
Danke Oldenburg: Große Hilfsbereitschaft
Und noch eine gute Nachricht: Oldenburg steht zusammen, wenn es drauf ankommt. Im Sozialamt und auch im ServiceCenter der Stadt häufen sich Angebote an Spenden und Kleiderspenden. Dieses Engagement ist großartig – und die Stadt dankt allen Bürgerinnen und Bürgern ausdrücklich dafür. Aktuell sind jedoch alle betroffenen Menschen versorgt und werden unterstützt. Sollte sich Bedarf ergeben, wird ein entsprechender Spendenaufruf seitens der Stadt Oldenburg erfolgen.
Über den Großbrand
Mehr als 100 Menschen haben durch das Feuer zumindest übergangsweise ihr Zuhause verloren. Zahlreiche Wohnungen wurden beschädigt, rund 15 Wohnungen vollständig zerstört. Mit rund 150 Einsatzkräften war ein Großaufgebot an im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen und die Menschen vor Ort mit dem Nötigsten zu versorgen. Auch Mitarbeitende des Tierheims Oldenburg unterstützten vor Ort und kümmerten sich um zahlreiche Haustiere der Bewohnerinnen und Bewohner. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.
Zuletzt geändert am 26. Juni 2026
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026