Bürgerinnen und Bürger können Straßenbäume vor dem eigenen Haus bewässern
Anhaltende Hitze und zunehmende Dürre: Stadtbäume brauchen Unterstützung
13.08.2026
Oldenburg. Die heißen und trockenen Tage haben Oldenburg weiterhin fest im Griff: Sehr hohe Temperaturen und eine für unsere Breiten ungewöhnliche Dürre machen nicht nur den Menschen zu schaffen, auch Pflanzen und Tiere leiden unter den extremen Bedingungen. Umso wichtiger ist es, dass wir versuchen, unsere heimischen Gehölze zu schützen. „Dabei kann jede und jeder unterstützend eingreifen. Die Stadt Oldenburg freut sich daher, wenn Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel Straßenbäume vor ihrem Haus oder ihrer Wohnung Wasser spenden“, appelliert Stadtbaurätin Christine-Petra Schacht.
Alte Stadtbäume sind entscheidend für Luftqualität und kühlen die Umgebungsluft
Wasser ist in der momentanen Lage ein äußerst wertvolles Gut geworden. Das führt zu dem Dilemma, ob Trinkwasser für die Bewässerung von Bäumen eingesetzt werden sollte. Die Konsequenzen einer ausbleibenden Bewässerung wären jedoch gravierend: Sie könnte zur Schädigung und im schlimmsten Fall zum Verlust vieler unserer alten Stadtbäume führen. „Einen solchen Ausgang der warmen Sommertage gilt es zu vermeiden. Denn Bäume im urbanen Raum sind nicht zuletzt lebende Klimaanlagen und tragen maßgeblich zur Verbesserung der Luftqualität und des Stadtklimas bei“, erklärt Schacht. Sie sorgen nicht nur für Schatten, sondern kühlen auch die Umgebungsluft und schaffen so ein angenehmeres Stadtklima für Mensch und Tier.
Welche Maßnahmen ergreift die Stadt?
Die Mitarbeitenden der Stadt Oldenburg sind zurzeit vermehrt im Einsatz und bewässern insbesondere die Bäume an Extremstandorten in der Innenstadt. Hierfür kommt ein großes Wasserfass mit einem Fassungsvermögen von 5.000 Litern zum Einsatz. Ein zielorientiertes Wässern besteht darin, die große Wassermenge in kleinen Gaben auszubringen, was die Bewässerung der innenstädtischen Straßenbäume zeitintensiv macht. Da die Stadt zudem weitläufig ist, wird die Verwaltung von zuverlässigen Partnern aus der freien Wirtschaft unterstützt. Diese kümmern sich vornehmlich um die Neupflanzungen, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen.
Zuletzt geändert am 13. August 2026
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026