Thomas Hettche mit Liebesroman am 18. August im Programm des Literaturhauses
Die stille Sprache der Blicke
04.08.2026
Oldenburg. Am Dienstag, 18. August, stellt Thomas Hettche seinen Roman „Liebe“ im Programm des Literaturhauses vor. Er trägt daraus vor und spricht mit dem Oldenburger Autor Klaus Modick über das Buch. Zärtlich und voller Leidenschaft erzählt es die Liebesgeschichte zweier Menschen, die im fortgeschrittenen Alter zwar spät, aber umso heftiger ihre gegenseitige Zuneigung entdecken. Die Veranstaltung im Wilhelm13, Leo-Trepp-Straße 13, beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Interessierte können auf der Internetseite des Literaturhauses unter www.literaturhaus-oldenburg.de in der Rubrik Veranstaltungsprogramm Tickets reservieren.
Über den Roman
Max ist Okularist, fertigt Glasaugen an und versteht die stille Sprache der Blicke. Der zweifache Vater lebt allein und glaubt mit Anfang sechzig nicht mehr an die große Liebe – bis er auf einer Feier der etwa gleichaltrigen Anna begegnet und sich die beiden mit ungekannter Wucht ineinander verlieben. Aber Anna ist verheiratet und zögert. Sie fragt sich, ob sie nicht doch zu alt ist für ein neues Leben. Thomas Hettches Roman nähert sich in einer brillanten Sprache und mit stilistischer Eleganz dem Wesen, dem Wunder und dem Abgrund der Liebe.
Über den Autor
Thomas Hettche, geboren 1964 im hessischen Treis, zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellern der Gegenwart. Er wurde bereits mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet und lebt in Berlin. Seine Essays und Romane, darunter „Der Fall Arbogast“ (2001), „Die Liebe der Väter“ (2010), „Totenberg“ (2012), „Pfaueninsel“ (2014) und „Herzfade“ (2020), wurden in über ein Dutzend Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien „Sinkende Sterne“ (2023).

Zuletzt geändert am 4. August 2026
Zuletzt geändert am 29. Juni 2026